Eisenberg – Eine Stadt im Ausnahmezustand

Mitte August begaben sich Aktivisten in die Kreisstadt Eisenberg im Saale-Holzland-Kreis um hunderte von Anti-Asyl-Flugblättern zu verteilen.

Eisenberg beheimatet eins von zwei existierenden Erstaufnahmelager für Asylanten in Thüringen. Dieser Umstand prägt das ganze Stadtbild und das Leben der Bevölkerung. Deutlich sahen es auch die Aktivisten, als sie in die Stadt kamen und eine Kolonne von Asylbewerbern vom Heim in den nächstgelegenen Supermarkt marschierten. In der Kaufhalle führte man später intensive Gespräche mit den Mitarbeitern, was zum Teil Empörendes zu Tage förderte. Dazu aber später mehr im Textverlauf.

Der Freistaat Thüringen hat sich seit der Machtübernahme von Rot-Rot-Grün unter Bodo Ramelow das Asylthema auf die Fahne geschrieben. Die erste Amtshandlung war der sogenannte Winterabschiebestopp. Sie sagten der Menschheit wegen. Aber dies war noch nicht genug aus dem Kasperletheater in Erfurt, so war es nur eine Frage der Zeit, bis die nächste Hiobsbotschaft aus dem Landtag die Bürger erreichte.

Nun meldete sich der Thüringer Migrationsminister Dieter Lauinger (Grüne) zu Wort. Er setze auf freiwillige Rückreise anstatt auf Abschiebung. Seine Begründung klingt genauso lächerlich. Abschiebungen würden an der Realität vorbeigehen. So wurden dieses Jahr von den 2.400 Asylanten aus dem Balkan nur 49 abgeschoben und 280 kehrten freiwillig zurück. Das heißt knapp 15% sind gegangen, obwohl eigentlich alle dasselbe Schicksal teilen müssten.

Wegen dieser Massen an Menschen wurden auch Erstaufnahmelager eingerichtet. Eins steht in Suhl und das Zweite steht in Eisenberg. In dem Objekt in Eisenberg (Saale-Holzland-Kreis) hausen bis zu 600 Menschen. Die Einwohnerzahl von Eisenberg liegt bei ca. 11.000. Das klingt für manche nicht viel, aber dazu kommen noch die Passdeutschen und Menschen mit Migrationshintergrund.

Daher ist es kein Wunder, dass sich dort die Straftaten häufen, die natürlich über die Polizeimeldungen selten bekannt gegeben werden. Man will schließlich kein Öl ins Feuer kippen. So wurde in sozialen Netzwerken von sexuellen Anspielungen gegenüber Frauen und Minderjährigen berichtet. Desweiteren gab es auch schon körperliche Übergriffe durch Asylanten auf Eisenberger.

Nun kommen wir auf die Ankündigung vom Anfang des Textes zurück. Der Supermarkt, welcher sich in der Nähe des Heimes befindet, stellt die Asylanten, welche die Diebstähle begehen, schon gar nicht mehr, sondern geben die Rechnung des Verlustes an die Stadt/Kreis weiter. Die Verkäuferinnen mit denen sich die Aktivisten an dem Donnerstag unterhielten, legten einen gewissen Galgenhumor an den Tag. Was sollen sie auch machen, wenn die Stadt und das Land sich nicht regt? Sie lassen es Tag für Tag über sich ergehen. Der Grund dafür, dass sie diese Diebstähle nicht mehr nachgehen, wiegt schwer. So wurde eine Mitarbeiterin verprügelt als sie einen Asylanten beim Diebstahl erwischte und stellte. Deshalb wurde verfügt, dass sie dem nicht mehr nachgehen dürfen und den Verlust dem Landratsamt bzw. der Stadt melden müssen und diese dann den Betrag begleichen. Das ist Steuergeldverschwendung in seiner Reinform. Aber diese geht noch weiter. So bekommen die Asylbewerber ein sogenanntes Taschengeld. Die Neuankömmlinge haben nichts besseres damit zu tun als es im Supermarkt in Eisenberg oder an der Tankstelle für Alkohol auszugeben. Wir sehen also, dass diese Menschen unsere Sozialleistungen doch sehr schätzen. Arbeitet nur fleißig für ihren Konsum.

Es wird Zeit, dass die Haltung-„Mich betrifft es ja nicht“ endlich abgelegt wird, denn auch EUCH kann es treffen. Ihr müsst die Augen öffnen und die Scheuklappen ablegen. Wir müssen uns nun endlich gegen diesen Zustrom stemmen. Dies kann nur aktiv erfolgen – auf der Straße! Geschreibe in sozialen Netzwerken oder Stammtischparolen in der Kneipe bringen uns nicht weiter.

Diese ganzen Gründe veranlassten uns in Eisenberg asylkritische Flugblätter zu verteilen, um den Bürgern eine Alternative aufzuzeigen.

Mit dem „III.Weg“ in eine sichere Zukunft.