Immer mehr Sporthallen werden zu Asyl-Notunterkünften

Screenshot: http://www.psvberlin.de/artikel/unsere-wacke-wird-fl%C3%BCchtlings-unterkunft

Der Polizeisportverein Berlin (PSV Berlin) muss seine Halle in der Wackenbergstraße als Asyl-Notunterkunft zur Verfügung stellen. Somit ist der Trainingsbetrieb erst einmal eingestellt, wie der Verein mitteilte. Die Zweckentfremdung trifft v.a. den Jugendbereich sehr hart, wie der Verein auf seine Weltnetzseite mitteilt. Der Verein versucht schnellstmöglich Ausweichmöglichkeiten zu finden. Eine Anfrage über das Sportamt Pankow war erfolglos.Auch Turnhallen von Schulen sind von solchen Maßnahmen massiv betroffen.

Immer mehr Sporthallen im städtischen Besitz werden deutschlandweit für Asylanten geräumt und somit zweckentfremdet. Oftmals ist eine Aufrechterhaltung des Vereinssports nach dem Verlust der Halle nicht mehr möglich. Sollte dieser Zustand länger anhalten, droht vielen Vereinen ein massiver Mitgliederverlust, da diese ihren sportlichen Aktivitäten nicht mehr nachgehen können. Im schlimmsten Fall könnte dies bei andauerndem Trainingsausfall zur Auflösung vieler Vereine führen.

Die Beschlagnahmung vieler Sporthallen führt zwangsläufig zu einem Vereinssterben mit all seinen Folgen für die Zivilgesellschaft. Dieses scheinen aber Städte und Gemeinden bewusst in Kauf zu nehmen. Die Unterbringung von kultur- und artfremden Ausländern ist halt wichtiger als die Belange der heimischen Bevölkerung.