Nationalist erhält IT-Jobangebot vom Verfassungsschutz

Immer wieder muss die junge nationalrevolutionäre Partei „Der III. Weg“ Anwerbeversuche durch Agenten vom so genannten Verfassungsschutz (VS) dokumentieren. In der Regel werden diese staatlichen Anquatschversuche von den betroffenen Nationalisten vorbildlich sofort abgebrochen und über den Inhalt ein Gedächtnisprotokoll erstellt. Die darauffolgende öffentliche Berichterstattung dient der Aufklärung über die Arbeitsweise des Geheimdienstes und schützt so sämtliche nationale Zusammenschlüsse.

Als ein junger Mitstreiter unserer Partei am 07. Oktober 2015 gegen 14:20 Uhr in einem Schwandorfer Supermarkt durch die Tiefkühlabteilung schlenderte, begegneten ihm zwei dubiose Männer. Diese gaben sich anschließend als „Mitarbeiter vom bayerischen Innenministerium“ zu erkennen, also genau jener Behörde, der auch die Verfassungsschutzabteilungen im vermeintlichen Freistaat unterstellt sind. Nach der kurzen Vorstellung der Schlapphüte gaben sie dem Nationalisten zu verstehen, dass sie dringend mit ihm sprechen müssten und draußen auf ihn warten. Unbeirrt führte der Angesprochene seinen Einkauf fort um sich anschließend auf den Nachhauseweg zu begeben. Beim Verlassen des Gebäudes standen die VS-Agenten provokant-wartend vor dem Ausgang, so dass der „III. Weg“-Aktivist unmittelbar an ihnen vorbei musste. In der Öffentlichkeit angesprochen, wollten die Herrschaften anschließend das Gespräch in ihrem Auto führen, was der Nationalist jedoch strikt ablehnte. Sichtlich verunsichert und auf Vorsicht bedacht, begannen die Schlapphüte zu erklären, dass es sich um eine „Gefährdeansprache“ handelt. Sie müssten ihn aufklären, dass er keine Asylantenheime anzünden und keinen Asylanten körperlich schädigen darf. Nach diesem kurzen Satz begann das eigentliche Anliegen der Geheimdienstagenten. Es wurde die Frage gestellt, ob die Partei „Der III. Weg“ momentan starken Zulauf hat und wie häufig der Kontakt zwischen Parteiangehörigen stattfindet. Selbstverständlich wurde keine der Fragen beantwortet und das Gespräch mit den Systembütteln beendet.

Bereits zum gehen vorbereitet, wurde schließlich noch ein finanziell entlohntes Job-Angebot durch die VS-Agenten unterbreitet. So könnte doch der nationale Aktivist aufgrund seiner IT-Ausbildung beim Innenministerium arbeiten, um dort Medienrecherche zu neuen Asylbewerberheimen und Gegenbewegungen zu betreiben. Deutlich belustigt über den äußerst kläglichen Anwerbeversuch verließ der Angesprochene den Monolog. Bereits unterm gehen wurde er noch darauf hingewiesen, dass er doch niemanden über das Angebot erzählen soll, da es sonst wieder zurückgezogen wird.

Die Beschreibung der gescheiterten VS-Typen lautet wie folgt:
Der Wortführer: ca. 1,80 – 1,90 m groß, schlank, etwa Mitte 30 Jahre alt, trug Jeans und eine schwarze Mütze;
Der Begleiter: ca. 1,80 – 1,90 m groß, schlank, etwa Mitte bis Ende 20 Jahre alt, trug Jeans und eine schwarze Mütze, Brillenträger;

Durch die schnelle Meldung des Nationalisten aus Schwandorf waren auch die Aktivisten aus den umliegenden Regionen bestens über die beiden Agenten informiert. Als diese am Tag darauf eine Kameradin in der Nähe von Regensburg bei ihrem Wohnort aufsuchen wollten, fanden sie nur verschlossene Türen vor.

Ob die jüngsten Anquatschversuche beim „III. Weg“-Stützpunkt Ostbayern mit dem erst kürzlich im Spiegel veröffentlichten Artikel zu tun haben, ist nicht bekannt. Das Online-Magazin informierte zum Ärger der Spitzelbehörde, dass in den kommenden Wochen bundesweit „Rädelsführer“ von nationalen Parteien durch den Verfassungsschutz aufgesucht werden sollten. Darunter wurde auch „Der III. Weg“ genannt.

Der „Leitfaden zum richtigen Umgang mit staatlichen Anquatschversuchen“ gibt Auskunft, wie sich Angesprochene am besten Verhalten sollten. Möglichst gut vorbereitet kann so jeder im Ernstfall entsprechend reagieren und dadurch sich und seine Kameraden und Struktur schützen.

Für den Download des Leitfadens auf das Bild klicken


Keine Gespräche und Zusammenarbeit mit dem Verfassungsschutz
oder anderen staatlichen Ausforschungsbehörden.
Anwerbeversuche zeitnah öffentlich machen!“