Asylkritische Verteilung in Drackendorf

Die Asylantenflut ist das Thema, was uns im Jahre 2015 sehr beschäftigte. Auch im Jahre 2016 wird der Strom nach derzeitigem Stand nicht abreißen. An Jena geht dieser Zustrom nicht vorbei, denn die Stadt ist verpflichtet 5% der ankommenden Asylanten in Thüringen aufzunehmen. Diese Tatsache und der in Jena seit Jahren herrschenden Platz-/Wohnungsmangel führten dazu, daß jedes erdenkliche freie Fleckchen, jedes leer stehende Gebäude, genutzt werden muß. Kein Ortsteil bleibt deshalb von einem Heim verschont.

Der Ortsteil Drackendorf muß nun, nach gescheiterter Klage, auch 110 Asylanten aufnehmen. Einquartiert werden sie in das ehemalige Dialysezentrum. Aber hier liegt nun der entscheidende Knackpunkt. 110 Asylanten sollen in einem 550 Einwohnerzählenden Ortsteil untergebracht werden.

Wo bleibt hier die Verhältnismäßigkeit? Diese Frage konnte kein Vertreter der Stadt zu der extra anberaumten Sitzung im letzten Jahr beantworten. Warum sollten sie dies auch. Es werden Fakten geschaffen und da wird über die Sorgen der dort lebenden Bevölkerung nicht debattiert. Deshalb verteilten Aktivisten am 07.01.2015 asylkritische Flugblätter im Ortsteil.

Natürlich wird man uns wieder Polemik vorwerfen, aber die Sorgen der Bürger in Bezug auf die Kriminalität der Asylanten sind nicht unbegründet. Wir müssen uns nur die neusten Beispiele aus Hamburg, Stuttgart oder Köln anschauen. Vergewaltigung, sexuelle Belästigung junger Frauen, einhergehend mit Diebstahl. Aber wir sind ja Lügner laut Herrn Amend (Flüchtlingskoordinator der Stadt Jena). Auf die geäußerten Sorgen während einer Sitzung im letzten Jahr konterte er wortgewandt, daß die Asylanten sich nicht aus der Unterkunft trauen würden. Wir fragen uns: In welcher Welt leben diese Damen und Herren der Stadtverwaltung? Auch die Angst, daß nur Männer kommen, wurde damals rigoros vom Tisch gewischt. Herr Amend erklärte daraufhin, daß eben 70%  Männer und 30% Frauen kommen würden. Aber was soll das für eine Erklärung sein? Trotzdem könnten 110 Männer dort einquartiert werden, denn in Lobeda-Ost in der beschlagnahmten Turnhalle des SBBZ wohnen schließlich auch 60 männliche! Asylanten. Die gegebenen Antworten sind eine reine Farce und dienten einzig dazu die Bürger zu beruhigen.
Wir sehen also, daß die Flüchtlingskrise von der Stadtverwaltung verharmlost wird. Genauso geht sie mit den Ängsten der Bürger um, welche sich um ihre Sicherheit Gedanken machen. Wer kann Ihnen Schutz garantieren, wenn das Wachpersonal nicht für die Umgebung des Heimes zuständig ist, sondern die Polizei, welche schon am Limit arbeitet durch die Asylantenflut?

Es wird Zeit für einen großen Umbruch in unserem Land. Dieser muß auf lokaler, Landes- und Bundesebene geschehen. Schauen Sie nicht länger weg und zeigen Sie den politischen Verantwortlichen in Jena die rote Karte.

Mit dem „III.Weg“ auch in Drackendorf in eine sichere Zukunft.