Gemeinschaftlicher Kulturausflug zum Kyffhäuserdenkmal

Am ersten Juliwochenende besuchten Aktivisten der „III. Weg“-Stützpunkte Mainfranken, München/Oberbayern, Schwaben und Württemberg gemeinsam im Anschluß an die Grundlagenschulung in Mitteldeutschland das Barbarossadenkmal im thüringischen Kyffhäuserkreis.

Das auch als Barbarossadenkmal bekannte imposante Monument im Kyffhäusergebirge wurde von 1890 bis 1896 zu Ehren von Kaiser Wilhelm I. erbaut. Mit 81 Metern Höhe ist es nach dem Leipziger Völkerschlachtdenkmal und dem Kaiser-Wilhelm-Denkmal an der Porta Westfalica das drittgrößte Denkmal Deutschlands.
Eindrucksvoll erhebt es sich weithin sichtbar auf dem Gelände der ehemaligen Reichsburg Kyffhausen, wo es als wahrhaftes Bollwerk alle Zeiten überdauert.

Am Denkmalsturm zu lesen sind auf vier Ländertafeln die Teilstaaten des 2. deutschen Kaiserreiches. Entsprechend der Wertigkeit an der Hauptschauseite die Königreiche, umlaufend die Fürstentümer, Herzogtümer und Freien Hansestädte. An der Turmspitze befindet sich eine steinerne über 6,5 Meter hohe Kaiserkrone. Wenn man die Anstrengung auf sich nimmt und die über 247 Stufen in den Baldachin erklommen hat, wird die Mühe mit einer atemberaubenden Landschaftsaussicht belohnt, die über den Harz mit dem Brocken bis zu den Höhenzügen des Thüringer Waldes reicht.

Ausblick vom Kyffhäuserdenkmal

Die süddeutschen „III. Weg“-Stützpunkte zeigen gemeinsam Flagge