Zentraler Gedenkmarsch für alle Bombenopfer in Würzburg

"Ein Licht für Dresden!" war auch heuer das Motto unseres zentralen Gedenktages für alle Bombenopfer des alliierten Terrors. Jenseits von staatlichen Veranstaltungen, welche das Andenken an die zivilen Opfer unseres Volkes mit allerlei Überfremdungs- und Kollektivschuldpropaganda beschmutzen, versammelten sich über 180 volkstreue Aktivisten in der unterfränkischen Stadt Würzburg, um gemeinsam in Würde und Respekt unserer Toten zu gedenken und ein Licht zu senden, gegen imperialistische Bestrebungen – damals wie heute. Neben dem mit Kerzenlicht erleuchteten Gedenkmarsch sorgten Gedenkansprachen, eine Bombennacht-Impression sowie eine Schweigeminute für ein ehrendes Erinnern.

Der Austragungsort des diesjährigen zentralen Gedenktages unserer Partei war nicht zufällig gewählt. Auch die ungeschützte Lazarettstadt Würzburg wurde im März 1945 nahezu ausgelöscht. Mit einer Vernichtungsrate von 95% in der Innenstadt ist Würzburg die wohl am stärksten zerstörte deutsche Stadt des Zweiten Weltkrieges. So entschloss sich "Der III. Weg" dieses Jahr das Licht aus jener einst zerstörten unterfränkischen Stadt in das mitteldeutsche Elbflorenz zu senden und unseren Beitrag zu leisten, dem Vergessen entgegen zu wirken.

Eine szenische Darstellung als Spitze des Gedenkzuges

In den Nachmittagsstunden versammelten sich zahlreiche Mitglieder und Freunde vom "III. Weg" vor dem Gräberdenkmal. Von hier aus formierte sich die Gedenkdemonstration durch die Würzburger Innenstadt, angeführt von einer szenischen Darstellung. Zwei dunklen Gestalten, welche die alliierte Mordmaschinerie darstellten, folgte ein Sarg, der den tot symbolisierte, welchen die völkerrechtswidrigen Angriffe unserem Volk brachten. Das Fronttransparent mit der Aufschrift: "Bombenterror gegen Deutschland – wir Gedenken der Opfer!" verständigte noch einmal das Thema der Zusammenkunft und mit Plakatschildern "Denkt an Dresden! …und sie bomben weiter!", machte der Gedenkzug auch auf die jetzigen Völkerverbrechen aufmerksam, wo Mordbefehle in denselben Amtszimmern wie damals unterschrieben werden, um freie Völker für imperialistische Ziele zu unterjochen.

Ungehindert zog der Gedenkzug andächtig durch die Straßen, welche damals mit nahezu sämtlichen Gebäuden in Schutt und Asche lagen. Der schweigende und disziplinierte Marsch stoppte das erste Mal vor der Kirche Hauger Stift und positionierte sich für eine Zwischenkundgebung. Um der Forderung nach einem friedlichen Europa der Vaterländer nachzukommen, welche im Aufruf besonders herausgestellt wurde, waren auch Aktivisten der "Nordischen Widerstandsbewegung" angereist. Ihr Vorsitzender Simon Lindberg sprach auf dieser ersten Gedenkkundgebung zu den Teilnehmern.

Lindberg stellte kurz die "Nordische Widerstandsbewegung" vor und ging schließlich auf zahlreiche Kriegsverbrechen des vergangenen Jahrhunderts ein. Neben den Deutschen Opfern in Dresden, Würzburg und Dutzenden anderen Städten, erinnerte er so ebenfalls an die Toten von Nagasaki und Hiroshima, von Katyn und Bleiburg und vielen weiteren Orten, an denen ungesühnte Verbrechen durch angebliche Demokraten und Pazifisten stattfanden. Doch Lindberg thematisierte auch, dass gedenken alleine nicht reicht. Ein würdevolles Entsinnen muss stets Ansporn sein, den nationalen Freiheitskampf weiterzuführen. So bedankte er sich bei den Männern und Frauen vom "III. Weg", dass sie diesen Streit für ihr Volk führen, und stellt sowohl für die "Nordische Widerstandsbewegung", als auch für unsere nationalrevolutionäre Bewegung in Deutschland klar: "Der Sieg wird unser sein!"

Simon Lindberg von der "Nordischen Widerstandsbewegung" als erster Redner des Tages

Nach den ergreifenden Worten des nordländischen Aktivisten setzte sich der Gedenkzug weiter in Bewegung. Ungeachtet der volksfeindlichen Elemente am Straßenrand, die mit deutschfeindlichen Rufen kläglich versuchten die Gedenkteilnehmer bei ihrer disziplinierten Ehrerweisung zu stören, ging der Weg fort zum Residenzplatz, wo eine weitere Gedenkkundgebung stattfand.

Imposante Gedenkkundgebung vor der Würzburger Residenz

Vor dem Weltkulturerbe im Barockstil sprachen die "III. Weg"-Parteifunktionäre Julian Bender, Walter Strohmeier sowie der im regionalen Stützpunkt Mainfranken aktive Matthias Bauerfeind. Allesamt gingen sie auf den deutschfeindlichen Luftterror ein, welcher Deutschland in ein Trümmerfeld mit unzähligen Toten verwandelte. Doch auch mahnende Worte wurden gefunden, der Kriegstreiberei, die heute ebenso wie damals aus gleichen Kreisen heraus organisiert wird, den Kampf anzusagen. Nur freie, sich friedlich gesinnte Nationalstaaten, sind der Garant für den Frieden in unseren Vaterländern.

Mahnende Worte vor dem beeindruckenden Barockbau

Die Stille nach den Rednern wurde plötzlich von Fliegeralarm durchbrochen. Von Weitem nahte Motorengeräusch. Immer lauter werdend hörte man die Bomber schließlich, sodass es einen Eindruck erweckte, diese fliegen über die Köpfe der ergriffenen Gedenkteilnehmer hinweg. Bombengeheul, Einschläge, tosender Lärm und ein ständig aufblitzendes Licht erzeugte schließlich eine kurze und wenn auch nur kleine Impression einer Bombennacht. Der durch Phosphorbomben erzeugte Feuersturm in den deutschen Städten gegen Ende des Zweiten Weltkrieges wurde schließlich noch mit Hilfe von Rauchfackeln symbolisiert. Ein Beigeschmack dieser Darstellung blieb wohl bei jedem Anwesenden verhaftet, sodass man noch inniger an die vielen – teilweise bis zur Unkenntlichkeit verbrannten – Mordopfer dieses Kriegsverbrechens dachte. Und diese Darbietung sollte genau dies erreichen. Ein Hineinversetzen in jene Tage, auch wenn dies nur schwer möglich ist.

Die Dunkelheit war bereits hereingebrochen und so wurden schließlich auch Grabkerzen und Fackeln entzündet, die den weiterziehenden Gedenkzug erhellten. Im Trommelklang und unter klassischer Musik, ansonsten jedoch ernst und still, ging es wieder zum Ausgangspunkt, dem Gräberdenkmal zurück – ein Massengrab in welchem 3.000 Bombentote aus Würzburg ruhen.

Abschließende Gedenkzeremonie mit dem Herbeirufen der Toten

Kai Zimmermann, "III. Weg"-Gebietsvorsitzender Süd ergriff hier das Wort und wusste noch abschließende Worte zu sprechen. Die Opfer sollen nicht vergessen werden, sondern in den Herzen und Gedanken künftiger Generationen fortbestehen. So rief Zimmermann am Ende seiner Rede die Toten in die Reihen. "Die Opfer von Würzburg", ein lautes "Hier!" wurde von den im Kreis stehenden volksbewussten Teilnehmern erwidert. Weitere Städte wurden stellvertretend für das Herbeirufen aller Opfer der alliierten Barbarei genannt und immer wieder erwiderten die Anwesenden lautstark und entschlossen. Zur visuellen Untermauerung dieser Zeremonie kamen auch hier noch einmal Rauchfackeln zum Einsatz.

Doch nicht das Leid dieser Opfer soll vorrangig gerufen werden, sondern vor allem der Mut und die Entschlossenheit, sich selbst in bitterster Stunde der Parole "Wenn auch unsere Mauern brechen, unsere Herzen brechen nicht!" zu ergeben. Ihr Opfer sei uns Mahnung weiter für ein friedliches Europa der Vaterländer aufzubegehren und gegen die imperialistische Kriegsmaschinerie der Völkerfeinde vorzugehen. Diesen Ruf nach Frieden und Selbstbestimmung verinnerlichten die Aktivisten auch in der abschließenden Gedenkminute, um danach innig und willensstark den Heimweg anzutreten.

Aufrechterhaltung des zentralen Gedenktages

Seit Bestehen unserer Partei "Der III. Weg" ist es eine laute Forderung, einen zentralen Gedenktag für alle Bombenopfer einzuführen. Aus diesem Grund begeht unsere nationalrevolutionäre Bewegung jährlich in einer der einst völlig zerstörten Städte Deutschlands ein Gedenken, um von dort ein Licht nach Dresden zu senden. Städte wie Karlsbad, Plauen, Worms, Würzburg sowie viele andere, wurden ebenfalls fast komplett ausgelöscht. Mit dieser Veranstaltung kommen wir dem Anspruch unserer Mitglieder nach, ein ehrenhaftes Gedenken in einer eigenen Veranstaltung durchzuführen. Mit dieser Verwirklichung leisten wir aber auch unseren Beitrag, die visuelle Wahrnehmung nationaler Versammlungen im Allgemeinen zu verbessern, da die Außenwirkung "nationaler" Demonstrationen in den letzten Jahren merklich zu wünschen übrig lässt. Disziplinlosigkeit, das Fehlen politisch inhaltlicher Ansprüche, sowie Versammlungen, die durch ihre Teilnehmer nur noch Fremdschämen verursachten, erzeugten in uns mehr und mehr den Wunsch, dieser Entwicklung entgegen zu wirken. Neben dem offiziellen Gedenken in Dresden, dass durch regionale Kräfte organisiert wird, werden wir also auch zukünftig aus einer der betroffenen deutschen Städte ein Licht Richtung Elbflorenz senden, um so unserem Anspruch entsprechend, der Forderung eines zentralen Gedenktages für alle zerstörten Städte nachzukommen. Auch am Sonnabend, nach dem 13. Februar im Jahr 2018 aus einer weiteren ehemals zerstörten deutschen Stadt.