Berlin/Lankwitz: 200 Bäume müssen 450 Asylanten weichen

„Der III. Weg“ bei der Besichtigung.

„Der III. Weg“ bei der Besichtigung.

Vergangenen Montag ging es im Berliner Ortsteil Lankwitz ganz schnell. Innerhalb eines Tages waren 200 Bäume, zum Teil schon 100 Jahre alt, abgeholzt. An der Leonorenstraße, im sogenannten Leonorenpark, sollen nach dem Wunsch des Senats modulare Unterkünfte für 450 Asylanten errichtet werden. Die Gesamtkosten des Projekts betragen vorläufig 21,3 Millionen Euro. Bezugsfertig sollen die Gebäude im Januar 2018 sein.
Der Protest der Anwohner gegen die Pläne hatte letztlich wie so oft nichts genutzt. Mit Plakaten und Transparenten hatten sich viele Nachbarn gerade für den Erhalt der Grünfläche mit ihren alten Bäumen eingesetzt. Nicht jeder lehnt grundsätzlich die Unterbringung ab, man möchte es nur nicht hier realisiert sehen, auf Kosten der Natur und nicht vor der eigenen Haustür.

Chaoten zerstörten den Anwohnerprotest.

Für uns der falsche Ansatz, momentan leben noch 13.000 Asylforderer in Notunterkünften in Berlin. Alle sollen nach dem Willen der Herrschenden in den nächsten Monaten, aber mindestens so schnell wie möglich, in reguläre Unterkünfte umgesiedelt werden. Szenen wie in Lankwitz könnte und wird es also noch öfter geben. Um zu begreifen, wie solche extremen Situationen entstehen, muss man die Gesamtsituation betrachten und die Hintergründe genau analysieren. Gerade die Wirtschaft ist es, die ständig nach Zuwanderung schreit und alle Hebel in Bewegung setzt, die Deutschen durch angebliche Vorteile der Zuwanderung gefügig zu machen.
Zwischen Asylanten, Flüchtlingen, Wirtschaftstouristen und Glücksrittern aus der ganzen Welt wird hierbei kein Unterschied gemacht. Jeder und alles sei eine Bereicherung und kann uns allen nur den vermeintlichen Wohlstand erhalten.

Willfähige Gehilfen findet der Kapitalist in den etablierten Parteien die durch ihre Lobbyarbeit eng verwoben mit den großen Unternehmen der Zeit sind. Es werden also ohne Rücksicht auf  Natur und menschliche Verluste Beschlüsse gefasst, um der Wirtschaft täglich neue Konsumenten zuzuführen. In Lankwitz werden somit 450 neue Käufer, Mieter, Billiglöhner für das liberal-kapitalistische System untergebracht, die so schnell wie möglich mit Arbeits- und Deutsch-Kursen in die Gesellschaft „integriert“ werden sollen. Die Verantwortlichen nehmen dabei in Kauf, dass es dabei immer mal wieder zu kleineren Protesten kommt, diese werden aber einfach ausgesessen. Den Anwohnern bleibt in der Regel nur die Akzeptanz der Situation und im Allgemeinen eine sinkende Lebensqualität.
Mit unserem Leitfaden „Kein Asylantenheim in meiner Nachbarschaft“ haben wir allen Bürgerinnen und Bürgern ein Werkzeug in die Hand gegeben, um sich nach bestehenden Möglichkeiten gegen genau solche Zustände zu wehren. Die Lankwitzer müssen begreifen, dass es hier nicht um ihr Haus, ihre Straße oder um ihren Ortsteil geht, sondern um ganz Berlin und letztlich unsere gesamte Heimat. Wenn sie nicht vor der eigenen Haustür untergebracht werden, dann vor der eines anderen, hier ist Nationale Solidarität gefragt.
Keiner sollte vergessen, wer verantwortlich ist für die Veränderung der Lebensumstände und der Vernichtung der spärlichen Natur in der 3,5 Millionen Metropole Berlin. Bequemlichkeit und das Vergessen sind unsere größten Fehler und die Stärke skrupelloser Kapitalisten, die sich ein neues Heer an Konsumenten in ihrem errichteten goldenen Käfig schaffen möchten.

Aktivisten unserer Partei verteilten in der direkten Nachbarschaft Flugblätter zum Thema.

Aktivisten unserer Partei „Der III. Weg“ waren vor Ort und haben sich den abgeholzten Park angesehen und mit Flugblättern zur Überfremdung die Bürgerschaft über unsere Ansichten informiert. In Gesprächen mit den Anwohnern zeichnete sich leider schon wieder reichlich Resignation ab und eine erstaunliche Akzeptanz der Ungerechtigkeit. Wir werden diese Schweinerei aber nicht vergessen und stehen allen Anwohnern die ebenfalls nicht aufgeben wollen, mit Rat und Tat zu Seite.

Lankwitz ist überall, lasst uns gemeinsam für unsere Heimat kämpfen – wir haben nur die eine.