Ver.di veröffentlicht Bespitzelungspapier

Fotos aus Broschüre HANDLUNGSHILFE FÜR DEN UMGANG MIT RECHTSPOPULISTEN IN BETRIEB UND VERWALTUNG des ver.di-Bezirk Süd-Ost-Niedersachsen

Fotos aus Broschüre HANDLUNGSHILFE FÜR DEN UMGANG MIT RECHTSPOPULISTEN IN BETRIEB UND VERWALTUNG des ver.di-Bezirk Süd-Ost-Niedersachsen

Vor wenigen Wochen machte die volksfeindliche Gewerkschaft Ver.di (Vereinte Dienstleistunggewerkschaft) mit dem Leitfaden „Handlungshilfe für den Umgang mit Rechtspopulisten in Betrieben und Verwaltung“ auf sich aufmerksam, welcher zur Bespitzelung und Denunzierung Andersdenkender aufruft. Mittlerweile wurde das Papier nach massiven Protesten wieder aus dem Weltnetz genommen.

Der Ver.di-Bezirk Süd-Ost-Niedersachen fordert in seine „Handlungshilfe für den Umgang mit Rechtspopulisten in Betrieben und Verwaltung“ seine Mitglieder aktiv auf, Kollegen, Mitarbeiter und Auszubildende genauestens zu beobachten und ggf. gegen diese aktiv zu werden. Laut Gewerkschaftsanleitung solle man genau darauf achten, ob ein Ver.di-Mitglied auch Mitglied in der AfD ist oder rechtspopulistische Positionen im Betrieb von sich gibt.

Ausspionieren, Anschwärzen, Ausgrenzen

Zur Bespitzelung schlagen die Ver.di-Verfasser u.a. vor, die Lesegewohnheiten der Kollegen zu überwachen. Wer z.B. Zeitschriften wie die Junge Freiheit, das Compact-Magazin oder Zuerst liest bzw. auf heimatverbunden Internetseiten surft, macht sich verdächtig. Oder mit wem die Kollegen in sozialen Netzwerken befreundet sind oder was und mit wem sich diese über Whatsapp austauschen, ist laut Leitfaden herauszufinden und solle im Verdachtsfall umgehend von den Gewerkschafts-Spitzeln an „aktive Antifaschisten“ weitergetragen werden.

Sollte ein Kollege als Nationalgesinnter identifiziert worden sein, rät die Gewerkschaft zu folgenden Maßnahmen:

Wie das Bespitzeln, Ausspionieren, Anschwärzen, Ausgrenzen und Isolieren von Kollegen zu einem „positiven Signal“ umgewertet werden kann, bleibt allerdings unklar und zeigt wieder einmal deutlich, in welchem Fahrwasser sich deutsche Gewerkschaftsverbände befinden und was sie als Methoden im Umgang mit Andersdenkenden als rechtmäßig ansehen bzw. empfehlen.

Fotos aus Broschüre HANDLUNGSHILFE FÜR DEN UMGANG MIT RECHTSPOPULISTEN IN BETRIEB UND VERWALTUNG des ver.di-Bezirk Süd-Ost-Niedersachsen

Besänftigung des Bundesvorstands

Nach vehementen Protesten über die Handlungsanweisung sah sich auch der Bundesvorstand von ver.di dazu genötigt, zu dem Papier Stellung zu beziehen. Anstatt sich aber mit aller Entschiedenheit inhaltlich von dem Papier zu distanzieren, bemängelt Bezirksgeschäftsführerin Heike Klattenhoff lediglich, daß „das Papier im Internet veröffentlicht worden“ ist. Das Papier „stammt nicht aus unserer Feder und wir lehnen sie in dieser Form ab“ heißt es weiter in der Erklärung und daher sei „die Handlungshilfe zurückgezogen worden“.

Kampf den Arbeiterverrätern am 1. Mai

Am 1. Mai begeht die nationale Bewegung ihren Arbeiterkampftag im thüringischen Gera, um für soziale Gerechtigkeit, eine lebenswerte Heimat und den Erhalt der traditionellen Familie auf die Straße zu gehen. Auch hier haben Gewerkschaften jeglicher Couleur ihren Gegenprotest angekündigt. Die hiesigen Gewerkschaftsbosse unterstützen aktiv die volksfeindliche Politik der Herrschenden, die alles andere als zum Wohle des deutschen Volkes, nur zum Wohle des Großkapitals und der Banken agieren. „Handlungshilfe für den Umgang mit Rechtspopulisten in Betrieben und Verwaltung“ sind hier nur ein kleiner Baustein der politischen und gesellschaftlichen Unterdrückung des eigenen Volkes. Auch die Gewerkschaften arbeiten ganz aktiv am großen Austausch und den damit einhergehenden Volkstod mit.
Weitere Infos zum 1. Mai in Gera findet man unter www.arbeiterkampftag.info