Veranstaltung in Berlin!

Mitte April fand in Berlin zum Thema „Der Kampf der Hizbollah im Libanon und Syrien“ ein interessanter Vortrag mit tagespolitischer Reichweite statt. Der Gebietsleiter von „Süd“ Kai Zimmermann unserer Partei „Der III. Weg“ berichtete mit zahlreichen Bildern und kurzen Filmbeiträgen hinterlegt, sehr anschaulich über die derzeitige Situation in den beiden Ländern im Nahen Osten. Hierbei wurde ausführlich die Entstehung und der Kampf der Hizbollah (Partei Gottes), die mit ihrem militärischen Arm als einzig ernstzunehmender Machtfaktor in dieser Region anzusehen ist, aufgeklärt. Die schiitische „Partei Gottes“, die in ihren Anfängen eher islamistisch geprägt war, nimmt in ihrer Entwicklung immer mehr nationalistische Züge an und ist mit ihrem konsequenten Kampf gegen die Willkür des bekannten Judenstaates gerade in militärischen Auseinandersetzungen schon durchaus erfolgreich gewesen.

Im Februar diesen Jahres reiste eine Abordnung unserer Partei nach Beirut (siehe: Ein Besuch im Libanon), um sich selber ein Bild über die derzeitige Situation im Libanon und im Grenzgebiet zu Syrien zu verschaffen. Interessant war hier auch die Meinung der Einwohner beider Länder zu den anhaltenden Flüchtlingsströmen gerade aus Syrien nach Europa. Für viele Syrier gelten jene Landsleute, die sich nach Europa abgesetzt haben, als „Mutterlandsveräter“. Wer das völlig anders aufgebaute Gesellschaftsleben und in seiner Hierachie uns Europäern eher befremdlich wirkende Zusammenleben in der arabischen Welt kennt, weiss, dass Ehre und Opferbereitschaft hier eine ausserordentliche Rolle spielen. Der Appell der Einheimischen an die „Flüchtlinge“ war dann auch deutlich, „Hier bleiben, kämpfen und das Mutterland wieder aufbauen“. Dem können wir uns nur anschliessen und es bleibt zu hoffen, dass auch in dieser Region einst Friede herrscht und die eigene Schaffenskraft dieser Völker ihre Heimat wieder aufbauen lässt.

Für uns Berliner endete dieser Abend noch mit einem ausgedehnten Gedankenaustausch, ein großes Dankeschön gilt dem Referenten, der sich viel Zeit für Fragen genommen hatte.