Die verhängnisvolle Geschichte des Kampfes zwischen Abendland und Islam

Wenn er vor der sich aufdrängenden Frage zum Konflikt zwischen Europa und Islam steht und sich aus der Geschichte einen Reim zu machen versucht, wie es zu dieser Feindschaft gekommen ist, denkt der Durchschnittsbürger oftmals unweigerlich an die Ära der Kreuzzüge. Europäische Barbaren überfallen die Levante, plündern und brandschatzen, mordend ziehen sie durch die Lande, kennen keine Gnade. Ja, haben diese Verrückten, diese christlichen Fanatiker nicht einmal vor dem heiligen Konstantinopel halt gemacht! Welch Affront! Welche Bedeutung Konstantinopel und Byzanz überhaupt in der Geschichte hatte, das weiß der Durchschnittsbürger meist freilich nicht – selbst der Begriff Byzanz ist ihm viel zu schwammig, als daß er einer näheren Untersuchung bedarf. Die Kreuzfahrer haben die Stadt gestürmt. Dies genügt. Und überhaupt gegen die Mohammedaner vorzugehen, daß schlägt dem Faß nun wirklich den Boden aus. Waren es nicht die Mohammedaner, die mit ihrer liberal-humanistischen Kopfsteuer für Christen den Grundstein für das heutige Toleranzdenken gaben? Ist es da nicht ein glückliches Zeichen, daß manche Kirchengemeinden in Europa heute wieder eine Kopfsteuer an die örtliche Mohammedanerclique zahlen dürfen, damit die Fensterscheiben der Kirchen nicht durch die Künste der arabischen und türkischen Jugendlichen im Steinweitwurf bereichert werden?

Um sich gegen solch liederlich Geschwätz erwehren zu können, muß man einen prüfenden Blick in die Geschichtsbücher werfen. Doch leider finden sich – wie in vielen Bereichen – auch in dieser Abteilung der Bibliothek viele Guido Knopps, welche uns, durch akademisches Maultraining gefestigt, weißmachen wollen, daß es wieder einmal der weiße Mann ist, welcher sich Asche aufs Haupt streuen muß. Selbstredend weisen wir solche Darlegungen dankend zurück und betrachten uns, als mündige Bürger, die Geschichte auf eigene Faust.

Eine der besten Darstellungen zur kriegerischen Geschichte zwischen Abendland und Islam verfasste der italienische Professor Paul Fregosi mit seinem Buch „Jihad“. Leider ist dieses Buch noch nicht im Deutschen erschienen. Interessierte Leser müßen sich also als Anglophile betätigen und zur englischen Ausgabe greifen. Fregosi beschreibt detailliert den Konflikt der beiden Parteien von der Zeit des Gründers Mohammed bis in die 1990er Jahre.

Um die Streitfrage vernünftig beurteilen zu können, muß man zu den Wurzeln des Islam zurückgehen. Der Prophet Mohammed war ein Kriegsherr und Sklavenbesitzer, ein durch und durch typisch arabischer Herrscher, wie sie in allen Zeiten üblich waren. Mohammed verbreitete seine Lehre mit dem Schwert durch rohe Gewalt und entledigte sich seiner Gegner durch Massaker oder gezielte Mordaufträge. Wer dies nicht glauben kann oder will, der lese die Mohammed-Biografien von Ali Dashti und Hans Jansen. Das Bild, welches man von jenem Mann erhält, ist recht deutlich. Neben den Taten Mohammeds sind auch folgende Konzepte, welche der Islam in sich vereint, von großem Interesse für uns, wenn wir die Natur dieser Lehre begreifen wollen. Der Islam teilt die Welt in zwei Bereiche: Dar-al-islam und Dar-al-harb. Übersetzt heißt ersteres „Haus des Islam“ bzw. „Haus der Unterwerfung vor Allah“, wenn wir Islam auch noch übersetzen wollen. Letzteres heißt „Haus des Krieges“. Die Welt wird als waqf, eine Stiftung Gottes, an die Mohammedaner betrachtet. Das Fitra-Prinzip besagt, daß jeder Mensch von Geburt an Mohammedaner ist. Wer sich gegen seine „mohammedanische Natur“ wendet, begeht eine schreckliche Sünde. Zudem ist die kriegerische Verbreitung des Islam, wir wollen es vorsichtig ausdrücken, durch den Propheten selbst legitimiert. Jeder, der Herr seiner Sinne und imstande ist, eins und eins zusammenzuzählen, kann sich einen Reim darauf machen, was der gemeine Mohammedaner vom Konzept der Expansion hält.

Die Geschichtschroniken bestätigen daß, was in der Theorie abgefasst und vom Propheten in der Praxis erprobt worden war.
Im Folgenden soll ein kurzer zeitlicher und lokaler Überblick bezüglich der kriegerischen Handlungen, Auseinandersetzungen und Eroberungen durch die Mohammedaner bis zum ersten Kreuzzug 1095 gegeben werden:

632-640 Byzanz und Persien
649-668 Zypern, Rhodos und Kreta
668-673 Konstantinopel
710-715 Spanien
718-732 Frankreich (732 Schlacht bei Tours)
756- 852 Spanien
827-902 Sizilien
898-973 Frankreich
912-1108 Spanien
1079-1147 Portugal

Die Hagia Sophia, früher eine byzantische Kirche, als Symbol der islamischen Expansion und des immernoch vorhandenen Stachels im Fleisch Europas.
Die Hagia Sophia, früher eine byzantische Kirche, als Symbol der islamischen Expansion und des immernoch vorhandenen Stachels im Fleisch Europas.

Dies ist eine sehr grobe Übersicht. Man hätte einfacher wie folgt formulieren können: 632-1095 Europa. Das hätte jedoch womöglich den Sinn der Datenaufzählung verfehlt. Ein Blick auf eine Expansionskarte des islamischen Herrschaftsgebietes macht es ganz klar deutlich. Lange bevor Papst Urban II. 1095 zum Kreuzzug aufrief, hatten die Mohammedaner Nordafrika, große Teile Persiens und des oströmischen Reiches, sowie Teile Europas in Spanien und Frankreich erobert. Die Kreuzzüge waren nicht das Produkt eines kranken religiös verblendeten Geistes, sondern eine legitime Gegenmaßnahme gegen eine reelle Bedrohung. Man bedenke schlicht folgendes: Als die Kreuzfahrer das erste mal aufbrachen, war halb Spanien von den Mohammedanern besetzt. Fragt sich manch ein Berufsempörter eigentlich auch jemals, wie die Mohammedaner in die Levante kamen, damit sie von den Kreuzfahrern zurückerobert werden konnte? Wer einen politisch unkorrekten, will heißen: realistischen Einblick in die Kreuzzüge erhalten will, dem sei mit Nachdruck das Buch „Gottes Krieger“ des Religionssoziologen Rodney Stark empfohlen.
Die Kreuzfahrerstaaten hielten sich 200 Jahre lang, bis mit Akkon 1291 die letzte bedeutende Bastion zurück in mohammedanische Hände fiel. Während dieser Zeit tobte der Krieg jedoch weiter, vornehmlich auf der Iberischen Halbinsel. Diese wurde nach wie vor von den Mohammedanern besetzt und als Ausgangspunkt für ausgiebige Raubzüge in den christlichen Teil Spaniens genutzt, bei denen unzählige Christen entführt und versklavt wurden. Es sollte bis ins Jahr 1492 dauern, bis Spanien endlich vom islamischen Joch befreit wurde.
Aber an ein Ende des Konflikts war noch lange nicht zu denken. Nun begann der Kampf ums Mittelmeer, welchen die Christen 1565 mit der Schlacht um Malta und mit der Seeschlacht von Lepanto 1571 für sich entscheiden konnten. Das Osmanische Reich änderte nun seine Taktik und versuchte, Europa über den Südosten zu Erobern. Die berühmteste Schlacht dieser Phase war zweifelsohne die 2. Wiener Türkenbelagerung im Jahre 1683. Es war in den anschließenden Türkenkriegen, in denen Prinz Eugen von Savoyen die türkische Gefahr mit den Siegen bei Zenta und Peterwardheim bannte.
Natürlich war der große Krieg damit noch lange nicht vorbei. Es folgten Kolonialkriege, welche für die arabischen Einheimischen oftmals keine Befreiungskriege, sondern Aufstände von Sklavenhaltern waren, welche gegen die europäischen Bestrebungen, die Sklaverei abzuschaffen, rebellierten. Ein markantes Beispiel ist der Aufstand des Mahdi im Sudan von 1885 bis 1898.
Auf die abenteuerlichen Taten der Mohammedaner unserer Tage im Nahen Osten und Afrika wollen wir an dieser Stelle nicht eingehen, ebensowenig auf das Los christlicher Minderheiten in islamischen Ländern. Was mit Kulturen geschieht, die von den Mohammedanern erobert werden, kann man eindrucksvoll in dem Werk „Der Niedergang des orientalischen Christentums unter dem Islam“ der Schriftstellerin Bat Ye’or nachlesen. Ganze Zivilisationen wurden durch den Halbmond vernichtet. Europa wird dasselbe Schicksal blühen, wenn es der zunehmenden Islamisierung nicht Einhalt gebietet. Daß seine Völker dazu fähig sind, haben deren Vorväter zu Genüge bewiesen.

Zum Abschluß soll noch einmal ein völkischer Blick auf diesen Konflikt geworfen werden. Es wäre falsch, anzunehmen, es handle sich hierbei „nur“ um eine religiöse Frage. Der Islam selbst wurde von Mohammed, wie es aus seiner Biografie ersichtlich wird, als arabische Ideologie entwickelt. Eine Ideologie, die von ihrer Art gänzlich auf den Araber zugeschnitten ist und ihm entsprechend Vorteile, ja gar Herrschaft über Nicht-Araber geben soll. Der Islam betrachtet den Araber als Krone der Schöpfung, der entsprechende Rechte geniest.
Demnach dient die Expansionspolitik des Islams auch der Vergrößerung arabischen Lebensraums. Deutlich wird dies in der Eroberungstaktik der Mohammedaner, wie wir sie in all den Jahrhunderten beobachten konnten und können. Zuerst wurde ein Gebiet militärisch erobert. Es folgten Plünderung und Versklavung der heimischen Bevölkerung. Dann zogen Mohammedaner in das jeweilige Gebiet, um die räumliche wie kulturelle Herrschaft anzutreten. Die ursprüngliche Bevölkerung wurde unterdrückt und oftmals vertrieben – wenn sie aufgrund der Repressalien nicht freiwillig gegangen war. Somit nahm der Islam die kulturelle Vorherrschaft in einem Gebiet an. Doch auch aus völkischer Perspektive gedachte man zu siegen. Das offensichtlichste Beispiel für dieses Vorhaben ist die mohammedanische Vielweiberei. Einem Nicht-Mohammedaner ist es nicht gestattet, eine Mohammedanerin zu heiraten. Umgekehrt ist es mohammedanischen Männern durchaus gestattet, eine Nicht-Mohammedanerin zur Frau (oder in seinen Harem als Sklavin) zu nehmen. Nicht selten wurde ein Großteil der männlichen Bevölkerzung niedergemacht, um die Frauen in seine eigenen Reihen aufnehmen zu können.

Wenn wir also dem Islam die Stirn bieten, so geschieht dies aus vielerlei Hinsicht. Wir verteidigen unsere europäische Kultur gegen die Zerstörung durch eine uns vollkommen fremde Kultur aus dem Morgenland. Wir verteidigen unsere Heimaterde gegen feindliche Landnahme durch Invasoren. Wir verteidigen unser Blut gegen Verdrängung durch fremdes Blut eben dieser Invasoren.

Nur wenn diese drei Teile als Ganzes begriffen werden, ist ein Sieg möglich. Es genügt nicht, nur zu sagen, der Islam ist unserer Kultur feindlich gesinnt. Dies greift zu kurz. Denn demnach wäre die Masseneinwanderung nicht-islamischer Völker nach Europa tragbar. Doch werfen wir einen Blick auf unsere Zeit. Wie viele der Araber und Türken, welche sich selbst als Mohammedaner bezeichnen, können wirklich als „gläubig“ im strengen Sinn bezeichnet werden?
Der Islam ist ihnen lediglich ein Schutzschild, welches sie nutzen, um für ihre eigenen Völker Landnahme zu betreiben. Es ist die Einwanderung dieser Völker selbst, welche den Kern des Problems ausmachen. Ist deshalb die klassische Islamkritik hinfällig oder gar obsolet? Mitnichten. Doch sie allein ist niemals in der Lage, jenen über tausend Jahre alten Kampf zwischen Morgen- und Abendland zur Gänze zu erfassen.