Heimatrausch in Altmühlfranken

Bildquelle: Screenshot https://heimatrausch.de

Bereits im April diesen Jahres fand die Messe Altmühlfranken in Weißenburg statt. Hier präsentierten sich Unternehmen, Institutionen und Vereine auf einem großen Gelände zahlreichen Besuchern aus der ganzen Region und darüber hinaus. Altmühlfranken, der starke Süden, konnte man überall lesen. Kern der Messe war im April das Sport- und Tourismus-Label Heimatrausch. Hier wurden auf gut 1.500qm verschiedene Freizeitbeschäftigungen und Sportarten präsentiert. Genau dieser Heimatrausch soll jetzt in Altmühlfranken vom 28.-30.07. in Pappenheim in die nächste Runde gehen.

Nun ist der Heimatrausch der hier beworben wird in erster Linie ein kommerzielles Unternehmen und Teil der Touristik im fränkischen Seenland. Trotzdem zeigen sich hier gleich mehrere Entwicklungen, die uns als nationalen Aktivisten Mut machen können. Als aller erstes wird hier auf einer breiten Plattform ein Unternehmen beworben, das Freizeitbeschäftigungen in Sport und Natur anbietet. Dass gerade dies in den Fokus gerückt wird, zeigt, dass die hochbezahlten Marketingexperten hinter den Kampagnen eine Grundstimmung dafür in der Region sehen. Eine Grundstimmung der Abwendung von faulen und dekadenten Stereotypen, hin zum Kontakt zur freien Natur und der körperlichen Ertüchtigung. Noch ist es sicherlich zu früh, hier ein metapolitisches Erwachen der alten deutschen Seele zu beschwören. Als positives Zeichen sehen kann man es aber allemal.

Bezeichnender ist aber die klare und vor allem positive Verwendung des Heimatbegriffes. Zum Grauen vieler Linksextremer und Heuchler zeigt sich hier eine in den letzten Jahren vollzogene Umkehr in der Wertung von Begrifflichkeiten. Und was ist Politik im ersten Schritt anderes, als der Kampf um Begriffe? Hat die Linke Jahrzehntelang die Heimat als etwas Ewiggestriges hingestellt, sie verleumdet und lächerlich gemacht, so sieht man doch schon seit Jahren eine Umkehr. War man vor einigen Jahren noch ein Unikat, wenn man das örtliche Volksfest mit Dirndl oder Lederhosen besucht hat, hat die Tracht inzwischen wieder überall Einzug gehalten. Insbesondere getragen von der Jugend, die zwar ganz im Sinne des herrschenden Systems hemmungslos und blind feiert, sich aber doch aus dem Instinkt heraus regt. Heute ist Heimat in der Breite wieder ein durchweg positiver Begriff, der zurecht herangezogen wird, um die Region Altmühlfranken zu repräsentieren. Es ist jetzt an uns nationalen Aktivisten auf diese Entwicklung aufzubauen und deutlich zu machen, dass die Heimat, die wir und alle Volksgenossen fühlen, mehr ist als ein Marketingbegriff. Mehr ist als eine Masche um Touristen zu ködern und Geld zu machen. Heimat ist etwas Heiliges, etwas was uns zusammenschweißt. Aber auch etwas, das verpflichtet. Verpflichtet für ihren Erhalt zu kämpfen.

Fürs Vaterland? Bereit!
Fürs Volk? Bereit!
Für die Heimat? Bereit!