Zigeunerklamauk in Niederbayern bald beendet?

Am 09. August 2017 startete die Partei „Der III. Weg“ im niederbayerischen Gundihausen, in der Gemeinde Vilsheim, eine Aufklärungskampagne über eine Gruppe Zigeuner, die sich dort seit nunmehr sieben Wochen im Ort eingenistet hatte und immer wieder für Ärger bei den Anwohnern sorgte (siehe: Zigeuner-Camp in Gundihausen endlich auflösen). In einer Verteilaktion informierten Aktivisten die Bürger über das Wegsehen und Scheitern der Behörden in dieser Angelegenheit (siehe: Aufklärungskampagne rund um Gundihausen begonnen).

Nun hat sich daraufhin der örtliche Bürgermeister zu Wort gemeldet und verstrickt sich in Widersprüche. Auf der einen Seite behauptet der CSU-Rathauschef Georg Penker-Spornkraft, ihm sei nur ein Vorfall bekannt, wo die Polizei wegen nächtlicher Ruhestörung anrücken musste. Dass, wie uns aus dem Ort berichtet wurde, es ständig zu derlei und anderen Belästigungen kam und die Polizei bei Beschwerden schon gar nicht mehr ausrückte, scheint der Gemeindevorsteher wohl nicht registriert zu haben oder verschweigt dies vorsätzlich.

Zigeuner ein kleineres Problem?

Auf der anderen Seite kommt der Bürgermeister mit dem typischen politkorrekten Beißreflex, „Der Dritte Weg ist das größere Problem“ und das sei „Hilfe von einer Seite, die wir nicht brauchen“.

Es mutet doch komisch an, wenn er in einem Satz verlauten lässt, die Zigeuner verhalten sich überwiegend korrekt und im nächsten spricht er von volkstreuen Kräften als vermeintlich „größeres Problem“. Wo ein größeres Problem ist, da gibt es bekannterweise auch ein kleineres, also scheint das fahrende Volk ja doch irgendwie problematisch zu sein. Oder soll man den Satz mit dem „größeren Problem“ eher so verstehen, dass die Kampagne vom „III. Weg“ ihm und seiner unbekümmerten Regionalpolitik mehr zu schaffen macht, wie eine Horde Fremdländer, die ein Grundstück beschlagnahmen. Auch der Satz „Hilfe von einer Seite, die wir nicht brauchen“, wirkt suspekt – also bräuchte Penker-Spornkraft wohl doch Hilfe bei dieser Angelegenheit, will diese jedoch nicht bei einer heimatverbundenen Partei suchen.

Zahlreiche Flugblätter wurden in Gundihausen, Vilsheim und Langenvils verteilt
Zahlreiche Flugblätter wurden in Gundihausen, Vilsheim und Langenvils verteilt

Steuerzahler bezahlt nächtliches Gelage

Ungeheuerliches räumt der Bürgermeister in einem Nebensatz ein. Nicht nur, dass sich die Zigeuner nicht an eine abgesprochene Aufenthaltsdauer von zwei Wochen gehalten haben und damit seit knapp fünf Wochen rechtswidrig das Gelände besetzen. Offenbar darf der Steuerzahler das illegale Lager auch noch bezahlen, indem die Gemeinde kostenlos Strom zur Verfügung stellt.

Herr Penker-Sporenkraft scheint wohl zu glauben, dass der Strom nur aus der Steckdose kommt, oder wie möchte er den Bürgern erklären, dass der Staat Vermüllung, Einschüchterung und Lärm auch noch alimentiert?

Vertuschung um jeden Preis

Das Herumlavieren offenbart nur noch mehr, dass weder der Gemeinde, noch anderen Behörden daran gelegen ist, die Bewohner Vilsheim vor den ungebetenen Gästen zu schützen und dem Treiben ein Ende zu bereiten. Lieber ergibt man sich in vorauseilendem Gehorsam der Multikulti-Ideologie, die auch in Niederbayern längst Einzug gehalten hat, und übt sich in Verharmlosung und Herunterspielen von Ereignissen.

Welche Begleiterscheinungen mit dem Besuch von Zigeunern verbunden sind, konnte man im Landkreis Landshut schon beobachten, als diese sich in der Stadt angesiedelt hatten. Das Landshuter Wochenblatt berichtete darüber. Schon damals kapitulierte der Staat und es wurde nur gehofft, dass sich das Problem von selbst löst. Man stelle sich nur vor, mit welchen Strafen deutsche Wildcamper geahndet und wie schnell diese von der Polizei entfernt würden.

„Der III. Weg“ wirkt!

Obwohl sich die volkstreue Partei „Der III. Weg“ von der systemgetreuen Presse natürlich nur der üblichen, einfallslosen Verächtlichmachung ausgesetzt sieht, so trägt der Protest doch schon Früchte.

Während wochenlang nicht gehandelt und eine Verantwortung weit von sich geschoben wurde, verkündete der Vilsheimer Bürgermeister bereits einen Tag nach der Aufklärungsaktion vor Ort, dass er mit den Zigeunern eine Räumung des Geländes bis spätestens 20. August 2017 vereinbart hat. Ebenfalls sprach er davon, dass an diesem Tag der Gratisstrom abgedreht werden soll. Ob das Zigeunerlager sich von dieser sogenannten Maßnahme beeindrucken lässt und sich diesmal an die Vereinbarung hält, bleibt abzuwarten.

Wir bleiben jedenfalls wachsam und sollte das Zigeuner-Camp an besagtem Tag nicht geschlossen werden, tragen wir wie angekündigt den Protest gegen das Lager sowie die Regionalpolitik auf die Straße!

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