Hof/Saale: Zivilcourage – Parteiskandal von Frau Schörner

Leserbrief von Tobias Bauer aus Hof:

Nach der Internetrecherche über Frau Schörner, ehemals Bezirksvorsitzende der „Grünen“ und immer noch Hofer Stadträtin, fühle ich mich von solchen „Volksvertretern“ wie Frau Schörner regelrecht verhöhnt. Im Internet wirbt sie mit dem Slogan „Für Hof – mit Herz und Verstand“ bzw. verspricht „Echte Verantwortung für unsere Heimatstadt Hof“ zu übernehmen. Die Gratis-Werbezeitung „Blickpunkt“ zeigte in der Ausgabe vom 19.07.2017 ein Gruppenfoto, auf der sie mit dem Oberbürgermeister bei der Einweihung des türkischen Restaurants der Familie Yamak im sogenannten „Hofer Multikultiviertel“ zu sehen ist.

Laut Frankenpost vom 22.07.2017, verschwanden unter ihrer Führung als Kassenwart der Grünen, 40.000 Euro auf einem von ihr gefälschten Konto. Der Staatsanwalt ermittelt nun gegen Frau Schörner. Die Stadträtin bekleidet laut ihrer Internetseite auch die Posten eines Kirchenvorstands der Gemeinde St. Johannis und ist Schöffin am Landgericht. Ob sie überhaupt charakterlich geeignet ist, als Schöffin ehrenamtlich zu arbeiten, ist nach dem Bekanntwerden der Kassenmanipulation fraglich.

Darüber hinaus hat sie sich einen Namen als besonders engagierte Kämpferin gegen „rechts“ und für Asylanten gemacht. Denn sie ist aktiv im Bündnis für Zivilcourage und arbeitet mit bei der Aktion „Willkommen Mensch“, die neu angekommenen Asylanten mit sozialen Wohltaten eine „Willkommenskultur“ propagieren will. Leider hat sie „Zivilvourage“ nicht nur bei ihrem vermeintlichen Kampf gegen wahrhafte Patrioten, die berechtigte deutsche Interessen verteidigen, falsch verstanden, sondern ihre „Kontobewegungen“ waren wohl ihre Art von falsch verstandener „Zivilcourage“. Hinter der Fassade des „Gutmenschen“ kommt der egoistische Griff in die Parteikasse zum Vorschein.