Fürstenfeldbruck – eine Stadt im Entnazifizierungswahn

Die oberbayerische Stadt Fürstenfeldbruck verfügt über einen langjährigen Militärflugplatz. Dies hat auch zur Folge, dass einige Straßen nach großen Piloten benannt sind. Auch einige Kriegsflieger, die ihren Dienst in der Luft für das Deutsche Reich taten, fallen hier darunter, was einigen nationalmasochistischen Deutschenhassern sauer aufstößt. Die Jagd dieser antideutschen Gesellen auf vermeintliche „Rassisten“ und „Nazis“ dauert bereits einige Jahre und die Stadtpolitik spielt hier munter mit, wenn es darum geht, ehrenhafte Soldaten aus dem Straßenbild und dem kollektiven Gedächtnis zu tilgen.

Sogar ein eigens eingesetzter „Arbeitsausschuss“ wurde installiert, der nun in seiner „Nazi-Jagd“ politisch unkorrekte Straßennamen sucht. Dem Kultur- und Werkausschuss legt dieser Kreis dann anschließend seine „Erfolge“ vor und macht gleichzeitig Vorschläge für die Änderung.

Namensänderungen von der Bevölkerung nicht erwünscht

Dieser „Arbeitsausschuss Namensänderungen“ trifft jedoch verständlicherweise nicht wirklich auf viel Zustimmung aus der Bevölkerung. Bei vier bislang durch die Stadt durchgeführten Infoveranstaltungen sprachen sich die Bürger mit überwältigender Mehrheit für die Beibehaltung ihrer Straßennamen aus. Auch der Kultur und Werksauschuss (KWA) lehnte bisher Änderungen ab, etwa von der Kögelstraße und der Günther-von-Maltzahn-Straße.

Letzterer war Jagdflieder. Von Maltzahn errang 68 Luftsiege bei insgesamt 497 Feindflügen, war Träger des Eisernen Kreuzes erster und zweiter Klasse sowie verdienter Inhaber des Ritterkreuz mit Eichenlaub. Verdienste an Volk und Heimat, die kein einziger der Arbeitsausschuss-“Nazi-Jäger“ vorweisen kann.

Der unliebsame Vater der Raumfahrt

Schon seit 2013 ist etwa die Wernher-von-Braun Straße Stein des Anstoßes. Wernher von Braun gilt als „Vater der Raumfahrt“ und entwickelte unter anderem die Jupiter-Rakete, die den ersten US-Satelliten ins All brachte. Der Grund für die Ablehnung gegenüber diesem Mann der Wissenschaft sind seine Mitgliedschaften in der NSDAP und SS im Dritten Reich. Ebenfalls mokiert wird, dass er sein Können auch für die Entwicklung militärischer Raketentechnik für sein Vaterland eingesetzt hatte. Unter anderem entwickelte er die V1 und V2 Langstreckenraketen.

Da die Anwohner selten für Namensänderungen zu begeistern sind, was auch damit zusammenhängen dürfte, dass beispielsweise Anschriften umständlich geändert werden müssen, versucht man nun anders zum Ziel zu kommen. Die Bürger dürfen nun selbst bis zum 30. September 2017 Alternativnamen vorlegen – anschließend soll darüber abgestimmt werden.

Beim KWA herrscht im Zusammenhang mit der Wernher-von-Braun-Straße und auch der Hindenburgstraße ein Patt. Weitere Namensänderungen hat der KWA bereits zugestimmt, so etwa bei der Ederer-, Eschenauer-, Von-Gravenreuth-, Josef-Piller-, Zenetti- und Langenbehnstraße.

Persönlichkeiten unserer Geschichte als Feindbilder antideutscher Nestbeschmutzer

Wollen wir uns die Charaktere hinter den Straßennamen einmal genauer anschauen. Paul von Hindenburg war ein großer deutscher Militär zur Zeit des Ersten Weltkrieges (siehe hierzu: Gedenktag: Reichspräsident von Hindenburg). Josef Ederer war Jagdflugzeugpilot und später Fluglehrer bei der Bundeswehr. Arthur Eschenauer war Kommandant eines Kampfgeschwaders und an der Schlacht um England beteiligt. Karl von Gravenreuth war Offizier und Afrikaforscher. Er war an der Niederschlagung der Sklavenhändlerrevolte in Ostafrika 1888-1890 beteiligt. Unter Führung des ehemaligen Sklavenhändlers Hassan Buschiri wurde damals eine Revolte gegen die Deutschen angezettelt, da diese ein Verbot der Sklavenhändlerei durchsetzen wollten, und so den arabischen Händlern in Deutsch-Ostafrika das Wasser abgegraben wurde. Von Gravenreuth wurde 1891 vor Buea im Kamerun von einem Neger ermordet. Josef Priller war ebenfalls Jagdflieger und an der Schlacht um England beteiligt. Später war er Geschäftsführer der Riegele-Brauerei in Augsburg. Emil Zenetti war ein General der Flakartillerie, war schon im Ersten Weltkrieg mit dem Eisernen Kreuz erster und zweiter Klasse ausgezeichnet worden und auch als Träger des Ritterkreuz des Kriegsverdienstkreuz dekoriert. Er hatte sich insbesondere in seinen Bemühungen um den Schutz des Luftraumes des Luftgau VII München verdient gemacht. August Julius Langbehn war Schriftsteller und Kulturkritiker. Er lebte von 1851 bis 1907. Er wollte dem deutschen Volke durch eine „praktische Philosophie“ dienen und schuf in diesem Sinne unter anderem sein Hauptwerk „Rembrandt als Erzieher“.

Zu diesem Werk heißt es:

Im Jahr 1890, nach Bismarcks Entlassung, als die zersetzenden Mächte der liberalistischen Gesellschaft endgültig die Obergewalt erringen, lief durch die Öffentlichkeit gleich einer springenden Welle ein jähes Erschrecken. Nackt und verderblich wurden wieder einmal die tiefsten Gefahren dieser kulturlosen Zeit vor jedem enthüllt, der sehen wollte – und seltsamerweise öffneten diesmal alle: die große Menge, die ewig Blinden und ewig gleichgültigen, ihre Augen. Lagarde und Nietzsche hatten mit ihrem Mahnen recht wenig Eindruck gemacht. Nun aber kommt mit dem seltsamen Titel „Rembrandt als Erzieher“ auf den Markt ein Buch, dessen Verfasser sich in tiefes Geheimnis hüllt. Aber er prüft die Zeit so schonungslos und hält ihrer Fäulnis an Ichsucht, Gewinngier, Massenwahn und Kulturbarberei die edlen Mächte der völkischen Seele mit so viel strenger Liebe als neue Vorbilder entgegen, daß er sogar die hohlen Herzen dieses Jahrhunderts zu bannen vermag. Julius Langbehn hieß der geheimnisvolle Verfasser des Buchs, Kunstgelehrter aus niederdeutschem Blute, mit feinstem Spürsinn für die echten Werte des Volkes begnadet, eine Weile der Aufrüttler seiner Zeit – und dennoch wieder zum bohrenden Zweifel an der Genesung verdammt, als er die Wirkung des Buchs schnell wieder verebben sieht.“ (aus: Karl Richard Ganzer: Das deutsche Führergesicht, 200 Bildnisse deutscher Kämpfer und Wegsucher aus zwei Jahrtausenden , 1937 Lehmanns-Verlag München)

Auch in seinen weiteren Werken blieb er Gegner des Modernismus, des Liberalismus und des bedingungslosen Individualismus.

Zieren Volksfeinde zukünftig die Straßenschilder?

Als Alternativnamensgeber vorgeschlagen wurden unter anderem der deutschfeindliche Journalist Carl von Ossietzky, Freimaurer und 1919 Mitglied eines roten „Soldatenrates“. Ein weiterer Vorschlag ist der Attentäter Stauffenberg, der zu seiner Zeit wegen Hochverrat gerichtet wurde. Die Wernher-von-Braun Straße soll nach Georg Elser benannt werden, Mitglied des linksextremistischen Roten Frontkämpferbund. Elser ermordete 1939 beim Bürgerbräuattentat acht Menschen und verletzte über sechzig schwer.

Weitere mögliche zukünftige Namensgeber sind Bertha von Suttner, Quidde, Baudissin und Edigna sowie Willy Brandt. Die Kandidaten repräsentieren laut Arbeitskreis „international hoch angesehene Persönlichkeiten, die sich für den Frieden engagiert haben oder die innere Führung der Bundeswehr prägten“.

Da die CSU-Abgeordnete Brigitta Klemenz entgegen ihrer Fraktion für ein Votum aller Brucker, nicht nur der Betroffenen Anwohner stimmte – die vermutlich die Änderungen ablehnen würden – wird es nun zur Abstimmung kommen. Da das Interesse in der Stadt im Allgemeinen wohl eher gering sein dürfte, was die extrem niedrige Wahlbeteiligung von unter fünfzig Prozent bei der diesjährigen Bürgermeisterwahl zeigte, könnten Linke und Gutmenschen leichtes Spiel haben die Änderungen durchzuboxen.

Die volkstreue Partei „Der III. Weg“ ruft deshalb alle Stadtbewohner dazu auf, bei der Abstimmung dagegen zu stimmen – für den Erhalt der Erinnerung verdienter deutscher Landsmänner!

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