Jugend im Sturm!

„Jugend im Sturm!“ lautet das Motto des zweiten Jungautorenwettbewerbs dieses Jahres. Die Jugend ist es, die am meisten unter den Folgen der Dekadenz, der Überfremdung und des profitsüchtigen Kapitalismus zu leiden hat. Es ist unsere Zukunft, die von den Verrätern in den Parlamenten, Banken und Pressestuben verspielt und verkauft wird. Die Jugend ist es, die einmal, wenn keine Wende erfolgt, ihr Leben als Fremde im eigenen Land fristen muss. Die Jugend ist es aber auch, die immer am entschlossensten den Widerstand führt! Die junge Generation Europas ist diejenige, die es in der Hand hat, eine Veränderung herbeizuführen. Unsere Hoffnung liegt nicht in den veralteten Vertretern der Bourgeoise, die seit 30 und mehr Jahren Stück für Stück unser Volk verraten oder achselzuckend zuschaut. Unsere Hoffnung liegt in dem Sturm und Drang des jungen Blutes, in allen rebellischen Herzen, , die sich die verlorenen Viertel ihrer Städte wieder zurückerobern wollen. Die Jugend – Träger der kommenden Taten! Die Jugend ist es aber auch, die den härtesten Gegenwind erfährt. Angriffe durch Linksextremisten, Tränengas und Schlagstöcke eines reaktionären Polizeiapparates, Probleme in Schulen, Lehrstellen und Universitäten. Wir sind eine Jugend, der es nicht möglich ist, ein bürgerliches Leben jenseits aller Entscheidungen zu leben. Zu groß ist die Zeit in der wir leben, zu weltbewegend sind die Umbrüche, die gerade stattfinden. Was die Zukunft bringen wird, ist noch nicht absehbar. Doch wir bekennen uns, wie Goethe, zu dem Geschlecht, das aus dem Dunkel strebt ins Licht. Für dieses Licht, für ein neues Morgenrot des deutschen Volkes, stehen bereits heute die besten und idealistischen Teile der deutschen Jugend im Sturm!

„Unsere Hoffnung ruht in den jungen Leuten, die an Temperaturerhöhung leiden, weil in ihnen der grüne Eiter des Ekels frißt, in den Seelen von Grandezza, deren Träger wir gleich Kranken zwischen der Ordnung der Futtertröge einherschleichen sehen. Sie ruht im Aufstand, der sich der Herrschaft der Gemütlichkeit entgegenstellt und der der Waffen einer gegen die Welt der Formen gerichteten Zerstörung, des Sprengstoffes, bedarf, damit der Lebensraum leergefegt werde für eine neue Hierarchie.“
-Ernst Jünger