Gleichstellungsbeauftrage will AfD-Plakat verbieten

Quelle: Screenshot von www.afd.de
Quelle: Screenshot von www.afd.de

Die Gleichstellungsbeauftrage Rostocks Brigitte Thielk fordert ein Verbot für ein ihrer Meinung nach sexistisches und fremdenfeindliches Wahlplakat der Alternative für Deutschland (AfD). Frau Thielk, deren Amt trotz seines egalitären Namens paradoxerweise nur von Frauen bekleidet werden kann, schrieb hierzu: „Dieses Plakat ist nicht nur sexistisch, sondern zeugt auch von erheblicher Respektlosigkeit gegenüber der muslimischen Kultur.“ Damit nicht genug. Das Plakat verstoße ihrer Meinung nach auch gegen das Grundrecht auf Religionsfreiheit und stehe sogar im Widerspruch zum Bekenntnis der BRD zu den Menschenrechten.

Bei so harten Anschuldigungen fragt man sich, was fordert die AfD so schreckliches auf ihrem Plakat? Will sie alle muslimischen Männer in Zügen nach Arabien verfrachten und ihre Frauen in Bordelle einkerkern? Selbstverständlich nicht. Man ahnt es schon, eine Frau, die niemand kennt und deren Amt die Welt nicht braucht, möchte sich profilieren und wie ginge dies besser, als gegen die AfD zu schießen.
Weder Züge, noch Duschköpfe, noch Sprüche, ähnlich dem hinreichend Bekannten der NPD, welches vor Jahren für Wirbel sorgte, sind auf dem Plakat zu sehen. Stattdessen drei Frauen in Bikinis und dazu der Text: „Burkas? Wir steh’n auf Bikinis.

Man male sich einmal die Stürme der Entrüstung aus, die entstanden wären, hätte sich ein katholischer Priester oder ein CSU-Politiker öffentlich über ein Plakat erregt, welches das Recht von Frauen sich freizügig zu kleiden verteidigt. Die Empörung wäre gigantisch, die Talkshows voller erboster Feministinnen, die vom Schrecken des allgegenwärtigen Patriarchats schwafeln und Zeitungsartikel über Zeitungsartikel würde fragen: „wie kann er nur ?“. Zurecht wäre derjenige, der sich an ein wenig nackter Haut stört, in der ganzen Republik als ein Relikt des Mittelalters verschrien. Ein Dinosaurier, genau so alt, überholt und nutzlos wie seine Sexualmoral. Doch nichts von dem geschieht. Dabei ist dieses Plakat der AfD nichts anderes als eine klare Absage an eine solche Moral. Die Burka ist nichts anderes als ein Aspekt dieser Moral und ihre Verbreitung ein Indikator für die Expansion dieser Moral.

Es geht uns hier nicht darum die AfD zu verteidigen, sondern um etwas, dass so grundsätzlich ist, dass es eigentlich nicht zur Diskussion stehen sollte. Es sollte keine Rolle spielen, ob nun der Islam oder das Christentum meinen, Frauen vorschreiben zu müssen, wie sie sich zu kleiden haben. Doch scheinbar tut es das.

Geschützt vom Mantel der Vielfalt und Buntheit, bahnt ein neuer mittelalterlicher Glaube seinen Weg nach Europa und zerstört dabei die geistige und physische Freiheit, für die Tausende Ketzer in den Kerkern der Inquisition und auf Scheiterhaufen starben. Wenn Ausländer meinen, uns in die dunkelste Zeit unserer Geschichte zurückverfrachten zu müssen, haben wir diesen keine Toleranz, sondern unseren Widerstand entgegenzubringen.

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