Eine andere Stadt – die gleiche Empörung

Der Verhaltensforscher, Zoologe und Schriftsteller Otto Koenig schreibt:
Es wird unangenehm. Das können Sie nicht vermeiden, da der Mensch eben ein territoriales Lebewesen ist, das seinen Bereich braucht und innerhalb dieses Bereiches herrschen sein Friede, seine Freiheit. Und jetzt werden diese Territorien zusammengeschoben, werden von anderen überlagert, und das führt zwangsläufig zu Konflikten. Jeder, der von Liebe und Hilfe und Verständnis spricht, redet ausgesprochenen Unsinn. Der Mensch ist ein biologisches Lebewesen, das seine Anforderungen an die Umwelt stellt.
(Irenäus Eibl-Eibesfeldt, Otto Koenig, Heinrich Lummer u.a. „Einwanderungsland Europa?“, 1994 2.Auflage, Leopold Stocker Verlag Graz – Stuttgart, S. 85)

Wie aus der MAZ-Online unter der Überschrift: „Polizei überwältigt bewaffneten Asylbewerber“ zu entnehmen ist, kam es in Brandenburg an der Havel zu einem neuen „Einzelfall“.

Ein abgelehnter Asylbewerber sollte, laut MAZ, abgeschoben werden und flüchtete aus dem Asylantenheim. Dabei verletzte er sich selbst mit einem Teppichmesser und wollte die Beamten angreifen. Der abgelehnte Asylbewerber flüchtete über Stunden, der Bevölkerung wurde zur Vorsicht geraten.
Wie an einer anderen Stelle schon hervorgehoben, verlieren die Städte Brandenburgs immer mehr ihr bekanntes Gesicht, Fremde prägen das Stadtbild, so auch in Brandenburg (Stadt). Und mit ihnen kamen neue Probleme auf uns zu.
Die Straftaten und die damit verbundenen Kosten des Staates steigen von Jahr zu Jahr immer weiter an. Gelder, die für die eigene Infrastruktur benötigt werden. Leid, das verursacht wird und bei den Opfern zu schweren Traumata, wenn nicht sogar zu dem Tode führt.
Deshalb fordern wir die konsequente Abschiebung kriminell gewordener Asylanten.
Damit das Volk eine Alternative zu den etablierten Parteien kennt, die solch Zustände ja erst zuließen und uns mit diesen täglichen Einzelfällen „bereicherten“, verteilten Aktivisten der Partei Der III. Weg asylkritische Flugblätter in Brandenburg an der Havel, um das Volk für dieses Thema zu sensibilisieren und unsere Forderungen unters Volk zu bringen.

In einem respektvollen Streitgespräch mit einem Überfremdungsbefürworter stellten die Aktivisten klar, dass sie keine Ausländerhasser sind, wie er es ihnen vorwarf. Sie nehmen ihr Recht wahr, in ihrem eigenen Land an der politischen Meinungsbildung mitzuwirken und somit ihre Heimat mitzugestalten.
Hierbei kam es zu einem argumentativen Austausch, medial verbreitete Propaganda wurde vonseiten des Befürworters hervorgebracht, Argumente aus der Fachliteratur wurden vonseiten der Überfremdungskritiker benannt.
Zusammenfassend stellte sich das Wunschbild des Überfremdungsbefürworters aus der gängigen Medienpropaganda dar, man bekam einmal mehr den Eindruck, dass die Medien Argumente nennen und diese dann unreflektiert nachgeplappert werden. Sämtliche Ausländer seien allesamt Flüchtlinge, die nun ihre Familien nachholen, weil sie auch diese vor dem Krieg retten wollen, die Flüchtlinge seien qualifizierte Fachkräfte, die wir dringend benötigen, alleine würden wir, aufgrund des demografischen Wandels, Deutschland gar nicht mehr auf diesen Stand von heute halten können.
Sein Ziel sei eine Welt ohne Grenzen, in der jeder Mensch hingehen könne, wohin er wolle und überall das gleiche Recht zu leben haben solle. Eine Welt, die bunt sei und ohne jegliche Diskriminierung.

Hier zeigte sich den Aktivisten des III. Weges wieder deutlich, dass gesicherte Erkenntnisse aus den Humanwissenschaften den Überfremdungsbefürwortern gänzlich fehlen.
Dass der Mensch ein territoriales Wesen sei, sich die unterschiedlichen Völker durch evolutionäre Mechanismen auch im Verhalten, Mentalität und Denken unterscheiden, dass Menschen sich durch die natürliche Fremdenscheu abgrenzen und weshalb die genannten angeborenen Faktoren wichtig sind, haben diese Personen nicht in ihrem Wunschbild mit einbezogen. Sie fordern Vielfalt und erkennen nicht, dass eben nur durch Abgrenzung Vielfalt erhalten werden kann. Sie fordern Frieden auf der Welt und erkennen nicht, dass gerade die Territorialität ein Ordnungsprinzip ist, welches dauernde Konflikte zu vermeiden hilft.
Es stellt sich heraus, dass ihr Menschenbild falsch ist und demnach ihre Zielstellung nie erreicht werden kann.
Auch die Ursachen der Völkerwanderung sind vielfältiger als die Begründung der Flucht vor dem Krieg in deren Länder.
Um hier einmal Josef Schmidt und Rudolf Eder zu zitieren, die uns einen der Gründe schon in einem Werk von 1994 mitteilten:

Josef Schmidt
Denn auch die satte Parteiendemokratie hat immer noch nicht begriffen, daß ein Wanderdruck aus Richtung Osteuropa und der dritten Welt, ja eine neue Völkerwanderung von der „armen“ in die „reiche“ Welt längst eingesetzt haben. In solcher Lage ein Individualrecht auf Asyl beibehalten zu wollen, ist eine Absurdität.“ (Irenäus Eibl-Eibesfeldt, Otto Koenig, Heinrich Lummer u.a. ,,Einwanderungsland Europa?“, 1994 2.Auflage, Leopold Stocker Verlag Graz – Stuttgart, , S. 51)

Rudolf Eder
Grundsätzlich zeigt das Schaubild, daß die Wanderung ohne Hemmnisse tendenziell so weit und so lange erfolgt, bis im Einwanderungsland der Wohlstand auf das Niveau des Auswanderungslandes abgesunken ist. Dann wäre der Wohlstand in beiden Volkswirtschaften gleich hoch. Es wäre kein Migrationsdruck mehr da, und die Migration käme zum Stillstand. Als Ergebnis bliebe nur noch multikulturelle Gesellschaft.
(Ebd.auf Seite 78)

Nach dem Gespräch trennten sich die Wege der Gesprächspartner und die Aktivisten des III. Weges führten ihre Aufklärungsarbeit weiter fort.

Es gibt nur eine Alternative in dieser Zeit des Niederganges: eine Bewegung, die eine ganzheitliche Weltanschauung vertritt, mit einem lebensgesetzlichen Menschenbild, das die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse in die politischen Entscheidungsprozesse einbezieht.
Eine Bewegung, die das Volk in den Mittelpunkt ihrer Entscheidung stellt und nicht die Gewinnmaximierung.
Die Partei Der III. Weg steht bereit und kämpft für Volk, Heimat und Tradition.