Anti-Asyl Verteilung in Weißenburg

Anfang September verteilten nationale Aktivisten in Weißenburg rund um die Asyl-Gemeinschaftsunterkunft in der Nürnberger Straße mehrere hundert Flugblätter. Derzeit wohnen offiziell über 1.000 Asylanten im Landkreis. 627 von ihnen sind bereits anerkannt, 439 befinden sich nach Angaben des Internetportals Nordbayern noch im laufenden Verfahren. Der Großteil der zweiten Gruppe, über 300 Personen, wurde eigentlich bereits abgelehnt und auch das Portal Nordbayern räumt nur einem kleinen Teil dieser Leute Chancen auf die Anerkennung als Asylanten ein. Trotzdem beschäftigen sie mit ihren Verfahren deutsche Gerichte und schieben eine mögliche Abschiebung immer weiter hinaus. Den etablierten Gutmenschen ist dieser Zustand gerade recht, wenn sie schon nicht ein Asylrecht für alle durchsetzen können.

Interessant könnte vor allem die Zahl der 627 bereits anerkannten Asylanten im Landkreis werden. Diese haben demnach nämlich Anspruch darauf, ihre Familien nachzuholen. Bereits jetzt deutet sich vielfach an, dass es auf diesem Weg zu einer weiteren massiven Einreisewelle kommen könnte. Natürlich erst sobald für Mutti Merkel die Bundestagswahl in trockenen Tüchern ist. Die Zahl der hier lebenden Asylanten würde sich auf diesem Weg innerhalb kürzester Zeit noch einmal vervielfachen. Grund genug für die nationalen Aktivisten nicht nachzulassen und das Thema immer wieder in das Licht der Öffentlichkeit zu bringen.

Im Hintergrund: Asyl-Gemeinschaftsunterkunft in der Nürnbergerstraße in Weißenburg.
Im Hintergrund: Asyl-Gemeinschaftsunterkunft in der Nürnbergerstraße in Weißenburg.

Zu einem Problem für die Gutmenschen wird dabei nun etwas, das sie im Bezug auf junge deutsche Familien und Arbeitslose, die auf Hartz 4 angewiesen sind, nie gestört hat: Plötzlich ist die Rede von Wohnungsnot. Die meist gut bürgerlichen Asylhelfer, die für ihr eigenes Volk nie einen Finger gerührt haben, stellen plötzlich fest, dass man mit Hartz 4 Sätzen kaum eine Wohnung findet – nicht einmal im eigentlich günstigen Landkreis Weißenburg. Voller Bestürzung stellt so das Portal Nordbayern fest, dass aktuell noch ca. ein Drittel, beziehungsweise 188 der anerkannten Asylanten in Gemeinschaftsunterkünften wohnen, als sogenannte Fehlbeleger, da sie keine bezahlbare Wohnung finden konnten. Es bleibt zu befürchten, dass die Asyllobby und ihre helfenden Gutmenschen in dieser Situation Mittel und Wege finden werden, die Mieten für „ihre“ Asylanten aufzustocken. Völlig außer acht lassen sie dabei, wie sich damit die Situation für deutsche Familien und Arbeitslose, die ebenfalls vor der schwierigen Wohnungssituation stehen, weiter verschlechtert. Diese werden damit zu Menschen zweiter Klasse im eigenen Land.

Abseits der großen Politik liegt die Hoffnung für uns Deutsche in der Gemeinschaft und im Zusammenhalt. Bereits jetzt zeigt sich, dass viele Vermieter nicht, bzw. nicht gerne an Asylanten vermieten. Diese Haltung gilt es für uns als nationale Aktivisten zu stärken und immer wieder zu betonen, dass es auch ausreichend deutsche Familien gibt, die auf der Suche nach bezahlbarem Wohnraum sind. Das eigene Volk zuerst muss jenseits allen Profits wieder zur Selbstverständlichkeit werden.