Polizeibilanz: Mehr sexuelle Übergriffe in Bussen und Bahnen in Berlin

Die Sexualdelikte in Berliner Bussen, Straßenbahnen, S- und U-Bahnen sind im Jahr 2016 auf 150 Fälle angestiegen. Das sind immerhin 35 mehr als noch im Jahr davor und eine Vielzahl mehr als noch vor wenigen Jahren. Die Zahlen gehen aus der noch unveröffentlichten Langfassung der Kriminalstatistik, die u. a. der Berliner Zeitung vorliegt, hervor.
Die einzelnen Delikte lassen sich wie folgt auflisten:

Regional- und S-Bahnen 66 Fälle
U-Bahnen 57 Fälle
Busse 19 Fälle
Straßenbahnen 2 Fälle

Da das wohl einige Gemüter erregt hat und auch eine gewisse Besorgnis darüber bekundet wurde; meldeten sich sogleich Statistiker zu Wort und versuchten, das Ganze zu relativieren.
Ihrer Aussage nach handle es sich bei den genannten Fällen zu 70% um exhibitionistische Handlungen oder Erregung öffentlichen Ärgernisses. Ob das diesen Anstieg nun verharmlost oder weniger zur Sorge veranlaßt, das sei jedem selbst überlassen.
Dennoch sei angemerkt, dass durch solcherlei Handlungen der gegenseitige Respekt und die Achtung voreinander auf ein Niveau gesunken ist, welches nachdenklich stimmen sollte.
Immerhin reden wir hier nicht von einer lapidaren Ohrfeige, sondern von etwas Anstößigem, welches gerade bei Kindern – die nicht selten Opfer sind – seine Narben in der Erinnerung hinterläßt.
In dem Bericht geht außerdem noch hervor, dass die Beleidigungen in öffentlichen Verkehrsmitteln mit 1618 Fällen beziffert werden muss. Das sind beachtliche 188 mehr als noch im Jahr 2015.
Der Taschendiebstahl hat seine Höchstmarke auf 23.748 geschoben und somit ganze 15% zugelegt.
Sachbeschädigungen in U-Bahnen sind auf 1673 Fälle geklettert und haben dadurch ein Plus von 122 gegenüber dem Jahr davor erreicht.
Auch hier läßt sich die Verrohung der Gesellschaft ganz deutlich beobachten und treibt einem jeden Zukunftsblickenden die Sorgenfalten auf die Stirn.
Erst recht deshalb, da sich hier in naher Zukunft auch nicht wirklich etwas ändern wird.
Der Versuch durch vermehrte Videoüberwachung Sicherheit und Ordnung zu gewährleisten, entpuppte sich als Biss eines Löwen ohne Zähne.
Mit Ausnahme der S-Bahnen wurden alle öffentlichen Transportmittel videoüberwacht und trotzdem war dem Ansteigen der Delikte nicht entgegenzuwirken.
Immerhin mit einer kleinen positiven Note konnte der Bericht aufwarten; die Gewaltdelikte gingen um 3,7% zurück und die Raube verringerten sich im Vergleich zum Jahr 2015 um 63 Taten.
Ob das aber über die ansteigende Kriminalität etwas hinweg zu trösten vermag, das bleibt dem Beobachter mit der rosa Brille überlassen. Über einen Zusammenhang mit der, von Jahr zu Jahr steigenden Überfremdung Berlins und insbesondere der Asylflut der letzten Jahre, schweigen sich Polizei und Medien wie immer aus. Es ist an dieser Stelle nur zu vermuten, dass auch hier wieder Ausländer – wie in allen derartigen Statistiken – überproportional vertreten sind.

 





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