Der Bombenkrieg über Deutschland – Vortragsveranstaltung in Limburg

Anfang September besuchten Aktivisten vom „III. Weg“-Stützpunkt Westerwald/Taunus eine Vortragsveranstaltung des Stadtarchivs Limburg zum Thema „Der Bombenkrieg über Deutschland 1939-1945: Geschichte und Wahrnehmung„. Der Referent Dr. Ralf Blank, Leiter der historischen Museen und Archive der Stadt Hagen, stellte den historischen Werdegang und Dimension des Bombenkriegs im 2. Weltkrieg vor, natürlich nicht, ohne dabei die historische Schuld auf Seiten der Deutschen zu suchen bzw. zu begründen. Generell konnte man aber feststellen, daß der Vortrag für BRD-Verhältnisse relativ wertfrei und sachlich gehalten war. Als es auf die Todeszahlen von Dresden, dem alliierten Bombenholocaust, zu sprechen kam, und der Referent die offiziellen Todeszahlen von rund 25.000 Menschen historisch verteidigte, erhitzte sich die Stimmung des gut gefüllten Saals im Rathaus. Viele Personen aus dem Publikum bestritten vehement die offensichtlich heruntergerechneten Opferzahlen und sprachen generell den alliierten Bombenterror gegen deutsche Städte das Recht und ihr Verständnis ab. Auf die Frage eines Zeitzeugen hin, ob der Referent schon mal eine Bombennacht im Luftschutzkeller miterlebt hätte, er dies verneinte, erwiderte der alte Mann, daß er dann auch nicht so schwätzen würde wie er es hier täte.
Während des Vortrages wurde selbstverständlich auch der Bombenterror in Limburg näher beleuchtet. Aufgrund günstiger Witterungsverhältnisse – Nebel – wurde anstatt Limburg im Dezember 1944 das Zweitziel Kaiserslautern angeflogen und flächendeckend bombardiert. Einen schweren Luftangriff gab es im Bereich des Rangierbahnhofs, die Altstadt blieb aber verschont.

Zentraler Gedenktag für alle Bombenopfer

Seit Bestehen unserer Partei „Der III. Weg“ ist es eine laute Forderung, einen zentralen Gedenktag für alle Bombenopfer einzuführen. Aus diesem Grund begeht unsere nationalrevolutionäre Bewegung jährlich in einer der einst völlig zerstörten Städte Deutschlands ein Gedenken, um von dort ein Licht nach Dresden zu senden. Städte wie Karlsbad, Plauen, Worms, Würzburg sowie viele andere, wurden ebenfalls fast komplett ausgelöscht. Mit dieser Veranstaltung kommen wir dem Anspruch unserer Mitglieder nach, ein ehrenhaftes Gedenken in einer eigenen Veranstaltung durchzuführen. Mit dieser Verwirklichung leisten wir aber auch unseren Beitrag, die visuelle Wahrnehmung nationaler Versammlungen im Allgemeinen zu verbessern, da die Außenwirkung „nationaler“ Demonstrationen in den letzten Jahren merklich zu wünschen übrig lässt. Disziplinlosigkeit, das Fehlen politisch inhaltlicher Ansprüche, sowie Versammlungen, die durch ihre Teilnehmer nur noch Fremdschämen verursachten, erzeugten in uns mehr und mehr den Wunsch, dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Neben dem offiziellen Gedenken in Dresden, das durch regionale Kräfte organisiert wird, werden wir also auch zukünftig aus einer der betroffenen deutschen Städte ein Licht Richtung Elbflorenz senden, um so unserem Anspruch entsprechend, der Forderung eines zentralen Gedenktages für alle zerstörten Städte nachzukommen. Auch am Sonnabend, dem 13. Februar im Jahr 2018 aus einer weiteren ehemals zerstörten deutschen Stadt.





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