Bulgarien erwache! Im Gespräch mit Zvezdomir Andronov – Teil 1

Zvezdomir Andronov ist Leiter des 2001 gegründeten bulgarischen Nationalbundes (BNS). Seit Jahren strahlt der, vom BNS organisierte Gedenkmarsch zu Ehren des bulgarischen Nationalisten Hristo Lukov, auch über die Grenzen Bulgariens aus. Wir haben Zvezdomir zum Gespräch gebeten…

Der III. Weg: Hallo Zvezdomir! Für den Anfang könntest Du bitte kurz Eure Organisation vorstellen, seit wann gibt es sie und was war der Anlass für die Gründung? Und was unterscheidet sie von anderen Gruppen?
Zvezdomir Andronov: Unsere Organisation wurde 2001 gegründet. Inzwischen haben wir also bereits 16 Jahre des politischen Kampfes hinter uns. Wir haben uns damals gegründet, weil es in dieser Zeit eigentlich keinen Platz gab, wo junge nationale Aktivisten für ihre radikalen Ideen organisiert kämpfen konnten. Auf der einen Seite gab es viele Skinheads, die aber nicht wirklich an politischer Arbeit interessiert waren. Auf die anderen Seite gab es ein paar sogenannte nationale Parteien und Organisationen, die aber hauptsächlich aus älteren Leuten bestanden, die sich entweder an das System anpassen wollten oder nicht wirklich zeitgemäß dachten und handelten. Deshalb war die logische Konsequenz für uns junge Nationalisten, sich in eine eigene Organisation zusammenzuschließen.
Von Anfang an hatte der BNS (Bulgarischen Nationalbund) ein klares weltanschauliches Fundament, das an die nationalen und sozialen Organisationen in Bulgarien vor dem Zweiten Weltkrieg anknüpft. Das ist einer der größten Unterschiede zwischen uns und anderen Gruppen, die nicht wirklich weltanschaulich gefestigt sind. Zudem hat unsere Organisation große Anforderungen gegenüber unseren Mitgliedern, was bei anderen nicht immer der Fall ist.

Der III. Weg: Am bekanntesten seid ihr sicherlich für die Veranstaltung des jährlichen Lukov-Marsches, auf den wir später noch zu sprechen kommen. Was leistet ihr abseits dieses Marsches noch für politische Arbeit, habt ihr z. B. noch eine andere jährliche Demonstration?
Zvezdomir Andronov: Außer dem Lukov-Marsch, der mittlerweile in ganz Europa bekannt ist, haben wir eine ganze Reihe von anderen Veranstaltungen. Schon am Anfang unserer Tätigkeiten im Jahre 2001 haben wir uns die Aufgabe gesetzt, hervorragende Persönlichkeiten aus unserer Geschichte, wieder dem Volk bekannt zu machen. Durch 45 Jahre kommunistische Herrschaft sind in Bulgarien viele solcher Leute in Vergessenheit geraten. Besonders solche, die durch ihr Leben und Wirken nicht den Dogmen der kommunistischen Ideologie entsprachen. Deshalb organisieren wie alljährlich Gedenkveranstaltungen für solche bulgarische Helden.
Außerdem haben wir viele Demonstrationen anlässlich sozialer und alltäglicher Probleme in unserem Land gemacht. So zum Beispiel unsere größte Demonstration gegen Zigeunerkriminalität mit 5.000 Teilnehmern vor ein paar Jahren. Dazu kommen noch viele Vorträge zu geschichtlichen und aktuellen Themen, weltanschauliche Schulungen, humanitäre Aktionen, Sportveranstaltungen und Wanderungen ins Gebirge. In den letzten Jahren haben wir auch ein paar mehrtägige Wehrsportlager organisiert.

Der III. Weg: Bulgarien ist der deutschen Bevölkerung nicht unbedingt im Alltag bekannt, meist hört man von dem Land nur im Zusammenhang mit der Europäischen Union oder wenn kriminelle Zigeuner von der Presse mal wieder als Bulgaren bezeichnet werden. Wie ist die aktuelle Situation in Bulgarien, was sind die größten Probleme und Entwicklungen?
Zvezdomir Andronov: Es ist mir schon bekannt, dass kriminelle Zigeuner in den deutschen Medien fast immer als Bulgaren bezeichnet werden. Und viele Leute werden dadurch in die Irre geführt. Man kann aber nichts anderes von den Systemmedien erwarten, für die ein Stück Plastik mehr aussagt, als Volks- und Rassenzugehörigkeit.
Die Situation bei uns ist in Kürze so zu beschreiben: Wir sind ein Greis, der im Sterbebett liegt. Und niemand weiß, wie viel Zeit ihm noch bleibt.
45 Jahre kommunistische Herrschaft und danach fast 30 Jahren demokratisches Chaos haben uns soweit gebracht. Diese zwei volksfeindlichen Ideologien haben in Bulgarien mehr Schaden angerichtet, als die 5 großen Kriege, die wir in letzten 150 Jahren geführt haben, inklusive den Toten.
Tatsächlich sind die Bulgaren eines der am schnellsten aussterbenden Völker in der Welt. In den letzten 28 Jahren ist die Bevölkerungszahl von 9 Millionen auf 7 Millionen geschrumpft. Und zu dieser Zeit sind die Zigeuner und Türken in Bulgarien nicht weniger geworden. Mann kann sich ausdenken, was das für einen Verlust an Volksblut bedeutet. Dazu kommt die totale Unsittlichkeit und Verdummung, die unter dem Volk herrscht. Die Mehrheit der Bulgaren hat sich sehr schnell der Lebensweise der westlichen Konsumgesellschaft angepasst und, obwohl das durchschnittliche Einkommen bei Weitem nicht so hoch ist wie in Westeuropa, reicht es den Leuten hier, um ein bequemes Leben zu führen und sich nicht zu trauen, gegen die herrschende Situation aufzustehen.
Man muss aber ehrlich sein und sagen, daß die Bulgaren bei Weitem nicht so ideologisch gehirngewaschen sind, wie die Leute in Westeuropa. Besonders wenn es um Themen wie Überfremdung, Gender Mainstream oder die eigene Geschichte geht. Das macht unsere Arbeit ein bisschen leichter als bei euch und wir kriegen ziemlich viel Verständnis und Zuspruch aus dem Volk, was am Ende aber auch nicht viel hilft, wenn es nicht zu Taten führt.
Aber egal wie düster die Situation auch ist, wir werden niemals aufgeben und unsere Pflicht bis zum Ende leisten, wie auch immer das Ende aussehen wird.

Der zweite Teil des Interviews folgt in wenigen Tagen.





1 Comment

  • Die beabsichtigte und bisher gut verborgene gesellschaftszerstörende Wirkung von Gender Mainstreaming wird sicher nicht gleich von allen bemerkt werden. Aber bald deutlich werden sollte, dass Gender Mainstreaming auch ein wenig ungesund für Frauen, Mütter und Kinder ist.
    Zum Beispiel das durch die Gleichmacherei begünstigte Negieren bedeutsamer und dem Mann überlegener weiblicher Eigenschaften mit der Folge, dass häufig der Body nur noch wichtig und die an sich höhere weibliche Depressionsneigung noch gesteigert werden. Vergessen der -bei der gleich nach der Geburt geforderten beruflichen Selbstverwirklichung – für Sprach- und Kognitiventwicklung wichtigen frühkindlichen Mutterbindung (infolge des frühen flüssigkeitsgekoppelten Hörens des Foeten nur der Mutterstimme im Mutterleib) mit der Folge von Sprach-, Lese- und Rechtschreibstörungen durch Fremdbetreuung.
    Probleme durch Cortisolausschüttung (gefährliches Stresshormon) und Schlafmangel mit entsprechendem Wachstumshormonmangel von Krippenkindern mit Hippocampusminderung (Lernmaschine des Gehirns).
    Erschreckende Zunahme von Depressionen auch bei Kindern und Jugendlichen.
    [siehe „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ in: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 6. Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2015: ISBN 978-3-9814303-9-4 und „Es trifft Frauen und Kinder zuerst – Wie der Genderismus krank machen kann“, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2015: ISBN 978-3-945818-01-5

    Gassenreh 23.10.2017

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