Angst und Schrecken im Schwarzatal

Wie ein Drogenabhängiger aus Sitzendorf den Landkreis Saalfeld-Rudolstadt und vorallem das Schwarzatal in Angst und Schrecken versetzt.

Wenn das Schwarzatal solch einen Trubel jemals erlebt hat, so muss es lange her sein. So lange, dass es in Vergessenheit geraten ist und man sich nicht mehr erinnert. Was aktuell diese Touristenregion zu bieten hat, sind SEK-Einsätze, Suchhunde, Tag und Nacht-Observationen und Hubschrauber, die auf Suchkurs über die Berge und Täler fliegen.

Dass einst weit über die Grenzen unseres Landes bekannte wildromatische Schwarzatal ist zum Politikum aller erster Güte verkommen. Dort, wo man einst wanderte, die frische Luft genoss und in den Wäldern umherstreifte, ist heute ein Ort der Sorgen und Ängste. Hier zeigt sich einmal mehr der aktuelle Zustand unserer Gesellschaft und das völlige Versagen der Politik.

Drogenabhängiger Sitzendorfer, der Sex vor und mutmaßlich auch mit Kindern hat, ist auf der Flucht!

Wenn man den Menschen aus Sitzendorf zuhört und sich berichten lässt, wie sich der Gesuchte Frank H. seit seinem Zuzug in das 800 Seelendorf aufgeführt hat, wird schnell deutlich, dass man es hier mit einer tickenden Zeitbombe zu tun hat.

Nackte Spaziergänge durch die Straßen sind da wohl noch eher die harmloseren Ereignisse, die uns Ortsansässige zu berichten wussten. Nicht selten muss er wie im Wahn auf Straßen, Wegen und Ecken gestanden und dort einem Zombie gleich agiert haben. Das Verhalten geht vom Stöhnen und Stammeln undefinierbarer Wörter bis zum Pöbeln und aggressiven Herumschreien. Eine ältere Dame erzählte, dass Frank H. sich wie ein Außerirdischer aufführte. Seine Art zu Sprechen und sich Fortzubewegen verängstigte vor allem ältere Menschen, die einen weiten Bogen um diese Person machten, sobald sie ihn kommen sahen.

Junge Eltern, mit denen wir beim Verteilen der Flugblätter ins Gespräch gekommen sind, berichteten, dass er sich diesen Sommer oral von einer Frau befriedigen ließ und das in Sicht- und Hörweite des Kinderspielplatzes. Auf das natürliche Aufbegehren der Eltern, schrie er wohl „Haltet die Fressen oder ich stech euch alle ab“. Seine Drohung untermauerte er nur wenige Wochen später, als er mit einem Messer bewaffnet auf seine Nachbarn losging und diese mit dem Tode bedrohte. Hier wurden nun endlich auch die Behörden erstmals aktiv und nahmen ihn in Gewahrsam. Von dort wurde er in eine Psychiatrie eingewiesen. Die Ruhe hielt jedoch nicht lange an, da Frank H. nach kurzer Zeit wieder entlassen wurde. Der Drogenmissbrauch mit all seinen negativen Auswirkungen konnte er indes weiter nachgehen. Nun wird Frank H. vorgeworfen, sich an der Tochter einer Bekannten vergangen zu haben. Der Beschuldigte ist seit Sonnabend auf der Flucht und wurde nach neuesten Meldungen in der Nacht zu Dienstag von der Polizei unweit seines zu Hauses und einer Grundschule mit integriertem Kindergarten aufgegriffen. Nicht auszudenken, was alles hätte noch passieren können, wenn H. immer noch auf freiem Fuß wäre.

Frank H. soll nun so schnell wie möglich einem Haftrichter vorgeführt werden. Ob er diesmal wirklich in Untersuchungshaft kommt oder ob er wieder in eine Psychiatrie überstellt wird, bleibt abzuwarten. Auch wenn seine Schuld bewiesen werden sollte, ist es nur eine Frage der Zeit, dass diese Person wieder auf die Öffentlichkeit losgelassen wird. Niemand weiß, ob H. wieder ins Schwarzatal zurückkehren wird. Eines ist aber sicher, psychisch kranke Gewaltverbrecher säumen immer häufiger unsere Straßen. Man irrt, wenn man diese Kreaturen immer nur in Großstädten vermutet. Mittlerweile sind selbst kleine Dörfer nicht mehr davor gefeilt.

Bei dem aktuellen Fall sieht man sehr deutlich, welche Folgen der Drogenkonsum für den Konsumenten, aber auch für unbeteiligte Dritte haben kann. Drogen sind die Pest des 21. Jahrhunderts, welche wie eine Epidemie immer mehr Menschen auf dem Gewissen hat. Schuld an dieser Entwicklung ist ganz klar der sogenannte Wertekanon der Gesellschaft. Die Politik, sowie die Justiz mit ihrer weichgespülten Richterschaft und rückgratlosen Staatsanwälten begünstigen diese Entwicklung und fördern die ansteigende Kriminalität, indem sie nicht durchgreift und Gewalttäter mit Samthandschuhen anfässt. Wenn das System wöllte, könnte es hart gegen die Drogenkriminalität vorgehen. Doch es kommt einem immer mehr so vor, als wäre es der sogenannten Elite ganz recht, wenn das Volk aus immer mehr Zombies besteht, deren einziges Ziel es ist, so schnell wie möglich high zu sein. Anders kann man sich das Verhalten der Politik nicht zu erklären.

Der liberale Zeitgeist wird für die meisten Menschen noch ein böses Erwachen mit sich bringen. Niemand kann sich heutzutage mehr in Sicherheit wiegen. Das Gutmenschentum wird unzählige Opfer mit sich bringen. Täter werden zu Opfer stilisiert und die eigentlich Geschädigten geraten in Vergessenheit und müssen mit den physischen und psychischen Schäden ein Leben lang alleine klar kommen. Gerade unsere Kinder müssen in einer Zeit aufwachsen, die das unbeschwerte Kindsein im Grunde negiert. Früher war es selbstverständlich, dass schon jüngere Grundschulkinder alleine draußen gespielt haben. Heute ist dies in vielen Regionen in unserer Heimat undenkbar. Es ist daher keinen Müttern oder Vätern zu verübeln, wenn sie ihre Sprösslinge von A nach B kutschieren. Das hat weniger mit Bequemlichkeit der Jugend zu tun, als vielmehr mit der Angst der Eltern, es könnte ihren Kindern in irgendeiner Weise etwas zustoßen. Es entwickelt sich natürlich aus diesem Verhalten eine tiefgreifende Spirale, die die nächste Generation zur Unselbstständigkeit erzieht. Nicht umsonst wird allerorts an Schulen, Betrieben und Universitäten bemängelt, dass die Jugend nichts mehr alleine auf die Beine gestellt bekommt. Doch wenn man als Sorgeberechtigter zwischen Pest und Cholera wählen muss, so entscheidet man sich am Ende für das kleinere Übel.

Solange der Staat nichts für die Sicherheit seiner Bürger unternimmt, wächst das Gefühl der Angst und Ohnmächtigkeit im Volkskörper immer weiter an. Fälle wie der aktuelle aus Sitzendorf in Thüringen beweisen, dass gerade Kinder hochgradig gefährdet sind und besonders die Eltern sehr wachsam sein müssen, um eventuell Schlimmeres zu verhindern. Wer sich in der heutigen Zeit auf die Politik und Justiz verlässt, wird am Ende schwer enttäuscht. Diese „Elite“ sorgt sich schon lange nicht mehr um das Wohl des eigenen Volkes, sondern vertritt ganz andere Ziele, die für uns alle mittelfristig ein böses Erwachen nach sich ziehen wird.





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