Die Staatsgewalt zerbricht

Am 14.10.2017 war im Hamburger Abendblatt etwas zu lesen, was dem wachsamen Bürger die Sorgenfalten ins Gesicht treibt. Mit dem Titel: Kriminalpolizist in Hamburg: „Wir sind am Ende“ erfolgte ein Paukenschlag der besonderen Art. Die Schutzmacht des Staates und solch ein Zitat?
Beim Lesen des Artikels bemerkt man schnell, hier geht’s ans Eingemachte. Bis zum Ende des Jahres werden wohl tausende Kriminalfälle als unbearbeitet liegen bleiben, etwas, was man auch aus allen anderen Teilen dieser bunten Republik hört. Jan Reinecke, der Landeschef des Bundes Deutscher Kriminalbeamter, sagt wortwörtlich „Wir sind am Ende!“

Mit herben Worten schildert er die eklatante Lage der Polizei in Hamburg: „Die Situation läßt nicht mehr länger zu, die Kriminalität richtig zu bekämpfen. Das betrifft die Organisierte Kriminalität inzwischen ebenso, wie Kapitalverbrechen. Der Zustand ist nicht tragbar.“
Mit seinen Ausführungen bestätigt er das, was viele Deutsche schon seit Jahren wissen.
Viele Dienststellen der Polizei laufen am Personalminimum oder sind gar unterbesetzt.
Die Bearbeitung von Rechtsbrüchen ist somit nicht mehr richtig gewährleistet und es kommt zu Verzögerungen.
Besonders schwer getroffen hat es das Betrugsdezernat (Landeskriminalamt 55).
Hier werden voraussichtlich 5000 Fälle (!) bis zum Jahresende liegen bleiben.
Es wird berichtet, dass die Fensterbänke voller Fallakten sind und sogar unter den Tischen in Kartons aufbewahrt werden.
Was wie ein schlechter Scherz anmutet, ist bittere Realität beim Hüter von Recht und Ordnung.
Durch eine solche Verzögerung, bis dann endlich mal ein Fall aufgearbeitet werden kann, ist es dem Betrüger gerade im Onlinebereich ein leichtes, seine Spuren zu verwischen.
Bei der Mordkommission sieht es nicht viel besser aus.
Während früher noch Wartelisten für einen Posten in dieser Kommission existierten, herrscht heute eher gähnende Leere; denn niemand will mehr dort hin.
Jan Reinecke warnt außerdem vor so manchen schönen Statistiken.
„Wieviele Straftaten registriert werden, hängt auch davon ab, wie stark die Polizei dieses Dunkelfeld ausleuchtet!“
Nach solch einer Offenbarung erscheinen selbige Statistiken natürlich wie ein müder Witz.
Gerade bei Ermittlungen in mafiösen Strukturen sei der Personalmangel ein regelrechter K.O. Schlag für die Polizei, die sich dadurch mit verbundenen Händen der ausufernden Kriminalität gegenübergestellt sieht.
Um der Polizeiarbeit wenigstens noch gerecht werden zu können, ersuchen die Polizisten nach Prioritäten bei ihrer Polizeiführung und dem Senat.
Das deckt dann zwar nicht alles ab, aber selbst für diesen Versuch der kleinen Ordnung kommt keinerlei Instruktion von oben.
Somit dreht sich die Spirale des inneren Zerfalls immer schneller nach unten, denn eine konsequente Strafverfolgung ist beinahe unmöglich geworden.
Jan Reinecke dazu: „Das bedeutet auch, daß die Bürger den Mangel absehbar noch deutlicher Spüren werden!“
Zurecht beobachtet der Bürger diese Entwicklung mit Angst und Sorge.
Zurecht fragt man sich „Was soll nun werden?“
Zurecht reagieren immer mehr Deutsche mit dem Kauf von Selbstverteidigungsmitteln oder dem Besuch von Kampfsport-Trainings. Die Herrschenden haben dagegen scheinbar andere Sorgen, denn diese Missstände sind zwar selten in solcher Offenheit von einem Vertreter der Polizei geäußert worden, aber doch seit Jahren vielen Deutschen nichts Neues. Jeder weiß auch, welche Personengruppen in Deutschland für diesen Kriminalitätsanstieg verantwortlich sind, auch wenn es sich kaum einer wagt, es öffentlich zu äußern. Während Straßenzug um Straßenzug in deutschen Großstädten zu „No-Go-Areas“ für Deutsche werden, sorgt sich die Politik einzig um eine Verstärkung des „Kampf gegen Rechts“. Obwohl alle Polizeibehörden von Jahr zu Jahr mit mehr Einsparungen, größerem Personalmangel und noch mehr Kürzungen leben müssen, werden der Staatsschutz und der Verfassungsschutz mit Millionenbeträgen aufgerüstet. Während Frauen sich nachts vielerorts nicht mehr auf die Straße trauen, können zu einer volkstreuen Demonstration – wie unsere Demonstration am 26. August – schon einmal an die 1000 Polizeibeamte mobilisiert werden, um unseren Protest gegen diese Zustände möglichst effektiv zu behindern. Die Prioritäten der Herrschenden sind klar gesetzt: Schutz der Eliten statt Schutz des Volkes! Dort, wo dieses System immer mehr sein Versagen offenbart, antworten wir nicht nur mit Worten. Immer wieder bieten wir Selbstverteidigungstrainings, Rechtsschulungen und vieles mehr an, um Deutschen die Möglichkeit zu bieten, sich wieder auf den Straßen des eigenen Landes sicher zu fühlen. In einigen deutschen Städten, etwa Plauen , Zwickau, München oder Straubing laufen Mitglieder unserer Partei in unregelmäßigen Abständen Streife. Oft dauert es nicht lange, bis sich irgendein Schmierenjournalist oder ein Volksverräter aus dem örtlichen Stadtrat oder Bürgermeisteramt über diese nationale Selbsthilfe reißerisch beschwert – die Prioritäten sind eben klar gesetzt.





1 Comment

  • Auch hier gilt sparen am Menschen. Angebot und Nachfrage reguliert alles. Wer kapitalistische Ökonomie kennt, weiß, dass das kein Zufall ist. In der Pflege wirkt das gleiche Prinzip. Warum Staat Gewalt braucht? Es gibt im Kapitalismus genügend Untiefen.

    Carlos M. 29.10.2017

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