Japans Vizepremier nennt Adolf Hitlers Absichten „richtig“

Der japanische Finanzminister und Vizeministerpräsident Taro Aso bezeichnete in einer Rede vor Mitgliedern der Parlamentsfraktion seiner Liberaldemokratischen Partei die Motive Adolf Hitlers als richtig. Der japanische Politiker war bereits zuvor mit einer ähnlichen Äußerung positiv aufgefallen und sieht sich nun einer medialen Hetzkampagne ausgesetzt.

Ich hinterfrage Ihre Motive nicht, warum Sie Politiker sind. Doch auf die Ergebnisse kommt es an„, und „Hitler, der Millionen von Menschen auf dem Gewissen hat, war nicht gut, auch wenn seine Absichten richtig waren.“ sagte Taro Aso laut Nachrichtenagentur Kyodo in Richtung der Politiker.

Schon im Jahre 2013 sprach Taro sein Lob gegenüber der politischen Taktik der Nationalsozialisten aus, indem er zur damaligen geplanten Verfassungsänderung wie folgt sagte: „Die deutsche Weimarer Verfassung wurde, ohne dass dies auffiel, durch die Verfassung Nazideutschlands ersetzt. Warum lernen wir nicht von ihrer Taktik?„.

Das jüdische, in den USA beheimatete, Simon-Wiesenthal-Center beklagte sich sogleich über die Äußerung von Taro und erklärte seinen „Schmerz und Enttäuschung“ über dessen Äußerungen. Taro kuschte daraufhin vor der medialen Macht und sprach sein Bedauern für die Äußerungen aus – und nannte sie unangemessen.

Aber Taro ist in seiner wertfreien Beurteilung der Geschichte, des politischen Wollens und Vorgehensweisen in Bezug auf die Nationalsozialisten in Japan nicht alleine. Erst kürzlich hatte ein führender japanischer Zentralbanker mit positiven Anmerkungen zu Hitlers Wirtschaftspolitik für Aufsehen gesorgt. Auch hier fand das gleiche Spiel im Anschluss statt. Erst Medienhetze und dann eine Entschuldigung der Notenbank.





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