„Der III. Weg“ unterstützt den „Syrian Youth Council“

Die Medien, Vertreter des Staates und allen voran antideutsche Gutmenschen behaupten ständig, dass es keine Alternative für viele Menschen außer der Flucht nach Europa und insbesondere nach Deutschland gäbe. Einige Initiativen beweisen das Gegenteil und schon einmal hat die Partei „Der III. Weg“ Bedürftigen in Syrien geholfen, die von Krieg und sonstigen Krisen betroffen waren und die sehr wohl Hilfe nahe der Heimat fanden.

Wie Hilfe vor Ort aussieht, zeigt beispielsweise der Syrian Youth Council. Hierbei handelt es sich um eine Jugend-NGO (Nichtregierungsorganisation), die sich um Alte, Kranke und Schwache kümmert und zudem versucht, anderen jungen Leuten eine Perspektive zu verschaffen. Sie fördern Talente beispielsweise in einer jährlich stattfindenden Modeschau und schaffen so eine Zukunft für junge Leute, die selbstbewusst in ihrem Land bleiben wollen und nicht den vermeintlich bequemeren Weg nach Europa einschlagen. Sie helfen aktiv dabei, eine syrische Zukunft für Syrer zu schaffen.

Spendengeld vom „III. Weg“ kam bei Bedürftigen an

Um die Arbeit des Syrian Youth Council vorzustellen und über den Syrienkrieg zu informieren, organisierte „Der III. Weg“-Stützpunkt München / Oberbayern mit großzügiger Unterstützung freier Kameraden aus dem Berchtesgadener Land und dem Gau Wendlstoa eine Saalveranstaltung. Hierbei wurde auch Geld gesammelt, welches an den Syrian Youth Council übergeben wurde und das dort für die jährliche Aman Initiative verwendet wurde.

Die Ziele der Aman Initiative sind:

  • die Verbesserung der Lage der Krankenstationen in der Stadt Lattakia
  • Schulung der psychologischen Kompetenzen der SYC Freiwilligen in den Stationen
  • logistische, finanzielle und psychologische Unterstützung alter Menschen
  • Sicherstellung von Partnerschaften der Krankenhäuser zur Absicherung der Versorgung

Der mittlere dreistellige Eurobetrag fand dort bereits im Juli diesen Jahres nützliche Verwendung. Dabei wurden die Krankenstationen in den Stadtteilen Al-Ber und Al-Mouwasat besucht. Zum einen kamen die Aktivisten zur psychologischen Unterstützung in die Häuser und zum anderen wurden etwa 50 Pflanzen gepflanzt, um den ästhetischen Wert der tristen Einrichtung zu steigern, was sich ebenfalls auf die Gesundheit der Patienten auswirkt.

Aktivisten des Syrian Youth Council beim Kochen für Bedürftige
Ein Teil der zubereiteten Speisen
Aktivisten des Syrian Youth Council bei ihrer Tätigkeit mit Alten und Kranken

In der zweiten Aktion wurde Essen für 103 Personen gekocht und Bedürftige mit Frikeh – einer arabischen Hartweizenspezialität mit Hühnerfleisch und Joghurt – versorgt. Mit dem restlichen Geld wurde die Anschaffung einiger geriatrischer Hilfsmittel und weiterer Lebensmittel unterstützt.

Zur Freude der volkstreuen Spender aus Deutschland wurde einiges mit dem Betrag in Syrien erreicht. Was diese und andere Initiativen auf die Beine stellen könnten, wenn ihnen das Geld bereitgestellt würde, was hier in der BRD für Wirtschaftsflüchtlinge und Scheinasylanten ausgegeben wird, ist kaum vorstellbar – es wäre jedenfalls ein Ansatz, um der Asylflut entgegen zu wirken.

Auch die BRD schafft Fluchtursachen

Der „Westlichen Wertegemeinschaft“ liegt jedoch nicht viel an den Menschen in der Region und die vermeintliche Humanität in der „Flüchtlingsaufnahme“ ist ebenfalls nur vorgeheuchelt. Zum einen sind viele Krisen im „globalen Süden“ der Welt erst durch US-imperialistische Kriegstreiberei, unterstützt auch durch Vasallendienste der BRD, erzeugt. Hungersnöte entstehen ebenso oft durch das skrupellose Treiben internationaler Konzerne und die Gier nach Macht und Geld der „Westlichen Wertegemeinschaft“ befördert das Elend in vielen Staaten massiv. Durch solche Tatsachen werden Fluchtursachen auf den entsprechenden Gebieten erst geschaffen.

So ist längst bekannt, dass der Kapitalismus sich zwangsläufig ausbreiten muss, und alles – was dem freien Verkehr von Waren und Menschen im Weg steht – aus dem Weg zu räumen versucht. Die größte Barriere stellen freie Völker dar, insbesondere dann, wenn sie nicht bereit sind, geschätzte Rohstoffe zu den gewünschten Konditionen zu liefern.

Und auch Syrien ist ein rohstoffreiches Land, das politisch eigene Wege – jenseits des US-Kapitalismus geht. Deswegen kämpft es nicht nur um seine nationale Einheit, sondern auch gegen den Raubtierkapitalismus. In diesem Kampf kann das Land nur auf Idealisten bauen, die ihr Land in diesen schweren Stunden nicht im Stich lassen. Doch diese brauchen Hilfe, denn der jahrelange Kampf zehrt an Kräften und Ressourcen. So leidet insbesondere die Wirtschaft, somit nicht Großkonzerne gemeint sind, sondern die Mittelschicht und die kleinen Leute, die um ihr tägliches Brot ringen.

Unzählige Männer sind gefallen und hinterlassen Witwen und Waisen. Häuser und Fabriken in wahnsinnigem Ausmaß wurden zerstört. Hinzu kommt ein Heer an Krüppeln, die ebenfalls versorgt werden müssen.

Nur zu leicht wäre es, sich in dieser Situation den internationalen Mächten zu beugen, die ohne Rücksicht auf den Willen des syrischen Volkes die Absetzung der syrischen Regierung fordern und die Wirtschaft liberalisiert wissen wollen. Doch Syrien gibt nicht auf und so lange dort Herzen für ihr Volk und Land schlagen, ist Syrien auch nicht besiegt.

Aktivisten des Syrian Youth Council auf einem Gruppenbild

Diese Volksverbundenheit gilt es für uns als deutsche Nationalisten zu achten und zu respektieren. Und aufgrund unserer ganzheitlichen Weltanschauung wollen wir solche Kräfte im Rahmen unserer Möglichkeiten unterstützen. Während die merkelsche BRD und ihre Konsorten kein Interesse an einer Verbesserung der Lage vor Ort haben, sondern nur nach einer Ausweitung des Liberalkapitalismus gieren, wollen wir vom „III. Weg“ stets über die Situation vor Ort aufklären, dem syrischen Volk, welches in der Heimat für seine Unabhängigkeit kämpft, die Hand reichen und uns mit diesen Menschen austauschen. Das ist der Grund für Reisen von Aktivisten in diese Region und die Unterstützung des Syrian Youth Council.

Die aktuelle Situation im Syrienkrieg

Die Situation an der Front hat sich weiterhin günstig entwickelt. In Zusammenarbeit mit irakischen schiitischen Verbänden wurde Daesh (Islamischer Staat) als Quasiflächenstaat nahezu aufgerieben. Fast kampflos konnte die letzte größere Stadt unter Kontrolle der Terrormiliz Al-Bukamal eingenommen werden. Es verbleiben nur noch kleine Wüstengebiete unter Kontrolle der Miliz, wenngleich abzusehen ist, dass noch Jahre vergehen werden, bis die Organisation an sich besiegt sein wird. Zahlreiche Schläferzellen verbleiben als tickende Zeitbomben.

Die Konflikte zwischen Schiiten und Sunniten sind alles andere als befriedet und das ist ein Bild, was sich im ganzen Nahen Osten auftut. Al-Quaida konnte von der Weltöffentlichkeit kaum bemerkt erstarken und wird das nächste Ziel der syrischen Armee sein. Hayat Tahrir-al-Sham, wie sie sich in Syrien nennen, befindet sich bereits im Kampf mit der türkischen Armee.

Fraglich ist, wie sich langfristig das Verhältnis zwischen den kurdischen Verfechtern amerikanischer Interessen, Syrian Democratic Forces (SDF) und den Syrern entwickeln wird. Die Kurden sind weit in arabisches Land vorgedrungen, um dort wichtige Ölfelder einzunehmen. Wie lange sich die stolzen Araber eine kurdische Bevormundung gefallen lassen werden, bleibt abzuwarten.