Judenstaat will 40.000 Afrikaner abschieben

Der Judenstaat Israel plant rund 40.000 Migranten aus Eritrea und dem Sudan, welche illegal nach Israel eingereist sind, ins afrikanische Ruanda und Uganda abzuschieben.
Die israelische Regierung um Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat in den vergangen Jahren mit den Ländern Uganda und Ruanda Vereinbarungen getroffen, daß diese illegale Migranten aus Afrika zurücknehmen. Bislang haben beide Staaten nur Afrikaner aufgenommen, die sich freiwillig zur Ausreise aus Israel entschieden hatten. Das soll sich jetzt aber ändern und es sollen demnächst rund 40.000 Afrikaner Israel verlassen müssen. Ein Großteil der illegalen Schwarzen lebt in ärmlichen Vierteln im Süden von Tel Aviv, sowie in einem konzentrierten Lager namens Cholot in der Negevwüste.

Drei-Stufen-Plan soll Verausländerung Israels stoppen

Folgende Maßnahmen wurden laut Ministerpräsident Benjamin Netanyahu zur Verhinderung des Eindringens illegaler Ausländer nach Israel getroffen:

1. Mit dem Bau einer Sperranlage an der Grenze zu Ägypten sei der Zustrom von illegalen Zuwanderern praktisch auf null zurückgegangen.
2. Über 20.000 „Eindringlinge“ aus Afrika seien bereits abgeschoben worden.
3. Mit dem Beginn der „intensivierten Abschiebung“ sei es Dank einer internationalen Vereinbarung nun möglich, „die verbleibenden 40.000 Eindringlinge ohne ihre Zustimmung abzuschieben“.

Laut einer Mitteilung Netanyahu `s in Jerusalem werden die Sudanesen und Eritreer vor die Wahl gestellt, entweder nach Ruanda umzusiedeln oder in das Gefangenenlager Saharonim in der Negevwüste zu gehen – aber ohne eine Aussicht, jemals wieder herauszukommen.

Volker Türk vom Flüchtlingshilfswerk UNHCR äußerte sich laut Spiegel über Israels Pläne „zutiefst besorgt“, denn „Israel ist juristisch dazu verpflichtet, Flüchtlinge und andere Schutzsuchende zu beschützen“.

Israels Ausländerpolitik ähnelt sehr stark der australischen Flüchtlingspolitik, welche, ganz im Gegensatz zum Merkelland, illegale Einwanderer ebenfalls vor die Wahl stellt, entweder in ein anderes Gefangenenlager zu ziehen oder nach Kambodscha umgesiedelt zu werden. Bislang hat Israel übrigens gerade einmal zehn afrikanische Asylbewerber als Flüchtlinge anerkannt. Auf einen Aufschrei der Überfremdungsfetischisten der etablierten BRD-Parteien wartet man hier vergebens. Israel zu kritisieren würde in diesen Kreisen auch einem politischen Selbstmord gleichkommen.

Aber genau so eine strikte und kompromisslose Einwanderungspolitik, wie sie beispielsweise Australien oder Israel anwenden, fordert die Partei „Der III. Weg“ für art- und kulturfremde Einwanderer in der BRD.