Deutschland = Asylantenland

Die Bundesrepublik Deutschland bleibt Hauptmagnet für Asylanten. Alleine im Oktober 2017 wurden 15.170 „Schutzsuchende“ laut Innenministerium registriert. Somit bleibt Deutschland, gefolgt von Italien, das wichtigste Zielland für Asylanten.
Laut „der Welt“ zufolge sind nach Zahlen des EU-Statistikamts Eurostat im ersten Halbjahr 2017 deutlich mehr Asyl-Erstanträge entschieden worden als in allen anderen 27 EU-Ländern zusammen. Während es in Deutschland 357.625 Entscheidungen gegeben habe, waren es in den anderen EU-Staaten insgesamt gerademal nur 199.405.
Laut dem Radiosender NDR Info sollen im ersten Halbjahr 2017 Asylanten gegen fast jede zweite Entscheidung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf) geklagt haben. Im Jahr 2016 war dies nur bei jedem vierten Bescheid der Fall. Von Januar bis Juli 2017 gaben die deutschen Gerichte dabei mehr als jedem vierten Kläger Recht, heißt es in dem Bericht weiter. Im Gegensatz hierzu war dies im gesamten Vorjahr nur bei jedem zehnten Kläger der Fall.
Durch die Klagewelle und die damit verbundenen Erfolge dank überfrem-dungsfreundlicher Richter stiegen die Ausgaben bis heute für das Jahr 2017 auf mehr als 19 Millionen Euro alleine für Asylklagen. Das sind schon jetzt 7,8 Millionen Euro mehr, als für das gesamte Jahr 2016 in diesem Bereich anfielen.