„Der III.Weg“ in Spanien! Teil 2

Neben dem Besuch des nationalen Kongresses standen auch noch einige weitere Sehenswürdigkeiten auf dem Programm unserer Reisegruppe. Einige, wie das Tal der Gefallenen, sind bereits im ersten Teil erwähnt. Die Geschichte Spaniens, und insbesondere die des nationalspanischen Freiheitskampfes, hat aber noch weit mehr zu bieten. Ein weiteres Ehrenmal für Gefallene des spanischen Bürgerkrieges findet sich etwas außerhalb Madrids und ist den beiden rumänischen Freiwilligen Ion Mota und Vasile Marine der Eisernen Garde gewidmet, die im Kampf gegen den Bolschewismus gefallen sind. Ion Mota war der stellvertretende Vorsitzende des parlamentarischen Arms der Eisernen Garde – die Partei „Alles für das Vaterland“ – und vertrat die Eiserne Garde auf dem internationalen faschistischen Kongress 1934 in Motreux. Vasile Marine war ein prominenter Jurist der Bewegung, beide fielen am 13. Januar 1937 an der Madrider Front. Beide erhielten ein großes Heldenbegräbnis in Bukarest.

Im Gegensatz zu den bis dahin besuchten Grabstätten und Ehrenmalen war dieses in einem bemitleidenswertem Zustand. Das Gelände ist übersät von Flaschen und Dosen, selbst Plastikstühle und ähnliches finden sich dort, Zeugnis dafür, dass dieser Ort wohl nur noch als Möglichkeit sich zu betrinken genutzt wird. An dem Denkmal finden sich bis zur Kopfhöhe Graffitis, hauptsächlich von Linksextremisten gesprüht. Die Delegation unserer Partei säuberte so gut wie möglich das Ehrenmal der Legionäre von dem gröbsten Unrat und legte auch hier für die internationalen Freiwilligen gegen den Bolschewismus Kerzen nieder.

Die mutwillige Beschmutzung des Denkmals ist nicht zu übersehen.
Die mutwillige Beschmutzung des Denkmals ist nicht zu übersehen.

Notdürftig gereinigt hinterließ unsere Delegation auch hier eine Kerze.
Notdürftig gereinigt hinterließ unsere Delegation auch hier eine Kerze.

Ein weiterer Höhepunkt der Reise war unzweifelhaft der Besuch des historischen Hauptquartiers der spanischen nationalrevolutionären Bewegung „Falange“. Von dem ehemals mehrstöckigen Sitz der Bewegung ist nur noch eine Etage als Museum erhalten geblieben, in dem viele Räume und Gegenstände noch dem Originalzustand entsprechen. Hier hatte auch der Anführer der Bewegung, José Antonio Primo de Rivera, sein Büro. Neben diversen Exponaten der Bewegung und ihres Anführers sowie einer Bibliothek mit falangistischer Literatur befinden sich hier auch Fahnen von falangistischen Freiwilligeneinheiten des Bürgerkrieges. Ein falangistischer Historiker führte die Reisegruppe durch das kleine Museum und konnte neben vielen Informationen auch die ein oder andere Anekdote erzählen.

Ein weiterer Ort, der untrennbar mit der Geschichte des nationalspanischen Freiheitskampfes verknüpft ist, ist der Alcázar in Toledo. Seit fast 500 Jahrhunderten überthront die Festung die Stadt am Togo. Die Belagerung und den Kampf rund um den Alcázar haben wir bereits an anderer Stelle thematisiert. In der zum Museum ausgebauten ehemaligen Feste und Infanterieschule konnten nicht nur diverse Exponate und Bilder rund um den spanischen Bürgerkrieg besichtigt werden, auch das Denkmal für die tapferen Verteidiger steht dort noch. Neben dem Alcázar konnte auch das historische Stadtbild Toledos besichtigt werden, das sich von dem modernen Madrid erheblich unterscheidet. Auf der Panoramastraße rund um die Stadt konnte noch ein letzter Blick auf die Stadt geworfen werden, der sicherlich noch lange in Erinnerung bleibt.

Das Denkmal für die nationalspanischen Verteidiger des Alcazars.
Das Denkmal für die nationalspanischen Verteidiger des Alcazars.

 

In dem zum Museum ausgebauten Alcazar finden sich auch Bilder von den Folgen der heftigen Kämpfe.
In dem zum Museum ausgebauten Alcazar finden sich auch Bilder von den Folgen der heftigen Kämpfe.

Neben der historisch erhaltenen Innenstadt begeisterte auch der Panorama Blick auf Toledo.
Neben der historisch erhaltenen Innenstadt begeisterte auch der Panorama Blick auf Toledo.

Zum Abschluss der Reise konnte nicht nur ausgiebig die spanische Hauptstadt, sondern auch ein traditionelles Dorf in den Bergen besichtigt werden. Der Kontrast zwischen den klassizistischen Gebäuden, die vom einstigen imperialen Ruhm künden, und dem idyllischen Bergdorf, in dem die Zeit Don Quijotes stehen geblieben zu sein scheint, könnte kaum größer sein. Erst die Besichtigung dieser Gegensätze machen es möglich, die Seele des Landes in ihrer Gänze zu erfassen. Somit konnte unsere Reisegruppe einen tiefen Einblick und nachhaltigen Eindruck vom Spanien der Vergangenheit und dem Spanien der Jetztzeit wieder mit nach Deutschland nehmen.

Die Gegensätze könnten kaum größer sein und ergeben erst zusammengenommen ein ganzheitliches Bild Spaniens.
Die Gegensätze könnten kaum größer sein und ergeben erst zusammengenommen ein ganzheitliches Bild Spaniens.