Die Protestasylanten aus Deggendorf und ein halberfrorenes Kind

Haben Asylanten aus Sierra Leone ihr Kind hilflos in Italien zurückgelassen? Diesen Anschein hat man, wenn man die jüngsten Pressemeldungen dazu liest. Einzelheiten sind jedoch noch nicht bekannt. Soviel ist jedoch gewiss:

Am 13. November entdeckte ein Schneeräumer am Grenzbahnhof Brenner einen Fünfjährigen kurz vor dem Erfrierungstod. Der Junge aus Sierra Leone versteckte sich auf einem Güterzug – von den Eltern fehlte jede Spur. Die Behörden haben diese jedoch inzwischen ausfindig gemacht, sie halten sich im Deggendorfer Transitzentrum auf. Wie es zur Trennung von Eltern und Kind kam – ob durch unglückliche Umstände oder bewusstes Zurücklassen, ist bisher noch nicht vollständig geklärt. Fest steht jedoch, dass die Eltern gemeinsam mit dem Fünfjährigen nach Italien gekommen sind und ohne ihn nach Deutschland weiterzogen.

Die Asylanten aus Sierra Leone sorgen in Deggendorf derzeit für Schlagzeilen, weil sie gegen ihre angeblich schlechte Unterbringung protestieren. Vielleicht hätten sie diese Energie in die Findung ihres Kindes stecken sollen, welches halbtot und alleine auf der Suche nach ihnen war. Auf der Demonstration der Asylforderer am vergangenen Mittwoch benutzten die Fremdländer jedenfalls ihre Kinder, um Mitleid zu erregen.





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