Glyphosat und der Alleingang von Christian Schmidt (CSU)

Vor einigen Tagen stand bei der Europäischen Union (EU) die verschobene Entscheidung zur Glyphosat-Zulassung auf der Tagesordnung. Der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Christian Schmidt (CSU) war dort auch zugegen, um von seiner Stimme Gebrauch zu machen.

Abgemacht und erklärtes Wahlverhalten von der Bundesregierung war, dass er sich seiner Stimme enthalten sollte. Das allein ist realistisch gesehen schon ein Skandal, denn es gibt jede Menge Beweise dafür, dass Glyphosat die Artenvielfalt unsere Natur vernichtet und mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit krebserregend ist. Enthalten wurde sich aber laut öffentlicher Erklärung, weil die „geschäftsführende“ Bundesregierung sich wieder einmal nicht einig werden konnte. Die CSU war für den Giftstoff und die SPD war deutlich dagegen (die Meinung der CDU war leider im Weltnetz nicht adäquat auffindbar, evtl. hatten sie hier keine eigene, wie so oft in ihrem politischen Handeln). Man muss aber betonen, dass ein deutscher Minister, der in Brüssel an einer Abstimmung teilnimmt, immer zum Wohle des deutschen Volkes zu entscheiden hat und ein Pestizid, was weltweit hochgradig umstritten ist, darf absolut keine weiteren fünf Jahre unseren Mutterboden, unsere Nahrung und am Ende auch uns Deutsche selbst vergiften. Es kommt nicht von ungefähr, dass in Kalifornien (USA) am 27. Juni 2017 die Einstufung als krebserregend erfolgt ist.

Christian Schmidt hatte am 27. November 2017 einen anderen Plan im Sinn und hielt es nicht für nötig, seinem Auftrag nachzukommen und im Sinne und des Wohles des deutschen Bürgers zu entscheiden, sondern stimmte für ein JA zu fünf weiteren Jahren Glyphosat-Zulassung in der EU, mit folgenden Worten: „Ich habe die Entscheidung für mich getroffen… .“

Dieser Mann, der nach wie vor noch sein Amt innehält, ist mit daran schuldig, dass zum einen unsere Wälder, Wiesen und Felder die nächsten fünf Jahre weiterhin mit diesem Wirkstoff verunreinigt werden dürfen, noch dazu trägt er dazu bei, dass immer mehr unserer Lebensmittel nicht mehr aus natürlichen Rohstoffen bestehen, sondern die Chemie auch in der Bäckersstube oder beim Fleischer Einzug hält.

Dieser Mann ist ein Minister von Großkonzernen oder hoch dotierten Börsenfirmen, aber sicher nicht ein Minister des deutschen Volkes, denn sonst hätte er diese Entscheidung nicht so getroffen und man muss sich zurecht fragen, wie ein Politiker nach so einer Entscheidung noch in sein eigenes Spiegelbild schauen kann. Das vermag er wohl nur noch, wenn der Spiegel eingerahmt mit Dollarnoten an seiner Wand hängt, frisch gedruckt und versehen mit dem Namen Monsanto & Bayer.

Und die Chefin aller Minister faltet berühmt berüchtigt ihre Hände. Wiedermal sitzt Bundesmutti Merkel das alles einfach aus, wie schon zu Zeiten des Abhörskandals durch die USA, wie schon bei den Sanktionen gegen Russland, die ebenfalls aus den USA kamen, wie eben schon sehr oft in Ihrer nun schon viel zu lange andauernden Amtszeit als Vorsteherin unseres Volkes, es gibt kein deutliches Signal oder Botschaft zu diesem Handeln. Diesmal könnte der Grund aber nicht ihr Halsband und ihre Leine sein, die bis nach Washington reichen, sondern wohl eher die Tatsache, dass die Regierung nur noch geschäftsführend im Amt ist und wenn ein Minister seinen Posten räumt oder gekündigt wird, niemand Neues mehr nachrücken darf, sondern einer der übrigen Minister diese Arbeit kommissarisch übernehmen muss. Außerdem hat eben jener Minister Schmidt Ende Oktober schon das Amt für Verkehr und digitale Infrastruktur von Alexander Dobrindt übernommen, somit müssten bei einem Ausscheiden Schmidts die Arbeit von gleich zwei Ministern, auf die Verbliebenen verteilt werden.

Anstatt des berechtigten Aufschreis der Bevölkerung, Medien und der Opposition, wird das alles nur beiläufig erwähnt, viel mehr fand der Hinweis der sogenannten Politikexperten nun Vorrang, dass der Alleingang Schmidts die neuen Sondierungsgespräche „schwierig“ gestalten würde. Wieder mal die Worte der Merkelpresse, wo eigentlich Volkes Stimme laut werden müsste und die Forderung nach einem kompletten Rücktritt dieser Regierung, die gefüllt ist mit Lobbyisten, Marionetten, Menschen ohne jegliches Pflichtbewusstsein dem Volk gegenüber und die noch nicht einmal das Wort Nationalismus in ihrem Wortschatz ihr eigen nennen können, noch deutlich lauter sein müsste. Solche Politiker dürfen nicht regieren!

Umweltschutz ist auch Heimatschutz

Was nützt ein Hort voller deutscher Kinder, wenn sie nicht mehr im Wald spielen können, weil dieser abgestorben oder aus finanzieller Habgier einiger Menschen völlig vergiftet ist?
Wie viel Namen diverser Tierarten werden in Vergessenheit geraten, weil sie einfach ausgestorben sind?
Lassen wir es zu, dass unsere Flora und Fauna geopfert wird, damit einige wenige ihren ausgeklügelten Plan von Macht, Geld und Gier in die Tat umsetzen können?

Der III. Weg spricht sich für einen umfassenden Umweltschutz in unserer Heimat aus, denn nur aus einer gesunden Umwelt und einer Natur im Einklang mit dem Menschen kann deutsches Leben in Sorgfalt gedeihen. Außerdem gebührt es die Pflicht, unseren Kindern und Kindeskindern gegenüber eine gesunde Natur zu überlassen. Das war schon die Pflicht unserer Eltern und Großeltern und sie kamen ihr pflichtbewusst nach. Sie sollten, wie so oft, unser Vorbild sein!





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