Zehn Punkte – Zehn Fragen – Zehn Antworten: Teil 1

Alljährlich findet in der Märtyrerstadt Wunsiedel das Heldengedenken unserer nationalrevolutionären Partei statt. Alljährlich ruft dies auch diverse Anti-Rechts-Initiativen auf den Plan, die zur Abkehr vom „braunen Gedankengut“ raten. Dazu lässt man sich selten mehr, meist weniger kreative Aktionen einfallen. In diesem Jahr hat eine lokale „Jugendinitiative gegen Rechts“ mit Unterstützung des Projekts „Demokratie leben“ des Familienministeriums Plakate aufgehängt. Dafür hat man sogar mal die Parteiseite des „III. Weg“ aufgeschlagen und hat sich zu jedem Punkt unseres Parteiprogramms eine Frage ausgedacht, die zum „Ausstieg“ anregen soll.

Natürlich sprechen die Fragen an sich bereits Bände über ihre Verfasser, dennoch möchten wir die Gelegenheit zu antworten, nicht auslassen.

Punkt 1: Schaffung eines Deutschen Sozialismus

Fragen: Sind Sie sicher, dass es uns Deutschen im Sozialismus besser geht?

Zunächst einmal ist diese Fragestellung bemerkenswert, da der Sozialismus ganz allgemein gehalten kein Ziel ist, das DER DRITTE WEG als Alleinstellungsmerkmal hat. So wollen sowohl „Die Linke“ als auch die SPD für einen „demokratischen Sozialismus“ stehen. Bislang hat noch niemand versucht, Mitglieder mit dieser Frage nachdenklich zu machen.

Natürlich unterscheidet DER DRITTE WEG sich deutlich von Linke und SPD, denn die Frage ist immer, wie definiert man Sozialismus.

Hier grenzt DER DRITTE WEG sich klar von den gescheiterten Experimenten des Kommunismus oder dem sogenannten „real existierendem Sozialismus“ ab. Ziel ist nicht die generelle Verstaatlichung von Privateigentum oder die Ablehnung jeglichen Leistungsanreizes durch Entlohnung. Der Deutsche Sozialismus ist viel mehr ein ganzheitlicher Ansatz, der vor allem ein Verständnis des Volkes als natürliche Gemeinschaft beinhaltet. Analog zur Familie sollen daher altruistische Verhaltensweisen gefördert werden. Wichtig ist jedoch auch, die deutsche Wirtschaft vor dem Treiben internationaler Banken und Großkonzerne zu schützen.

Punkt 2: Raumgebundene Volkswirtschaft

Frage 2: Glauben Sie wirklich, dass wir Deutsche unsere Volkswirtschaft angesichts der vernetzten Weltwirtschaft so abgrenzen können und es uns dann besser geht?

DER DRITTE WEG spricht sich für die Verstaatlichung sämtlicher Schlüsselindustrien, Betrieben der allgemeinen Daseinsfürsorge, Banken, Versicherungen sowie aller Großbetriebe aus. Auf diese Weise macht der deutsche Sozialismus die deutsche Wirtschaft krisenfest. Zahlreiche internationale Finanzkrisen haben gezeigt, dass Geldgier und Spekulantentum solide Volkswirtschaften bis ins Mark treffen können. Auch heute steht die „vernetzte Weltwirtschaft“ vor allem für Ausbeutung. Betroffen sind davon nicht nur asiatische oder afrikanische Länder, sondern auch Deutschland, das zur Rettung von Banken im Zuge der letzten Finanzkrise horrende Summen abdrücken musste.

Raumgebundene Volkswirtschaft bedeutet nicht vollständige Isolierung des Landes. Selbstverständlich wird es weiterhin Handelsbeziehungen geben. Diese werden jedoch auf eine faire und wertbezogene Grundlage gestellt. Jedoch soll die Abhängigkeit von anderen Ländern reduziert werden, in dem Selbstversorgung insbesondere mit Grundnahrungsmitteln in Deutschland gefördert wird. Auf diese Weise wird auch der Verstädterung unseres Landes entgegen gewirkt und strukturschwache Regionen werden nachhaltig unterstützt.

Impressionen unseres Marsches in Wunsiedel
Impressionen unseres Marsches in Wunsiedel

Punkt 3: Deutsche Kinder braucht das Land

Frage 3: Glauben Sie wirklich, dass Kinder unterschiedlich viel wert sein können?

Für alle Eltern ist klar, dass man das eigene Kind nicht als minderwertig eingeschätzt sehen möchte. Insofern ist diese Frage durchaus perfide.

Wenn man davon ausgeht, dass Völker auch in biologischer Hinsicht existieren, beantwortet sich diese Frage fast von selbst. „Bio-Deutsche“ kriegen statistisch deutlich weniger Kinder als Immigranten. Die Reproduktionsrate der Deutschen ist dabei so gering, dass sie perspektivisch unausweichlich zum Volkstod führt. Will man dieses Schicksal abwenden, helfen selbstverständlich nur ethnisch deutsche Kinder.

Um ein plastisches Beispiel zu ziehen: Gehen wir davon aus, die Welt wäre ein Zoo. Da wären die Braunbären. Die Braunbären kriegen keine Kinder, im benachbarten Löwenkäfig und im Pferdestall herrscht ein Geburtenüberschuss. Für Löwen und Pferde mag der Nachwuchs zwar sehr erfreulich sein, den Braunbären wäre jedoch mit einer Übersiedlung in ihr Gehege nicht geholfen.

Selbst wenn man davon ausginge, Völker wären reine Einbildung und gemäß der Milieutheorie nur durch Einflüsse und Erfahrungen durch die jeweilige Lebensumwelt existent, ließe sich nicht bestreiten, dass jeder Mensch unweigerlich durch selbige mitgeprägt wird. Auch wenn man quasi von Deutschen nur als Kultur oder Ethnie spricht, den Begriff vielleicht generell undefiniert lässt, bleibt ein Unterschied zwischen deutscher und beispielsweise italienischer Mentalität ein Faktum. Natürlich beeinflusst das Zusammenspiel von Migration und Geburtenschwund die Identität eines Staatsvolkes. Menschen mit einer fremdländischen kulturellen Prägung werden diese definitiv nicht ablegen, wenn eine deutsche Mehrheitsbevölkerung nicht mehr existent ist und damit sollte auch für Menschen, die jegliche biologischen Erkenntnisse ablehnen, verständlich sein, warum diesem Prozess entgegengewirkt werden muss.

Punkt 4: Heimat bewahren

Frage 4: Glauben Sie wirklich, dass allein eine nationale Identität uns mehr Sicherheit gibt?

Hier hat der Autor wohl unseren Programmpunkt nicht richtig gelesen. Denn der Punkt heißt nicht „Heimat bewahrt uns (…vor allen Gefahren)“ sondern Heimat bewahren. Ähnlich wie in Punkt 3 geht es um die Bewahrung der nationalen Identität, die, wie im vorherigen Teil bereits ausgeführt, fraglos in Gefahr ist.

Natürlich sind für viele Kriminalitätsdelikte wie Raub, Mord und Vergewaltigung häufig Ausländer verantwortlich. Aus diesem Grund sind Abschiebungen durchaus ein probates Mittel für mehr Sicherheit. Auch hier kann festgehalten werden, dass, auch unabhängig von Erbanlagen, allein schon die Vorprägung gewisser Migrantenkreise für eine vermehrte Auffälligkeit durch Sexualstraftaten und sonstiger grober Körperverletzungen sorgt. Mag sein, dass manch einer ohne seine schwere Traumatisierung niemals zum Gewalttäter geworden wäre. Das Ergebnis ist für die betroffenen deutschen Opfer jedoch das gleiche und das ist für den „III. Weg“ nicht tolerabel.

Dennoch geht es vorrangig um die Wahrung der völkischen Identität und deswegen besagt der Punkt auch, dass stufenweise nicht nur kriminelle, sondern auch arbeitslose Ausländer ausgewiesen werden sollen.

Die Überfremdung unserer Heimat ist zu stoppen!

Punkt 5: Stärkung der Bürger- und Freiheitsrechte

Frage 5: Glauben Sie wirklich, dass man mit dem Hitlergruß Bürger- und Freiheitsrechte stärken kann?

Mit dieser unterschwellig sarkastischen Frage werden die gravierenden Mängel im angeblichen Staat der Meinungsfreiheit ausgeblendet. Angefangen mit permanenter Kameraüberwachung, über Onlineüberwachung bis hin zum Verfassungsschutz herrscht in der BRD ein latenter Verfolgungswahn gegen politisch Andersdenkende. Auch Hausdurchsuchungen zählen längst zum Alltag von Dissidenten.

Mit Strafgesetzen werden Bürgerrechte dabei drakonisch eingeschränkt. Dabei ist für den Laien häufig kaum noch durchschaubar, welche Äußerung „legal“ und welche „volksverhetzend“ und damit strafbar ist. Zu alldem kommt ein Strafmaß auf Meinungsverbrechen, das häufig härter ist, als das, was Verbrecher von Straftaten mit schwerwiegend geschädigten Opfern erwartet. So kommt es, dass bereits ein falscher Facebook-Kommentar eines unbedarften Bürgers schlimme Konsequenzen mit sich führen kann.

Selbstverständlich ist die Abschaffung der entsprechenden Gesinnungsparagrafen und die Bespitzelung von Bürgern daher eine klare Stärkung unserer Rechte.