Nürnberg/Fürth: Kapitalismuskritische Flugblattverteilung zum Weihnachtsfest

Zum letzten Kaufrausch kurz vor dem vermeintlichen „heiligen Abend“ verteilten Aktivisten des Stützpunktes Nürnberg – Fürth hunderte kapitalismuskritische Flugblätter. An dem Abend des 24. Dezember geht es unter dem Weihnachtsbaum nämlich in der Regel gar nicht mehr heilig zu. Es zählt nicht mehr das innige Beisammensein im Kreise der Familie und das Bereiten einer gegenseitigen Freude durch ein kleines Geschenk. Nein, es wird – gesellschaftlich protegiert – einem inhaltsleeren Materialismus gefrönt. Kaufrauschparolen wie „Weihnachten wird unterm Baum entschieden“ und ähnliche lösen schon lange keinen Aufschrei mehr in unserem Land aus.
Jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit sind die Fußgängerzonen voll mit Menschen, welche von Konsumtempel zu Konsumtempel eilen, um immer teurere und bessere Geschenke für ihre Nächsten zu kaufen. Die Händler buhlen mit aufdringlichen, aggressiven und perfide angelegten Werbekampagnen um die Gunst der Kundschaft. Geschickt wird dem Konsumenten suggeriert, dass einzig und allein die Anzahl und der Geldwert der Geschenke entscheidend ist. Besonders die Kinder werden hier massiv mit Werbung bombardiert, damit diese die Eltern unter Druck setzen. Mama und Papa verkommen gezwungenermaßen immer mehr zu Konsumsklaven. Das gegenseitige Beschenken gehört fest zum Weihnachts- und Julbrauch. Die Ausmaße, welche aber mittlerweile erreicht wurden, sind klar abzulehnen.
Die Partei „Der III. Weg“ positioniert sich eindeutig gegen den Konsumwahn, der alljährlich in der Vorweihnachtszeit seinen Höhepunkt erreicht. Das Weihnachts- bzw. Julfest ist ein Familienfest, bei dem nicht der Kaufpreis der Geschenke zählt, sondern die Zusammenkunft im engsten Kreis mit den Liebsten. Im familienfeindlichen kapitalistischen System droht aber auch dieses uralte Fest auf dem Altar des individualistischen Kommerzwahns geopfert zu werden.

Um einigen Bürgern kleine Denkanstöße zu geben und den wahren Sinn des Weihnachts- bzw. Julfestes zu vermitteln, verteilten Aktivisten vom „III. Weg“-Stützpunkt Nürnberg-Fürth hunderte Flugblätter in den beiden fränkischen Städten. Der Sinn des Weihnachtsfestes liegt eben nicht im Wert der Geschenke, sondern in der Besinnung auf unsere Herkunft und auf die engen Bande der Familie.





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