Zehn Punkte – Zehn Fragen – Zehn Antworten: Teil 2

Alljährlich findet in der Märtyrerstadt Wunsiedel das Heldengedenken unserer nationalrevolutionären Partei statt. Alljährlich ruft dies auch diverse Anti-Rechts-Initiativen auf den Plan, die zur Abkehr vom „braunen Gedankengut“ raten. Dazu lässt man sich selten mehr, meist weniger kreative Aktionen einfallen. In diesem Jahr hat eine lokale „Jugendinitiative gegen Rechts“ mit Unterstützung des Projekts „Demokratie leben“ des Familienministeriums Plakate aufgehängt. Dafür hat man sogar mal die Parteiseite des „III. Weg“ aufgeschlagen und hat sich zu jedem Punkt unseres Parteiprogramms eine Frage ausgedacht, die zum „Ausstieg“ anregen soll.

Natürlich sprechen die Fragen an sich bereits Bände über ihre Verfasser, dennoch möchten wir die Gelegenheit zu antworten, nicht auslassen. Den ersten Teil findet sich hier

Punkt 6: Soziale Gerechtigkeit für alle Deutschen

Frage 6: Glauben Sie wirklich, dass man mit der Pflicht zur Arbeit soziale Gerechtigkeit erreichen kann?
Stellt es für den Verfasser der Frage soziale Gerechtigkeit dar, wenn Menschen ein müheloses Einkommen ohne Gegenleistung haben, während andere für ihr Überleben hart arbeiten müssen?

Natürlich sollte jeder Volksangehörige nach seinen Möglichkeiten zum Wohle des Volkes beitragen.
Es würde wohl niemand als gerecht empfinden, wenn bei einer Gruppenarbeit manche zwar die Früchte der Arbeit einstreichen, nicht jedoch einen Finger rühren, um die anderen zu unterstützen.

Schmarotzertum auf Kosten der Allgemeinheit darf es daher nicht geben. Nicht nur im Staatsfernsehen existieren Gestalten wie ein Arno D. , die lebender Beweis sind, warum es kein müheloses Grundeinkommen geben sollte.

Punkt 7: Umweltschutz ist Heimatschutz

Frage 7: Glauben Sie wirklich, dass man eine lebenswerte Umwelt im deutschen Alleingang erreichen kann?

Um zu Frage 7 zu kommen, haben sich die Autoren vermutlich am längsten den Kopf zerbrochen. Denn an diesem Programmpunkt ist einfach nichts vermeintlich Negatives zu entdecken.

DER DRITTE WEG stellt nicht die These auf, die Umwelt global gesehen im Einzelgang zu retten zu wollen.

Tatsächlich ist Heimatliebe ein natürlicher Grund seine Umwelt zu schützen. Schon die alten Germanen verehrten die Natur und versuchten daher, im Einklang mit ihr zu leben.

Jedes Volk hat jedoch naturgemäß nur die Möglichkeit, die Umwelt seines eigenen Lebensraumes zu schützen.

Mit Blick auf die EU lässt sich sogar aufzeigen, dass hohe Umweltstandards national sicherer und besser umsetzbar sind. Wäre TTIP nicht gekippt worden, und im Zuge dessen niedrigere Umweltschutzbedingungen eingeführt worden, wären diese auch für Deutschland bindend gewesen. Auch die aktuelle Genehmigung von Glyphosat ist für alle EU-Staaten bindend. Dies führt nicht nur zu einer Senkung der Artenvielfalt auf dem gesamten Kontinent, sondern auch zu einer möglichen höheren Krebsgefährdung unseres Kontinents. DER DRITTE WEG versteht unter Umweltschutz auch das Verbot von Glyphosat in unserem Land.

Indigene Stämme des Regenwaldes sind beispielsweise aus den gleichen Gründen bemüht, ihre Umwelt zu schützen. Bislang ist auch noch niemand auf die Idee gekommen, diese sollten sich mit Atomkraftwerken in Tschechien oder Kohlekraftwerken in den Vereinigten Staaten auseinandersetzen.

DER DRITTE WEG versucht bereits jetzt, ein nachhaltiges Bewusstsein für die heimische Fauna und Flora zu schaffen, um so die Deutschen zu einer nachhaltigen Lebensweise zu ermutigen.

Impression unseres Marsches in Wunsiedel
Impression unseres Marsches in Wunsiedel

Punkt 8: Kein deutsches Blut für fremde Interessen

Frage 8: Glauben Sie wirklich, dass sich Deutschland alleine besser verteidigen kann als in einer Gemeinschaft?

Richtig ist, dass DER DRITTE WEG die Stationierung von fremden Truppen auf deutschem Boden ablehnt. Ebenso steht die Partei entschieden für einen Austritt aus der NATO.

Die Behauptung, DER DRITTE WEG würde Verteidigungsbündnisse generell ablehnen, ist jedoch vollkommen an den Haaren herbeigezogen.

Die NATO ist keinesfalls ein Verteidigungsbündnis, sondern wird vorrangig zur offensiven Kriegsführung eingesetzt. In diesen internationalen Kriegseinsätzen geht es nicht um deutsche oder auch nur um europäische Verteidigungsinteressen. Der Afghanistan-Krieg mit seiner irrwitzigen Idee von der Verteidigung Deutschlands am Hindukusch ist ein klassisches Beispiel für sinnloses Vergießen deutschen Blutes für amerikanische Interessen.

Auch die Stationierung ausländischer – speziell amerikanischer Truppen – erfolgt nicht um des Friedens willen. Von Militärbasen in Deutschland wird beispielsweise der mörderische Drohnenkrieg der USA gesteuert.

Zum einen lehnt DER DRITTE WEG US-imperialistische Kriege aufgrund seiner ganzheitlichen Weltanschauung ab, zum anderen erhöhen diese das Risiko, in potenzielle US-Kriege mit hineingezogen zu werden.

Im Rahmen von Programmpunkt 9, der europäischen Eidgenossenschaft, steht DER DRITTE WEG auch für eine europäische Verteidigungsgemeinschaft, diese muss jedoch auf der Grundlage souveräner Völker gebildet werden.

Punkt 9: Schaffung einer europäischen Eidgenossenschaft

Frage 9: Glauben Sie wirklich, dass eine europäische Eidgenossenschaft entstehen kann, wenn wir den anderen Ländern ihre Gebiete streitig machen?

Hier wird wiederum auf Punkt 10 angespielt. DER DRITTE WEG macht keinem Land sein Gebiet streitig. Jedem Volk steht sein angestammter Boden zu. Es muss jedoch klargestellt werden: Der deutsche Osten bleibt ein Teil Deutschlands! Deutschland kann sich eigene Gebiete schlecht streitig machen.

DER DRITTE WEG ist dennoch nicht nationalchauvinistisch. Schon jetzt lebt DER DRITTE WEG europäische Kameradschaft im Kleinen, was die Zusammenarbeit mit Nationalisten aus zahlreichen Ländern zeigt. Beispielhaft sei hier die Kooperation mit der nordischen Widerstandsbewegung genannt.

Punkt 10: Deutschland ist größer als die BRD

Frage 10: Glauben Sie wirklich, dass es friedlich möglich ist, ein Großdeutschland wieder zu errichten?

Historisch gesehen lief die Vereinigung Deutschlands überwiegend friedlich ab. So ist der Anschluss Österreichs an das deutsche Reich 1938 ohne Blutvergießen und unter großem Einverständnis im alten Reichsgebiet wie auch in der Ostmark vonstatten gegangen.

Bezüglich des deutschen Ostens ist der Partei durchaus bewusst, dass dort momentan nur noch wenige Deutsche leben. Dennoch haben die Opfer von Flucht und Vertreibung sowie ihre Nachkommen ein natürliches Recht auf Rückkehr in ihre Heimat. Dabei geht es nicht darum, die dortigen Polen, Tschechen und Russen zu vertreiben.

Wenn Israel seine Existenzberechtigung darin sieht, dass es angeblich vor 2000 Jahren jüdischer Lebensraum war und auch von den hiesigen Politikern keine moralischen Bedenken gegen die Landnahme von den Palästinensern vorgebracht werden, so stellt sich die Frage, warum Deutschland nach 70 Jahren keinen Anspruch mehr auf seine Ostgebiete haben sollte. Im Gegensatz zu Israel wurde der deutsche Osten durch deutsche Siedler nicht nur urbar gemacht, noch heute zeugen deutsche Bauwerke wie die Marienburg oder die Danziger Marienkirche vom Erbe unserer Ahnen.