
Der Spiegel berichtete unter Berufung der Auschwitzer Museumsleitung der Gedenkstätte, daß der „Wachschutz in der Nähe der ehemaligen Magazinbaracke“ den verdächtigen diebischen Lehrer festhielt. „Er habe mehrere Gegenstände bei sich gehabt, die einst Lagerhäftlingen des Vernichtungslagers gehörten – darunter Gabeln und Porzellan-Bruchstücke“, schrieb das Nachrichtenmagazin weiter.
Der Lehrer aus der einstigen deutschen Reichshauptstadt soll sich nach ersten Befragungen durch die polnische Staatsanwaltschaft nun geständig zeigen. Allerdings will er nicht an einer wie auch immer gearteten nekrophilen Sammelpsychose leiden, sondern meinte es mit der Mitnahme des Lagerbestecks offensichtlich nur gut. So gab er zu seiner Verteidigung an, die Diebstahl-Objekte lediglich für seine Schüler als Anschauungsexponate mitgenommen zu haben. Diese würden in der Bundesrepublik seinen Einlassungen nach zurzeit an einem Schulprojekt über den „Holocaust“ arbeiten.













