Asylkritische Verteilung in Giebelstadt

Im Heimatort des berühmten Bauernführers Florian Geyer, verteilten am 28. März 2015 Aktivisten des "III. Weg"-Stützpunkt Mainfranken, zahlreiche Flugblätter mit dem Titel "Asylmissbrauch in Deutschland endlich stoppen". Denn auch in der Stadtrandgemeinde Giebelstadt, welche südlich der Stadt Würzburg liegt und das Tor zum Ochsenfurter Gau mit seinen fruchtbaren Äckern bildet, kehrt die Asylflut ein.

Der Flugplatz in der Stadt, war einst Fliegerhorst der deutschen Luftwaffe. Nach Ende des Krieges wurde dieser vom US-amerikanischen Feind beschlagnahmt und diente von da an als Ausgangspunkt für Spionageeinsätze, mit denen Kriege in der ganzen Welt vorbereitet wurden. Wie viele andere deutsche Städte und Orte mit einem amerikanischen Militär-Stützpunkt, hatte auch die Giebelstadter Bevölkerung unter den Soldaten der stationierten Armee zu leiden. Anfang der 2000er Jahre dann das aufatmen der Bevölkerung, als sich die Besatzer zumindest aus Giebelstadt zurückzogen. Die Ruhe wehrte jedoch nicht lange: Zwischen Mitte April und Anfang Mai 2015, sollen in dem 3200-Seelen-Ort wieder Fremde anrücken. Diesmal nicht in Form eines aus deutschen Steuermitteln bezahlten US-Stützpunkt, sondern zahlreiche kulturfremde Einwanderer in zwei Asylkaschemmen, welche jedoch auch aus dem Topf des Steuerzahlers bezahlt werden. Bevor die 65 bis 70 Asylanten ihre bezugsfertigen Unterkünfte bestaunen dürfen, werden "umfangreiche Umbaumaßnahmen" vollzogen, so der Bürgermeister, Helmut Krämer im Vorwort zur Märzausgabe des Gemeindeblattes.

In gewohnter bundesrepublikanischer Weise, setzen sich auch die Oberen in Giebelstadt mehr für die Belange Fremder, als die ihrer eigenen Bürger ein. So werden die Anwohner vor vollendete Tatsachen gestellt und die Asylkaschemmen inmitten ruhiger Wohngebiete gepflanzt. Die Tatsache, dass die Asylantenheime "soziale Brennpunkte" darstellen, erkennt sogar der Ortsvorsteher Krämer, jedoch ruft er im gleichen Atemzug unverhohlen zu einem "guten Willkommensklima" auf. Beim Einkaufen, bei Arztbesuchen und Behördengängen sollen die Giebelstädter den kulturfremden Ausländern helfen, oder sich als Schulbegleiter und Lesepaten für ihre Kinder engagieren. Ob die selbstlose Hilfe der Bürger dabei hilft, dass in Giebelstadt nach Ankunft der Asylanten die Anzahl der Einbrüche, der Rauschgiftdelikte und Belästigungen aller Art nicht in die Höhe schießt, wie in zahlreichen anderen Ortschaften mit Asylantenheimen, bleibt weiterhin fraglich.

Um seine Integrationspropaganda zu untermauern, führte Krämer sogar jene Deutschen an, die gegen Ende des Krieges vor der vergewaltigenden, sowjetischen Soldateska aus den deutschen Ostgebieten flüchteten, oder von polnischen Chauvinisten enteignet wurden. So soll man die heutigen Flüchtlinge aus aller Herren Länder genauso willkommen heißen, wie damals unsere deutschen Brüder und Schwestern. Das der weitaus größere Teil der momentanen Asylbewerber statistisch bewiesen nicht ins Merkelland kommt, weil sie in ihrer Heimat um ihr Leben fürchten müssen, sondern sich vielmehr schlicht und einfach in die soziale Hängematte legen wollen, führt der Rathauschef nicht aus. So wirkt dieser Vergleich als haltloses Scheinargument und ist zudem eine schamlose Verhöhnung der Opfer völkerrechtswidriger Vertreibung und alliierter Kriegsverbrechen.

Von Widerstand der Stadtoberen gegen die Überfremdungspläne kann also nicht gesprochen werden. Vielmehr ist zu vermuten, dass sie sich bei künftigen Problemen mit den artfremden Zuwanderern aus der Affäre ziehen und der Regierung alleinig die Schuld in die Schuhe schieben. Während bei volkstreuen Veranstaltungen sämtliche Gerichtsinstanzen durchgeklagt werden, um das unliebsame zu verhindern, wird hier von vornherein kampflos aufgegeben.

Der bekannte Sohn des Ortes ist also kein glühendes Vorbild der Stadtoberen. Der Edelmann und Bauernfürst Florian Geyer, dessen Tod sich dieses Jahr zum 490. mal jährt, dreht sich wohl im Ablick einer solchen Feigheit im Grabe um. Der Adelige schlug sich damals auf die Seite der Bauern, die sich gegen die volksfeindlichen Fürsten und den Klerus stellten, welche unbarmherzig unterdrückten und ausbeuteten. Trotz Acht und Bann, die jedem erlaubten, Geyer straffrei zu ermorden, formte er aus dem "Tauberhaufen" den berühmten "Schwarzen Haufen", den er aus seinem eigenen Besitz finanzierte. Selbstlos setzte er sich als Scharführer, aber auch als Verhandlungsführer ein, um ein Blutvergießen zu verhindern.

Heute kaum noch beachtet, zeigt uns sein Vermächtnis jedoch, dass die Herrschenden vor dem freien Denken und Handeln erzittern. Auch heute fürchten sie sich vor nichts mehr, als einem starken geeinten Volk, welches sich gegen Unrecht und Tyrannei zur Wehr setzt. In seinem Sinne wollen wir, als volkstreue Kämpfer der Jetztzeit, weiter für den Erhalt unserer Heimat kämpfen!

 





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