Stützpunkt Rheinhessen schickte seine Weihnachtsmänner aus

Unser Weihnachtsmann, wie immer beliebt bei den Kindern
Unser Weihnachtsmann, wie immer beliebt bei den Kindern

Wie in den Jahren zuvor schickte der Stützpunkt Rheinhessen auch dieses Jahr in der Woche vor Weihnachten seine Weihnachtsmänner aus, um Plätzchen und antikapitalistische Flugblätter zu verteilen.

In Zeiten der allumfassenden Kommerzialisierung des Weihnachtsfestes erinnerten unsere Aktivisten daran, dass Weihnachten das Fest der Familie ist oder es zumindest sein sollte. Mit dem Einzug der amerikanischen Unkultur wandelte es sich zu einem Wettstreit der Kreditkarten, der schon den Kleinsten lehrt, dass in der modernen Welt Liebe und Zuneigung nur durch materielle Güter ausgedrückt werden können. So oder so ähnlich wünschen es sich zumindest all jene, die Jahr für Jahr an diesem unwürdigen Schauspiel verdienen.

Da der vorbehaltlose Kampf gegen den dekadenten „american way of life“ und die Rückbesinnung auf Wurzeln unserer eigenen Kultur Teil unseres politischen Strebens sind, scheuten unsere Aktivisten keine Mühen und waren kurz vor den Festtagen auf dem Wiesbadener Weihnachtsmarkt unterwegs, wo sie zahllose, mit Flugblättern versehene, Plätzchentüten an die Besucher verteilten.

Dank der tatkräftigen Unterstützung lokaler Kräfte war der Stützpunkt Rheinhessen dieses Jahr zum ersten Mal in der Lage, einen Weihnachtsmann ins südhessische Michelstadt zu schicken, um auch dort unsere Botschaft unters Volk zu bringen.