Gedenktag: Jakob Grimm

Jakob Grimm, geboren am 4. Januar 1785 in Hanau, lehrte als Professor in Göppingen und war ein Verfechter der Vorherrschaft Preußens in Deutschland. Er ist der eigentliche Begründer der deutschen Sprach- und Altertumswissenschaft. Zusammen mit seinem Bruder Wilhelm sammelte er Kinder- und Hausmärchen, Sagen und Bräuche und Weistümer. Bekannt sind vorallem seine Werke: „Deutsche Grammatik“, „Deutsche Rechtsaltertümer“, „Deutsche Mythologie“, sowie die in Gemeinschaft mit seinem Bruder herausgegebenen „Deutschen Sagen“, „Kinder- und Hausmärchen“ und, eine Leistung größten Ausmaßes, das „Deutsche Wörterbuch“. Den Brüdern Grimm danken wir die Erhaltung wertvollsten deutschen Volksgutes. Wir sehen sie als Männer am Werke, die, weit entfernt von Kathedertheorien, der Gemeinschaft dienten. 1837 wurden die Brüder Grimm wegen ihres Protestes gegen den Bruch der Verfassung durch die fürstliche Reaktion ohne Urteil und Recht ihres Amtes an der Universität Göttingen enthoben und ausgewiesen.

„Verständig ist der Mann, der höher vom eigenen Volke denkt als von dem fremden.“ Gustav Freytag