Sachsen: Auch Freiberg will keine weiteren Asylanten

In Freiberg haben wir ein Maß erreicht, wo wir handeln müssen„, sagt Bürgermeister Sven Krüger und erließ ein Zuzugsverbot für Asylanten.

Die sächsische Stadt Freiberg will für die nächsten vier Jahre keine weiteren Asylanten mehr aufnehmen und stellte einen entsprechenden Antrag bei den zuständigen Behörden in Sachsen.

Laut Oberbürgermeister Sven Krüger (SPD) sei der angestrebte Aufnahmestopp „kein Nein zu Flüchtlingen, sondern ein Nein zur Asylpolitik des Landkreises.“ Denn durch den massiven Zuzug von Art- und Kulturfremden in die Kreisstadt kann laut Krüger die Stadt „weder den Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz noch auf Schulpflicht erfüllen“. Ob dies die wahrhaftigen Gründe der Stadtoberen sind oder man vielmehr den Unmut in der Bevölkerung besänftigen möchte, ist unklar. Aber ein erster Teilerfolg ist es schon einmal.

In Freiberg wurden bisher rund 2000 Asylanten einquartiert. Das entspricht fünf Prozent der Einwohner.





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