Gedenktag: Karl der Große

Bildquelle: Wikipedia

Karl der Große wurde als Sohn von Pippin dem Jüngeren um 748 geboren. Wie auch sein Bruder Karlmann wurde er früh auf seine künftige Aufgabe als König vorbereitet und erhielt eine sorgfältige militärische und gesellschaftliche Erziehung. Als Karls Vater in 768 starb, war Karl ca. 20 Jahre alt. Er und Karlmann wurden kurz nach der Beisetzung zu Königen erhoben. Das Land wurde aufgeteilt und nach dem Tod seines Bruders übernahm Karl dessen Reich und wurde zum Alleinherrscher der Franken.

Karl der Große bekannte sich zum Christentum und sah sich selbst als Beschützer der Kirche und als Führer und Verteidiger des Gottesstaates auf der Erde. Er ließ viele Klöster bauen und lehrte in diesen christliche und gesellschaftliche Werte. Außerdem wurde Latein unter Karl dem Großen zur Verwaltungssprache. Karl trieb die Christianisierung weiter voran und ging als Sachsenschlächter in die Geschichtsbücher ein. Karl zerstörte auch die Irminsul, den heiligen Baum der Sachsen.

Als Karl der Große König wurde, herrschte in Europa Aufruhr und der Bestand des Frankenreiches schien bedroht. Karl war offenbar von Anfang an zu einer Neuordnung der Verhältnisse in Westeuropa entschlossen und scheute sich während der Zeit bis 800 nicht, an den unterschiedlichsten Fronten gleichzeitig zu kämpfen. Neben den Sachsenkriegen führte Karl Eroberungen in Spanien durch. Er führte Krieg mit den Langobarden, um Thassilo, den Herzog von Bayern, zu beseitigen.

Um das Jahr 800 flüchtete Papst Leo III. nach Aufständen aus Rom zu König Karl nach Paderborn. Mithilfe Karls konnte der Papst die Unruhen in Rom beseitigen und wurde anschließend dort zum Kaiser gekrönt.

Am 28. Januar 814 starb Karl im Alter von 71 Jahren. Er hatte 47 Jahre regiert. Beigesetzt wurde er in der Marienkirche in Aachen. Seine Nachfolge ordnete er aber bereits im Jahre 806 an. Sie basierte auf einem alten fränkischen Brauch, welcher eine Reichsteilung unter seinen Söhnen vorsah.

Karl der Große hielt den kulturellen Niedergang in Europa auf und kehrte ihn vielmehr zu einem Aufstieg um. Er tat dies durch eine kulturelle Umformung auf Grundlage der lateinischen Sprache und Schriftkultur, der antiken Überlieferungen und des Christentums. Dies sorgte dafür, dass Europa heute einen fast einheitlichen Kulturraum besitzt. Die wichtigsten Träger der Umformung waren die Klosterschulen. Es fand ein Aufschwung von Kunst, Literatur, Architektur und Bildung statt. Aber Karl zerstörte auch Jahrhunderte altes Brauchtum und Traditionen, indem er mit dem Schwert die Christianisierung Germaniens vorantrieb.





8 Kommentare

  • Also ich als Frau darf für mich sagen , Karl der Große war ein Arsch…er folgte der Kirche und es ging auch nur um Geld und Macht. Er machte unsere Kultur kaputt und er war auch dafür verantwortlich das wir entwurzelt wurden. Unsere schönen Bräuche die wir hatten unsere Feste..alles zu Nichte nur für ein Kreuz das unsere Ahnen Gar nicht wollten. Die Kirche war schon immer die größte Macht und dies ist auch heute noch so! Und für mich gibt es keine Rechtfertigung dafür das er so viele Menschen töten ließ und dann die Kultur brachte.

    Jacqueline Gleiß 17.03.2019
    • Geben wir die einerseits Recht. Auf der anderen Seite begründete er das Erste Deutsche Reich.

      admin 18.03.2019
  • Hallo Volksgenosse!
    Wollte zu deinem Text etwas ausführlicher werden, habe meinen Kommentar auch abgeschickt aber kommt nicht auf dieser Seite an. Hoffe mal nicht das er zensiert wurde.
    Vielleicht kann mir ja jemand von den Machern dieser Seite erklären was da falsch gelaufen ist.
    Artikel war sehr interessant, hätten sich bestimmt viele Andere mit eingeschaltet.
    Mit freundlichen Grüßen
    Wilhelm

    Wilhelm 02.02.2019
    • Wir brauchen manchmal ein bißchen. Ist nicht böse gemeint.

      admin 02.02.2019
    • Finde deine Aussagen über Karl den Großen voll Ok…. Besser hätte man es nicht sagen können.

      Jacqueline Gleiß 17.03.2019
  • Hallo Freunde unsere Germanischen Geschichte.
    Es scheint doch noch Menschen zu geben die sich für unsere Geschichte außerhalb der Geschichtsfälscher interessieren. Man kann dem Einen oder dem Anderen Gutgläubigen gar nicht verübeln, wenn er das verbreitet was die Medien und die Politischen Erzieher so von sich geben. Denn eines muss man ihnen lassen, es ist so geschickt angestellt, dass auch ich mir das Eine oder Andere mehr mals durchlesen muss um nicht in eine Falle zu tappen.
    Ich möchte zu Karl dem Großen nur Kurze Bemerkungen machen da es sonst ein Roman werden würde.
    751 wurde Pippin der Kurze, bis dahin nur ein Kanzler im Frankenland (und nicht der Jüngere) wurde von der Katholischen Kirche zum König gemacht, da der Rechtmäßige König der Franken der Merowinger Childerich mit einem Bann belegt wurde, da er nicht so zu Diensten sein wollte wie der Papst es gerne hätte.
    Darum wurden Childerich und sein Sohn Theoderich in ein Kloster verbannt.
    Die anderen Germanischen Stämme wollten das nicht hin nehmen und somit bot der Papst eine Söldnertruppe auf die für die Kirchliche Ordnung sorgen sollte. Da die Germanen aber nicht zurück weichen wollten setzte die Kirche weitere Söldnertruppen ein um auch noch das übrige Germanien zu unterdrücken.
    772 fiel Karl der Große dann in Sachsen ein, eroberte die Eresburg, zerstörte Germanische Heiligtümer, zieht zur Weser wo sich ein Großteil der Sachsen unter wirft und kehrt ins Frankenland zurück.
    Durch immer neue Gesätze und Abgaben begehrten die Sachsen immer wieder auf und zerstörten Karls Stützpunkte und vertrieben seine Büttel.
    782 rächte sich Karl dafür bitter in dem er (genaue Zahlen gibt es dazu nicht, denn man habe sich viel Später in der Geschichtsschreibung auf 3000 bis 4500 geeinigt) diese Anzahl der Sachsen abschlachten ließ. Einzelheiten der Art und Weise möchte ich ersparen da hier bestimmt auch Jugendliche lesen.
    Aber soviel sei dazu gesagt, es war grausam.
    Die Sachsen Vernichtung ist wohl das bekannteste Übel unserer Geschichte aber diese Morde gab es auch im Süden Germaniens.
    788 gab es den Aufstand in Bayern unter Tassilo II. Nach seiner Unterwerfung und seinem Treueeid zu Karl wurde ihm freies Geleit zu gesichert zu einem treffen in Ingelheim, dort angekommen wurde er gefangen und zum Tode verurteilt. Später wurde das Urteil in Klosterhaft umgewandelt, was im Prinzip das selbe war.
    Auch seine Gemahlin, seine Angehörigen, Bediensteten wurden in Klöster gesperrt und sein Vermögen wurde unter den Verbrechern geteilt.
    Auch in Cannstadt wurde geschlachtet um das Christentum anzusiedeln. Viele tausende Opfer überall nur für den Christlichen Glauben.
    Was haben wir mit diesem Glauben zu tun, denn es ist ein Volksfremder Glaube der unsere frühere Kultur zerstört hat.
    Man kann die Leute die daran glauben nicht verurteilen, denn hier kann man wieder sehen wie geschickt die Macher arbeiten.
    Für Leute die sich für die Geschichte interessieren werde ich eine E-Mailadresse hier veröffentlichen.
    Ich kann mir auch vorstellen das es Leute gibt die mich mit Hasstiraden bombardieren werden, darum wird es länger dauern um die Richtigen raus zu finden.
    Und bitte keine Mails mit Anhänge die werden gleich gelöscht.
    [email protected]

    Wilhelm 01.02.2019
    • Wir sind uns bewusst, um die Christianisierung Germaniens mit all seiner Brutalität durch Karl den Großen, aber andereseits hat Karl der Große auch große Errungenschaften für unsere heutige Kultur erbracht. (Siehe letzter Absatz)

      admin 02.02.2019
  • Karl der Schlächter ist eine sehr zwiespältige Erscheinung und auch die Behauptung, dass er einen „kulturellen Niedergang“ aufgehalten hätte darf bezweifelt werden.

    Dass er zur Geschichte gehört ist ohne Zweifel, aber seine Rolle ist überaus ambivalent.

    Der Volksgenosse 28.01.2019