Europawahl 2019

Das amtliche Ergebnis der Wahl zum europäischen Parlament 2019 steht mittlerweile fest. 12.822 Deutsche gaben unserer nationalrevolutionären Wahlalternative ihre Stimme. Das ist unzweifelhaft kein zufriedenstellendes Ergebnis. Aber es ist notwendig, diese auf den ersten Blick geringen Zahlen in das rechte Licht zu rücken. Dabei haben wir seit dem ersten Tag unseres Bestehens stets einen kämpferischen Standpunkt eingenommen und behalten diesen auch weiter bei. Wir lehnen es daher ab, auf die zahlreichen Gründe, die außerhalb unseres Einflussbereiches liegen, zu verweisen, die mit ihre Schuld an diesem Ergebnis haben. Die Unfähigkeit zur Reflexion und, sofern notwendig, zum Eingestehen eigener Fehler ist ein allgemeines Problem der deutschen politischen Landschaft. Solange nur unsere Gegner dieser Unsitte frönen soll uns dies sehr recht sein, jedoch wird dies dann zu einem Problem, wenn auch das „nationale Lager“ so vorgeht. Und genau das wird seit Jahrzehnten gemacht.

Statt sich einmal zu hinterfragen, wieso man hunderttausende Wähler an andere Parteien verliert und wieso man aus einem Parlament nach dem anderen fliegt wird mit dem Fingern auf die anderen gezeigt und sich lautstark über die Ungerechtigkeiten im politischen Kampf beschwert. Dabei war und ist es immer dringend notwendig gewesen, sich selbst kritisch zu hinterfragen, da man nur so an sich wachsen und sich verbessern kann. Daher wird in diesem Artikel kein einziges Wort zu den beliebten „Entschuldigungsgründen“ verloren, wie etwa der böswilligen Berichterstattung, fehlenden Darstellungsmöglichkeiten oder den Schikanen von Behörden, die natürlich auch unseren Wahlkampf behinderten. Auch jammern wir nicht, dass die Wähler größtenteils – ob zurecht oder nicht ist unwichtig – der Alternative für Deutschland ihre Stimme gegeben haben oder dass gleich drei nationalistische Parteien auf dem Stimmzettel standen. Vielmehr wollen wir einzig unsere Leistung in den Blick nehmen und darlegen, wieso das Ergebnis auf den zweiten Blick eben doch nicht so schlecht ist, wie man vielleicht meinen könnte. Wir sind zudem davon überzeugt, dass das deutsche Volk die Jammerlappen der etablierten Parteien längst überdrüssig geworden ist und sich auch nicht nach einem patriotischen Abklatsch davon sehnt. Noch nie hat ein Bild der Schwäche überzeugen können, sondern immer nur der Eindruck der Stärke, der einer inneren Haltung entspringt, und genau das ist unser Anspruch.

 

Wahlkämpfe sind nicht alles!

 

 

Wahlergebnisse sind flüchtig und wandelbar, die felsenfeste Verankerung vor Ort dagegen bleibt.

Wir können es gar nicht oft genug betonen, auch wenn bereits am Wahlsonntag ein entsprechender Artikel erschien: Wir sind keine reine Wahlpartei und beten auch keine Wahlergebnisse an. Die Teilnahme an Wahlen und der Kampf um die Parlamente ist ein Bestandteil unserer Arbeit, aber nicht der einzige. Ihm wurde in den vergangenen Wochen der gebührende Platz eingeräumt, es wurde sich auf die Arbeit fokussiert, um sie richtig und ordentlich zu machen, aber die Arbeit ist jetzt abgeschlossen und der Blick ist Richtung Zukunft gerichtet. Natürlich darf man enttäuscht sein, wenn man sich ein höheres Ergebnis erhofft hat. Aber die Enttäuschung darf nicht größer sein als die, wenn man sich eine höhere Resonanz für eine Kulturveranstaltung oder eine Demonstration erwünscht hat. Die Vergötzung von Wahlergebnissen ist eine der geistigen Krankheiten, von denen wir uns selbst erst heilen müssen, bevor wir den Kampf wirklich erfolgreich führen können. Wer glaubt, eine fundamentaloppositionelle Bewegung wie die unsere in ihrer jetzigen Aufbauphase einzig nach Wahlergebnissen bewerten zu können, der ist geistig immer noch nicht bei uns angekommen. Wer etwa der Meinung sei, nach einem niedrigen Wahlergebnis müsse man die ganze erfolgreiche Aufbauarbeit der letzten fünf Jahre als gescheitert betrachten, der hat nicht im Geringsten begriffen, dass wir eben keine parlamentarische Bewegung sind. Noch während des Wahlkampfes wurden die politischen Projekte der nächsten Monate geplant. Am 15. Juni steht beispielsweise unser zweiter Tag der Heimattreue in Olpe an und am 6. Juli lädt unsere Partei zur zweiten Auflage unserer Veranstaltung „Jugend im Sturm“ ein, um nur einmal zwei Veranstaltungen zu nennen.

 

 

 

Andere Parteien mögen zu diesem Zeitpunkt noch damit beschäftigt sein, ihre Tränen über enttäuschte Hoffnungen bezüglich erträumter Wahlergebnisse zu trocknen, wir setzen dagegen die Arbeit nahtlos fort. Wenn diese Wahl der „radikalen Rechten“ eines gezeigt hat, dann, dass ein Verharren in den Leitplanken des Systems, die Adaption ihrer bürgerlichen Politikvorstellung nur Niederlagen bringt. Wer es den etablierten Parteien gleich tut und stets vor den Wahlterminen aus seinen Löchern gekrochen kommt, um mal wieder um die Gunst des Wählers zu werben, der wird niemals siegen. Dort aber, wo im Alltag Präsenz gezeigt wird, wo Graswurzelarbeit geleistet wird, wo man die eigenen Strukturen ausbaut und Infrastruktur schafft, dort ist man erfolgreich. Das zeigt auch der Blick über die Grenzen unserer Partei hinweg. Dass gerade dies über Jahrzehnte nicht genug gemacht wurde, dass ganz im Gegenteil solche Arbeit teilweise behindert wurde und noch heute von dem Großteil der politischen Führungskräfte des nationalen Lagers nicht erkannt wird, ist einer der vielen Gründe, warum wir unseren eigenen Weg gehen. Auch abseits der bereits veröffentlichten Termine stehen neue Projekte und neue Initiativen längst in ihren Startlöchern. Wir haben uns in den vergangenen Monaten besonders dem Wahlkampf und seiner Vorbereitung gewidmet und andere Projekte hinten angestellt, nun ist ihre Zeit gekommen. Der Leser darf an dieser Stelle gespannt die nächsten Monate abwarten.

 

Der Sinn von Wahlkämpfen abseits des Ergebnisses

Die offizielle Wahlkampfzeit geht für gewöhnlich sechs Wochen, also 42 Tage. Oft verengt sich der Blick allein auf den letzten Tag, den eigentlichen Tag der Wahl, da an diesem schließlich das Ergebnis der eigenen Bemühungen offenkundig wird. Für die etablierten Parteien mag dies auch seine Gültigkeit haben, schließlich sind sie satuiert und ihre Strukturen seit Jahrzehnten die gleichen. Für uns als aufstrebende und noch immer im Aufbau befindliche Bewegung kann das dagegen nicht gelten. Man kann es mit einem Boxkampf zwischen einem unbekannten Herausforderer und dem aktuellen Titelinhaber, bei dem alle Quoten und Umstände für den letzteren sprechen, vergleichen. Wenn hier der Herausforderer sich über alle Runden hindurch wacker schlägt, ohne zu Boden oder in die Seile zu gehen, er ganz im Gegenteil den klaren Favoriten immer wieder eine links und eine rechts verpasst, aber am Ende zwar nach den Herzen gewonnen aber nach den Punkten verloren hat, dann würde niemand bei der Bewertung seiner Leistung einzig auf den Punktestand schauen, sondern immer auf den ganzen Kampf im Blick behalten. Und so ist es auch bei uns. Manchmal fällt es einem als politischen Menschen schwer, die weitestgehende Entpolitisierung der Massen richtig einzuschätzen. Aber, und da muss man realistisch sein, es ist nicht gerade so, als würden Hunderttausende Wähler unentschlossen durch die Landschaft ziehen und darauf warten, bis sie gerade ein Plakat von uns – und nicht eines der über anderen 40 Parteien – gesehen haben, um uns spontan ihre Stimme zu geben. Viel mehr hat ein solcher Wahlkampf für eine immer noch vielmals unbekannte Bewegung den Zweck, uns bundesweit bekannter und auf uns aufmerksam zu machen.

 

 

Das ist, ohne Zweifel, vollstens gelungen. Täglich gingen die Interessentenmeldungen ein, die Zugriffszahlen auf unsere Seite schossen durch die Decke, viele verfolgten gespannt unsere Arbeit. Unsere Wähler dürften auch größtenteils nicht aus den bereits überzeugten Nationalisten bestehen, die oftmals der Dissidentin Ursula Haverbeck ihre Stimme gaben oder ihrer bisherigen Wahlpartei treu geblieben sind, wir dürften viel mehr neue Wähler gewonnen haben. Selbst da, wo sich der örtlich betriebene Wahlkampf nicht direkt in gestiegenen Stimmenanteilen ausdrückte, hat der Wahlkampf seinen Sinn. Selbst die größten weltweiten Konzerne, die im Alltag und im allgemeinen Bewusstsein omnipräsent sind, geben jedes Jahr riesige Summen für Werbekampagnen aus. Das hat auch seinen Grund, obwohl man meinen könnte, Firmen wie Apple, McDonalds und Mercedes müssen nichts mehr unternehmen, um ihr Logo den Menschen ins Gedächtnis zu brennen.

Es dauert seine Zeit bis ein Symbol oder ein Name wirklich von Menschen gekannt wird, bis er sich im Gedächtnis verankert und wiedererkannt wird und dafür bedarf es stetiger Wiederholung und Erinnerung daran. Hunderttausende dürften zum ersten Mal die römische Drei im Eichenkranz und den Namen unserer Partei gelesen haben. Wir werden dafür Sorge tragen, dass es nicht das letzte Mal gewesen war, sondern sich im Gegenteil die Botschaft der nationalrevolutionären Bewegung tief im öffentlichen Bewusstsein verankern wird. Bekanntlich muss aber immer einmal der Anfang gemacht werden. Zudem haben viele Aktivisten, die in den letzten Jahren neu in unsere Reihen eingetreten sind, zahlreiche Erfahrungen sammeln können, die in kommenden Wahlkämpfen zur Geltung kommen werden. Die Ergebnisse werden außerdem genau ausgewertet und ihre Schlüsse daraus für kommende Wahlkämpfe gezogen. Wenn man daher die ganzen 42 Tage betrachtet, und nicht nur den Wahlsonntag, war der Wahlkampf ein voller Erfolg.

 

Leuchtturm Plauen

Neben der Wahl zum europäischen Parlament standen auch Kommunalwahlantritte unserer Bewegung an. Hier lagen die eigentlichen Schwerpunkte unseres Wahlkampfes. In Plauen erzielte unsere Partei dabei aus dem Stand heraus 3,84 Prozent, 3.357 Stimmen entfielen hier auf uns. Unser Spitzenkandidat Tony Gentsch landete sogar von den 122 Kandidaten auf dem 11. Platz mit 1.906 Stimmen. In dem Wahllokal neben unserem Parteibüro überholten wir mit 11,96 Prozent auch „große“ Parteien wie die FDP oder die Grünen. Trotz des Umstands, dass wir nur in 9 von 12 der Wahlkreise antreten konnten, zogen wir auch mit 1,7 Prozent (5.365 Stimmen) in den vogtländischen Kreistag ein. Es gäbe zahlreiche Gründe zu nennen, warum unsere Partei sogar ein nicht noch höheres Ergebnis einfuhr, an dieser Stelle könnten ganze Seiten über Behördenschikanen, Pressehetze und unverständliche Wahlentscheidungen geschrieben werden.

 

Tony Gentsch, nunmehr Stadt- und Kreistagsabgeordneter

 

Wir bleiben aber auch hier unserer kämpferischen Haltung treu und legen seit Montag bereits im Vogtland die Saat für ein noch höheres Ergebnis bei der nächsten Wahl aus. An einem solchen Wahltag erntet man nicht nur den Lohn für den Wahlkampf, sondern den seiner ganzen bisherigen Arbeit. Es ist daher nicht verwunderlich, dass gerade in Plauen, wo der örtliche Stützpunkt eine absolut vorbildhafte Arbeit leistet, ein solches Ergebnis eingefahren wurde. Wir werden uns aber nicht auf diesem Ergebnis ausruhen. Viel mehr ist es Ansporn für uns: Wenn man noch Zweifel gehabt hat, dann hat der Sonntag gezeigt, dass es als radikale und weltanschauliche Bewegung, die sich nicht verbiegt und niemanden anbiedert, möglich ist, Wahlerfolge einzufahren. Nicht nur an den Infoständen in den Fußgängerzonen unseres Landes, selbst im eigenen „nationalen Lager“ musste man immer wieder Skepsis dahingehend hören. „Klar, auf der Straße seid ihr die oppositionelle Bewegung Nummer Eins, aber ob ihr auch parlamentarisch könnt, das weiß ich noch nicht“, diesen und ähnliche Sätze hörte man zuhauf. Unser Stadt- und Kreisrat Tony Gentsch wird nun in den nächsten Jahren dafür sorgen, dass wir diese Bedenken zerstreuen.

Auch in Erfurt trat unsere Bewegung zu den örtlichen Wahlen an. Mit 0,6 Prozent (1.634 Stimmen) fuhren die Erfurter Aktivisten trotz der kurzen Zeit, in der sie die Arbeit unter der römischen Drei in der thüringischen Landeshauptstadt aufgenommen haben, ein respektables Ergebnis ein, das leider nicht für einen Einzug in den Stadtrat reichte. Ein unermütlicher Wahlkampf und das Ergebnis in dem Stadtteil Herrenberg – 4, 2 Prozent – , in dem unsere Partei besonders intensiv die lokale Arbeit leistet, sowie ganze 37,3 Prozent für unsere Kandidatin Doreen Lukei zur Ortsteilbürgermeisterwahl in Herrenberg sowie der Einzug derselbigen in den Ortsteilrat von Herrenberg mit 46, 1 Prozent (1067 Stimmen) zeigen, dass auch hier die Arbeit bereits den richtigen Weg genommen hat. Genauso wie in Plauen wird auch in Erfurt bereits jetzt die Arbeit für kommende Erfolge geleistet und nicht den Kopf in den Sand gesteckt. Auch in Weidenthal holte unser Parteivorsitzender Klaus Armstroff ein zwar ganz knapp nicht mehr reichendes, aber respektables Ergebnis. Was man zusätzlich nicht vergessen darf: Wir haben bei der Wahl ausschließlich dazu gewonnen. Der Zugewinn mag vielleicht kleiner ausgefallen sein als sich dies manch einer vorgestellt und erwünscht hat, aber sowohl bei der Europawahl als auch bei den Kommunalwahlen haben wir ausschließlich einen Stimmenzuwachs erzielt – etwas, wovon selbst manche etablierte Partei aktuell nur träumen kann.

 

Bürgerfest in Erfurt-Herrenberg

 

 

 

Wir haben also trotz des auf den ersten Blick niedrigen Ergebnis die ersten Erfolge eingefahren und die Bestätigung für unsere Arbeit erhalten. Wir werden nun in den kommenden Monaten und Jahren dafür Sorge tragen, dass neben dem Leuchtturm Plauen noch viele weitere entstehen werden. Zudem sind wir auch in Plauen und Erfurt noch lange nicht am Ende, dem Fundament der bisherigen Arbeit werden, darauf können Freund und Feind sich verlassen, noch so manches Stockwerk oben drauf gesetzt. Der Kampf geht ohne Unterbrechung nahtlos weiter und wir werden bereits jetzt den Grundstein für kommende Wahlerfolge legen. Wir gehen aus diesem Wahlkampf mit zahlreichen neuen Interessenten und Mitgliedern, neuen Erfahrungen und einem enorm gesteigerten Bekanntheitsgrad sowie einzelnen (Achtungs)Erfolgen heraus. Im Vogtland startet zudem nun auch die Arbeit im Stadt- und Kreisrat im Namen unserer Bewegung. Ein weiterer Schritt auf dem Weg zur sozialen und nationalen Befreiung unseres Volkes wurde geleistet, zahlreiche stehen noch vor uns. Der Kampf geht weiter!





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