Gedenktag: König Friedrich Wilhelm I.

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Friedrich Wilhelm I. legte durch eine sparsame und gerechte Staatsverwaltung den Grundstein zu Preußens Großmachtstellung. Friedrich Wilhelm fühlte sich als Landesvater allen Landeskindern in gleicher Weise verpflichtet. Er anerkannte nur die Tüchtigkeit, nicht aber adlige oder ständische Vorrechte. Seine fast übergroße Sparsamkeit, die in der eigenen Hofhaltung begann, sich auf sämtliche Verwaltungsstellen erstreckte und auch Eingriffe in private Haushaltungen nicht scheute, ermöglichte es ihm, eine große Armee zu halten. Friedrich Wilhelm hat den Wehrstand und Soldatenrock zu Ehren gebracht. Auch hat er ein Beamtentum geschaffen, das unbestechlich im Dienste des Staates aufging und die allgemeine Schulpflicht eingeführt. Unter der Regierung dieses Herrschers, der in der Staatsgewalt „einen Feld von Erz“ sah, wurden die Grundlagen geschaffen, von denen aus Preußen zu Macht und Glanz geführt werden konnte. Friedrich Wilhelm wurde am 14. August 1688 in Berlin geboren.

„Gedenke ein jeder, was er für die Ehre des deutschen Namens zu tun habe, um sich gegen sein eigenes Blut und sein Vaterland nicht zu versündigen. Gedenke, daß du ein Deutscher bist.“ Der große Kurfürst