Gedenktag: Widukind

Zum Charakter der Germanen gehörten Freiheitssinn, die Bindung des Einzelnen an die Sippe, die Einordnung in die Gemeinschaft, Treue zu Familie und Volk, Naturbetrachtung und Todesverachtung, Tatbereitschaft, Grübeln, Sinnieren, Suchen und Forschen um die Fragen des Lebens. Heilige Weihenächte und Sonnwendfeuer galten als Gruß an das Leben und das ewige Werden, an die Wiederkehr von allem. Heilige Bäume waren das Wunder der Schöpfung, heilige Quellen und das Sonnenlicht Symbole der Kraft und des Lebens – vor allem die Niedersachsen an der Weser hatten diese Weltanschauung der Väter bewahrt. Dem gegenüber stand nun der Frankenkaiser Karl mit dem Reichsgedanken – und der Sendung des Christentums.

Sein Gegenspieler und Bewahrer der alten Sitten und Bräuche aber war Herzog Widukind.
So war der Kampf zwischen den Franken und den Sachsen zugleich ein Kampf des Christentums gegen die alten Sitten und Anschauungen. Die Kirche predigte Werte, die den alten Werten widersprachen: Herrschaftsanspruch der Kirche gegen die alte Ordnung. Der rebellierende Westfale Widukind schmiedete die Sachsen wie einst Hermann gegen die einfallenden Römer. Die Franken aber drangen tief in das Land ein, erstürmten die Wälle der Eresburg, zerstörten die Inschriften an den Externsteinen und bestraften jeden fürchterlich, der gegen die römischen Gesetze verstieß. Sterben sollte jeder, der sich nicht taufen ließ, in der Fastenzeit Fleisch aß, einen Toten nach alter Väter Sitte bestattete oder eine Kirche anzündete.

Widukind leistete erbitterten Widerstand, verbrannte Wetzlar, bedrohte Fulda, wo die Mönche gerade noch die Gebeine des „heiligen Bonifatius“ retten konnten – unterlag aber in der großen Schlacht bei Detmold und musste sich zuletzt dem Frankenkaiser Karl beugen. Die Einheit der Sachsen war zerfallen, Widukind musste sich nun auch gegen den Widerstand sächsischer Adliger behaupten. Unrühmlicher Höhepunkt war die Auslieferung von 4.500 Getreuen des Herzog Widukind an die Franken, die bei Verden an der Aller enthauptet wurden. Widukind ließ sich taufen und Rom triumphierte – Kutte und Krummstab nahm Besitz von Boden und noch schlimmer – von der Seele.





4 Kommentare

  • Da macht der Kai sich wohl selbst was vor. Eine universalistische Wüstenreligion, die als auserwähltes Volk Gottes das Volk Israel ansieht und einen jüdischen Gott anbetet, soll Religion für einen deutschen Nationalisten sein? Eine Sklavenreligion, die Feindesliebe und andere-Wange-hinhalten predigt? Die alles Hohe und Edle und Stolze verachtet und alles Kranke und Degenerierte erhöht? Schon Felix Dahn schrieb einst zurecht: “Wer Christ ist, kann kein Deutscher sein”. Bernhard Schaub und Tom Sunic haben dies längst erkannt, sogar Libertäre wie Jürgen Fritz. Und solange nicht eine Partei sämtlichen Monotheismen die Stirn bietet, braucht sie sich auch nicht völkisch oder national zu nennen.

    Fritze 08.01.2020
    • Natürlich ist das wahre deutsche Christentum eine besondere Form der Anbetung Christi, weil es antijüdisch und antiisraelisch ist. Das deutsche Christentum vereint die Elemente des alten Heidentums und die Verehrung von Fleisch und Blut des Weißen Christus.

      NS Ritter 09.01.2020
  • Habt Ihr eine Quelle das er sich taufen ließ? Ich fand da noch nichts oder die Aussage das die Kirche dies verbreitete und das kann man anzweifeln.

    Olli 07.01.2020
  • Das Christentum ist nicht grundsätzlich schlecht. Aber, man sollte immer bedenken, was im Namen Jesu für Taten begangen worden
    sind. Die Zwangsbekehrung der germanischen Stämme, die Hexenverbrennungen mit dem damit verbundenen religiösen Wahnsinn und
    andere Verbrechen, die den angeblichen Willen Gottes ausführten. Auch das alte Testament spricht eine klare Sprache, wenn man es unvoreingenommen liest. Daher ist es wichtig, wenn man denn schon Christ sein will, sich dem positiven Christentum zuzuwenden.
    Dies bedeutet, das nicht der Glaube alles beherrscht, sondern das dieser sich dem Ziel der nationalen Bewegung unterordnet und diesem
    vor allem nicht entgegen arbeitet und wühlt. Vor 80 Jahren war es nicht entscheidend, welchen Glaubens ein Deutscher war, sondern wie er
    den Glauben lebt und wie er diesen mit den Zielen von Partei und Reich vereinbart. Man darf niemals dem Ultramontanismus verfallen, der
    absolute Treue zu Rom bedeutet und den Papst über den deutschen Führer stellt. Ich bin persönlich katholischer Christ, aber mir würde niemals einfallen, die Prinzipien der Kirche den Zielen und Notwendigkeiten des Volkstums-Kampfes überzuordnen. Denn, wie heißt es:
    Gebt Gott, was Gottes ist, aber gebt dem Kaiser(Führer), was dessen ist!
    Dies sollte immer beachtet werden, dann wird der Christ sich auch, und vor allem, Nationals. nennen können und dürfen!

    Kai 07.01.2018

Kommentar schreiben

Deine E-Mail Adresse wird niemals öffentlich sichtbar!