Gedenktag: General Gerhard David von Scharnhorst

Der am 12. November 1755 geborene Scharnhorst ist aus heißer Vaterlandsliebe der Schöpfer des nationalen Volksheeres geworden. Ihm verdankt Preußen seine militärische Wiedergeburt. Seine soldatischen Fähigkeiten machten ihn zum Reorganisator der preußischen Armee. Er erneuerte das Offizierskorps, beseitigte das Werbesystem und bildete mit Hilfe des Krümper-Systems eine starke Armeereserve aus. Scharnhorst führte gemeinsam mit General Yorck die Verhandlungen mit den Russen beim Abschluß der Konvention von Tauroggen. Er schuf die freiwilligen Jägerkorps und war unermüdlich tätig, um die Schlagkraft der Armee aufs äußerste zu steigern. Seine hinterlassenen militärwissenschaftlichen Werke: „Militärische Denkwürdigkeiten“ und „Handbuch der Kriegswissenschaft“ gehören zu den klassischen Werken über die Kriegsführung. In den Befreiungskriegen war er der Generalstabschef Blüchers. Er starb an den Folgen einer Verwundung in der Schlacht bei Großgörschen auf dem Wege nach Wien, wo er Österreich zum Anschluß an den Kämpfen bewegen wollte. Sein Tod am 28. Juni 1813 war ein fast unersetzlicher Verlust. Männer, deren ganzes Denken und Tun ebenfalls nur der Wiedergeburt Preußens galt, voran Gneisenau, vollendeten das Werk, das er begonnen hatte.

 

„Bleibt die Kriegskunst zurück, wird das eigene Volkstum von anderen überwunden
und alle Fortschritte von Kunst und Kultur sind dahin.“

Gerhard von Scharnhorst





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