Gedenktag: Gottfried Wilhelm von Leibnitz

Gottfried Wilhelm von Leibnitz wurde am 1. Juli 1646 in Leipzig geboren. Leibnitz zählt zu den universellen Geistern der Welt. Alle Wissensgebiete sind von ihm befruchtet worden. Man darf sogar sagen, daß es keinen Wissenschaftszweig gibt, der ihn nicht zu seinem geistigen Ahnen rechnen kann. Er ist auch der Entdecker der Differential- und Integralrechnung. Sein Wirken erstreckte sich über die ganze Erde, und jene persönlichen Beziehungen reichten bis nach China. Nach Berlin gerufen, gründete er 1700 die Akademie der Wissenschaften, deren erster Präsident er wurde. Seine Philosophie steht im engsten Zusammenhang mit den Forschungen seiner Zeit, nur mit dem gewaltigen Unterschied, daß er die Einzelbetrachtungen zu einer Gesamtschau zusammenfasste.

Er stand immer bewußt und als handelnder Mensch in seiner Zeit und immer im Dienste deutscher Herrscher, die in ihm den großen Wissenschaftler, aber auch den Diplomaten und Staatsmann ehrten. Sein großes Verdienst liegt aber darin, daß er der Welt, die glaubte, das durch den Dreißigjährigen Krieg verwüstete Deutschland sei geistig tot, bewies, daß Deutschland auch jetzt und gerade jetzt fähig war, auf allen geistigen Gebieten zu führen. Er stellte den hohen Rang des deutschen Geistes in Europa wieder her.

 

„Wir sind um so freier, je mehr wir der Vernunft gemäß handeln, und um so mehr geknechtet, je mehr wir uns von den Leidenschaften regieren lassen.“

Gottfried Wilhelm von Leibnitz





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