Gedenktag: Theodor Storm

Der am 14. September 1817 in Husum geborene Storm, der seit 1842 in seiner Vaterstadt als Rechtsanwalt wirkte, nahm leidenschaftlich an der deutschen Bewegung der Elbherzogtümer teil. Er mußte 1853 der dänischen Verfolgung weichen und wurde preußischer Staatsbeamter, nach der Befreiung Schleswig-Holsteins aber in die Stadt seiner Volkstumskämpfe zurückversetzt, wo er zuletzt als Oberamtsrichter wirkte. Seine dichterische Begabung beweist er, außer in einer Reihe von unvergänglichen Gedichten, in seinen Novellen, die zum schönsten und besten deutschen Schriftgut gehören. Er schuf besonders chronikartige Erzählungen, in denen die Gefühlswelt des norddeutschen Menschenschlags und der Geist friesischen und niedersächsischen Sagen- und Brauchtums lebendig werden. Sein letztes Werk „Der Schimmelreiter“ gehört der Weltliteratur an.

„Wenn der Pöbel aller Sorte
Tanzet um die goldnen Kälber,
halte fest: Du hast vom Leben
doch am Ende nur dich selber.“
Theodor Storm





  • Der Schimmelreiter war in der Schule mein Lieblingsbuch.

    Jörg 15.09.2020
  • “Und wimmert auch einmal das Herz –
    stoß an und laß es klingen.
    Wir wissen’s doch, ein rechtes Herz
    ist gar nicht umzubringen.”
    Theodor Storm

    Einer meiner liebsten Lyriker. Toll.

    Hilde wilde 14.09.2020

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