Trotz Verbot: Nationalisten marschieren am Nationalfeiertag durch Warschau (+Videos)

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Trotz eines Verbots im Zuge der Corona-Verordnungen sind Tausende polnische Nationalisten zum Unabhängigkeitsmarsch durch Warschau gekommen. In Polen sind derzeit Versammlungen nur mit 5 Teilnehmern erlaubt, daher hatten die Organisatoren sich für einen Motorradkorso entschieden. Weil aber die Straßen durch die Polizei gesperrt wurden, versammelten sich die Demonstranten im Zentrum von Warschau und starteten von dort aus ihren Marsch. Dabei kam es zu Auseinandersetzungen mit der Polizei, welche laut Medien Tränengas und Gummigeschosse gegen die Teilnehmer einsetzte.

Mateusz Marzoch, Pressesprecher der Allpolnischen Jugend, sagte in Bezug auf die Proteste gegen die Verschärfung des Abtreibungsparagraphen durch linke Gruppen: „Was wir derzeit in Polen und in Europa sehen, ist eine linke Kulturrevolution. Wir wollen ihr entgegenwirken„, Es handelt sich um eine „Verteidigung der christlichen Werte“.

Video zur Polizeigewalt

Alljährlich marschieren am 11. November nationalgesinnte Polen durch Warschau, um an die Unabhängigkeit von 1918 zu erinnern. Mit Ende des 1. Weltkrieges konnte mithilfe von US-Präsident Woodrow Wilson Polen einen unabhängigen Staat auf dem zuvor unter Preußen, Russland und Österreich-Ungarn aufgeteilten Gebiet errichten.

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