
Kinder zu bekommen wurde zu einer optionalen Lebensstilfrage degradiert und die vollen Kosten der Nicht-Fortpflanzung auf die noch Gebärenden, die Steuerzahler der nächsten Jahrzehnte und die Alten abgewälzt, die auf ein schrumpfendes Fundament angewiesen bleiben. Das Denken in Generationsketten war nie bloße Nostalgie, sondern die praktische Einsicht, dass ein Volk keine Ansammlungen isolierter Individuen ist, sondern Abfolgen von Menschen, die einander etwas schulden, weil sie auf dem aufbauen, was vorher da war, und weil sie das, was sie hinterlassen, nicht allein tragen können; wer diese Kette verlässt, behauptet damit stillschweigend, dass die eigene Lebensspanne die maßgebliche Einheit sei und alles darüber hinaus Verhandlungssache oder Zufall bleibt.
Dieses Denken müssen wir durchbrechen, um eine lebenswerte Zukunft für uns und unsere Kinder zu schaffen. Dieses System hat kein Interesse daran, lieber stopft es die Löcher mit raumfremden Menschen, und verklärt es zu einer Lösung. Deshalb stellen wir die Systemfrage und dafür stehen wir regelmäßig auf der Straße!
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