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Nationale Partei – DER III. WEG

Bodensee: Schulung zum Thema „Das Volk“ (3)

06.11.2026 - 10:00

Population und Fortbestand

Auch aus evolutionsbiologischer Sicht wird Entwicklung nicht ausschließlich auf der Ebene des einzelnen Individuums betrachtet. Individuen sterben, während genetische Informationen über Generationen weitergegeben werden. Populationen bilden deshalb langfristige Entwicklungseinheiten.

Daraus ziehen wir eine politische Konsequenz: Nicht nur das gegenwärtige Wohlergehen einzelner Menschen ist von Bedeutung, sondern vor allem der langfristige Fortbestand des Volkes als Gemeinschaft. Völker stehen für uns deshalb im Mittelpunkt geschichtlicher Entwicklung. Ihre Interessen, Entscheidungen, Konflikte und Beziehungen bestimmen einen erheblichen Teil des politischen Weltgeschehens. Der Erhalt und die Förderung des eigenen Volkes werden damit zu einer politischen Aufgabe.

Unsere daraus abgeleitete Norm lautet: Was meinem Volke nützt, ist gut.

Die völkische Gemeinschaft

Ziel unserer politischen Arbeit ist die Schaffung einer selbstbestimmten, völkischen Gemeinschaft. Sie soll den Bestand des Volkes sichern und zugleich den einzelnen Angehörigen dieser Gemeinschaft Schutz, soziale Sicherheit und Entwicklungsmöglichkeiten bieten.

Eine solche Ordnung soll Klassen- und Standesdenken überwinden. Weder Besitz noch Einkommen, gesellschaftliche Stellung oder Bildungsgrad bestimmen nach unserer Vorstellung den menschlichen Wert innerhalb des Volkes. Der Wohlhabende ist deshalb nicht mehr wert als der Arme. Ebenso besitzt der akademisch Gebildete keinen grundsätzlich höheren Wert als der praktisch arbeitende Mensch.

Unterschiedliche Menschen verfügen über unterschiedliche Fähigkeiten und übernehmen unterschiedliche Aufgaben. Wie die verschiedenen Organe eines Körpers erfüllen sie verschiedene Funktionen innerhalb derselben Gemeinschaft. Aus diesem Grund lehnen wir sowohl Klassenegoismus, als auch Standesegoismus ab. Die entscheidende Gemeinsamkeit liegt in der Zugehörigkeit zum Volk.

 

Gemeinschaft und Persönlichkeit

Die Betonung der Gemeinschaft bedeutet jedoch nicht, dass der einzelne Mensch bedeutungslos werden soll. Im Gegenteil: Eine Volksgemeinschaft besteht aus konkreten Persönlichkeiten. Der Einzelne soll nicht in einer anonymen Masse verschwinden. Seine Fähigkeiten, sein Charakter und seine persönliche Leistung sollen entwickelt und gefördert werden.

Abgelehnt wird vielmehr das Bild eines Menschen, der vollständig aus allen natürlichen und sozialen Bindungen herausgelöst existieren könne. Der Mensch steht immer innerhalb von Beziehungen. Er ist Kind seiner Eltern, Angehöriger einer Familie, Teil einer geschichtlichen Gemeinschaft und Träger einer bestimmten kulturellen Überlieferung.

Persönlichkeit und Gemeinschaft bilden deshalb für uns keinen Gegensatz. Die Persönlichkeit soll sich innerhalb der Gemeinschaft entfalten und ihre Fähigkeiten zugleich in deren Dienst stellen.

 

Solidarität und Sozialismus

Aus gemeinsamer Abstammung und gemeinsamer Geschichte entsteht ein besonderes Gefühl gegenseitiger Verbundenheit. Dieses Zusammengehörigkeitsgefühl bildet die Grundlage dauerhafter Solidarität. Daraus folgt unser Verständnis von Sozialismus. Sozialismus bedeutet in diesem Zusammenhang nicht internationalen Klassenkampf, sondern soziale Verantwortung innerhalb der eigenen Volksgemeinschaft.

Die Gemeinschaft des Volkes ist deshalb sowohl Voraussetzung, als auch Ziel einer solchen sozialistischen Ordnung. Sozialpolitik darf sich nicht darauf beschränken, materielle Probleme kurzfristig zu verwalten. Sie soll vielmehr dazu beitragen, die Gemeinschaft insgesamt zu stärken. Die soziale Frage wird damit nicht vom Volksgedanken getrennt, sondern in ihn eingeordnet.

Jeder Angehörige des deutschen Volkes steht uns deshalb unabhängig von seiner momentanen politischen oder weltanschaulichen Überzeugung zunächst als Angehöriger derselben Gemeinschaft gegenüber. Politische Meinungsunterschiede können wechseln. Die gemeinsame Abstammungs- und Schicksalsgemeinschaft besteht darüber hinaus.

 

Kritik an universalistischen Ideologien

Internationale und universalistische Ideologien gehen dagegen häufig von der Vorstellung aus, dass grundsätzlich dieselben gesellschaftlichen und politischen Modelle auf sämtliche Menschen und Völker übertragen werden könnten. Diese Vorstellung lehnen wir ab. Sie vernachlässigt nach unserer Auffassung die biologischen, historischen und kulturellen Unterschiede zwischen menschlichen Gemeinschaften.

Die Absichten solcher Ideologien können durchaus idealistisch sein. Sie versprechen Gleichheit, universelle Gerechtigkeit, Frieden und eine gesellschaftliche Ordnung, die für die gesamte Menschheit gelten soll. In der geschichtlichen Wirklichkeit entstanden jedoch trotz solcher Zielsetzungen immer wieder Machtkämpfe, Konflikte und Kriege.

Auch Religionen verkündeten über Jahrhunderte universelle moralische Ordnungen und die Forderung nach Nächstenliebe. Die tatsächliche Geschichte der Menschheit blieb dennoch von Konkurrenz, Machtstreben, Konflikten und Überlebenskämpfen geprägt.

Für uns stellt sich deshalb die grundsätzliche Frage, ob politische Ordnung weiterhin auf abstrakten universalistischen Vorstellungen aufgebaut werden soll, oder ob sich ein Volk stärker an seiner eigenen geschichtlichen, biologischen und kulturellen Wirklichkeit orientieren muss.

Unsere Antwort darauf ist eindeutig. Gesellschaftliche Ordnung muss vom konkreten Volk ausgehen. Sie muss dessen Fortbestand gewährleisten, seine Gemeinschaft stärken und dem Einzelnen innerhalb dieser Gemeinschaft Entwicklung und soziale Sicherheit ermöglichen. Familie, Abstammung, Geschichte, Sprache und Kultur dürfen dabei nicht als nebensächliche oder beliebig austauschbare Faktoren behandelt werden. Sie bilden in unserem Verständnis die Grundlagen, auf denen ein Volk über Generationen entsteht.

Politik muss deshalb diese natürlichen und geschichtlichen Zusammenhänge berücksichtigen. Eine grundlegende Veränderung der bestehenden politischen und gesellschaftlichen Ordnung kann aus dieser Sicht nur dann dauerhaft erfolgreich sein, wenn sie sich nicht auf abstrakte Ideologien, sondern auf die als naturwissenschaftlich verstandenen Grundlagen menschlicher Gemeinschaften stützt. Nur eine solche Neuordnung kann nach unserer Auffassung die Voraussetzungen schaffen, die gegenwärtigen gesellschaftlichen Missstände zu überwinden und den langfristigen Fortbestand des Volkes zu sichern.

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