
Um dem massiven Anstieg der Asylantenzahlen zumindest logistisch etwas beizukommen, muß das Land Baden-Württemberg jetzt nicht nur immer wieder neue Kaschemmen und Unterkünfte für die Flüchtlinge auf Kosten der Steuerzahler bereitstellen, sondern nun wohl auch eine zweite zentrale Landeserstaufnahmeeinrichtung (LEA) schaffen. Die erste LEA in Karlsruhe ist schon jetzt bereits hilflos überfüllt und überfordert, obwohl dort für viel Geld auf 1.150 Plätze ausgebaut wurde. Daneben sind sogar noch neun Außenstellen im Karlsruher Stadtgebiet behördlich angemietet worden, so daß insgesamt rund 2.000 Asylplätze alleine im Badischen zur Verfügung stehen.
Nach der Aufnahme und Registrierung in der LEA-Karlsruhe werden die Ausländer dann gemäß einem festgelegten Schlüssel auf die Stadt- und Landkreise verteilt. Die Suche nach einer neuen Landeserstaufnahmeeinrichtung stellt das Bundesland vor eine gehörige Kraftprobe, denn größere und dauerhafte Ansammlungen von Asylanten sind von der Bevölkerung meist nicht gerne gesehen.
Die sowieso schon maßlos überfremdete Stadt Mannheim ist für die zweite LEA als heißer Kandidat im Gespräch. Aber auch aufgrund der stetig steigenden Asylantenzahlen werden auch andere Gemeinden und Städte permanent aufgefordert, neue Flüchtlinge aufzunehmen und noch weitere Räumlichkeiten als Asylbehausung anzubieten. Seit 2007 steigt die Aufnahme von Asylbewerbern in Baden-Württemberg kontinuierlich an. Damals lag aber die Zahl bei lediglich 1.595 Nichtdeutschen im Jahr, die hier einen Asylantrag stellten.
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