
So wird in Italien gegen den ranghohen Vatikan-Geistlichen Nunzio Scarano wegen Geldwäsche-Vorwürfe ermittelt. Scarano, der ehemalige Rechnungsprüfer des Heiligen Stuhls, soll falsche Kirchenspenden von katholischen Schäfchen in Millionenhöhe über die Bücher des Vatikans gewaschen haben. 20 Millionen Euro Schwarzgeld sind dabei über dunkle Kanäle laut dem italienischen Geheimdienst in die Schweiz geschmuggelt worden. Kaum ein Verbrechen scheint den moralisch verkommenen Instanzen und seiner Protagonisten innerhalb der Kirche also fremd zu sein.
In die Liste der kriminellen Delikte kommt wohl nun auch noch Drogenhandel hinzu. Denn in Leipzig beschlagnahmten jüngst erst deutsche Zollfahnder eine Drogenlieferung aus Südamerika, die an die Adresse des Vatikans gerichtet war. Pikanterie am Rande: Das Rauschgiftpaket bestand aus flüssigem Kokain und war tatsächlich ausgerechnet in 14 Kondomen abgepackt, obwohl sich die katholischen Geistlichen ja explizit immer wieder gegen Verhütungsmittel jeder Art aussprechen. Der Schwarzmarktwert des Rauschgifts lag nach Angaben der Zöllner bei rund 40.000 Euro. Da kein konkreter Name, sondern nur die Poststelle des Vatikans angegeben wurde, sind nun alle der etwas über 800 Einwohner des Vatikanstaates verdächtig.













